Museum
Frauenmuseum Hittisau
Hittisau · Österreich
Über der Feuerwehr öffnet sich in Hittisau ein hölzerner Quader mit großer Glasfront zum Dorfzentrum. Drinnen macht die Ausstellung „FRIEDEN TUN.“ Frieden als gesellschaftlich gestaltbaren Prozess sichtbar.
- Eintritt ab
- ca. 10 EUR
- Zeit einplanen
- ca. 60 Minuten
- Wetter
- auch bei Regen möglich
- Adresse
- Platz 501, 6952 Hittisau, Österreich
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Der Museumsbau entstand auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube am Rand eines steil zur Subersach abfallenden Tobels. Im selben Gebäude arbeiten auch die örtliche Feuerwehr und der Musikverein Hittisau-Bolgenach. Für Wände, Decken und Böden im Museumsbereich wurde unbehandelte heimische Weißtanne verwendet.
Die Ausstellung „FRIEDEN TUN.“ widmet sich Gerechtigkeit, Demokratie und Geschlecht. Künstlerische und historische Zugänge treffen auf persönliche Perspektiven; Frieden erscheint dabei als gesellschaftliche Aufgabe, die gestaltet werden kann. Die Laufzeit reicht vom 30. November 2025 bis zum 28. März 2027.
Elisabeth Stöckler gründete das Frauenmuseum im Jahr 2000. Das Gebäude wurde zwischen 1998 und 2000 von cukrowicz.nachbaur architekten geplant und am 7. Juli 2000 eröffnet. Auszeichnungen wie der Österreichische Bauherrenpreis 2000 und der Vorarlberger Holzbaupreis 2001 würdigen die Architektur.
Öffentliche Führungen führen donnerstags am Vormittag und montags am Abend durch die Ausstellung; sie dauern etwa eine Stunde und benötigen keine Anmeldung. Workshops und Vorträge gehören zum Begleitprogramm, ebenso finden Konzerte, Lesungen und Filmvorführungen statt.
Höhepunkte
Was diesen Ort ausmacht
- Die Ausstellung „FRIEDEN TUN.“ läuft vom 30. November 2025 bis 28. März 2027.
- Der Museumsbau von cukrowicz.nachbaur öffnet sich mit einer großen Glasfront zum Dorfzentrum.
- Am 3. Oktober 2026 gibt es bei der Langen Nacht der Museen kostenlose Führungen um 19 und 21 Uhr.
- In „FRIEDEN TUN.“ arbeiten Riech- und Hörstationen mit den Ausstellungsthemen.
Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer Gerechtigkeit, Demokratie und Geschlecht in einer aktuellen Ausstellung gemeinsam betrachten möchte, findet hier einen klar umrissenen Schwerpunkt.
- Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren erhalten freien Eintritt, während Riech- und Hörstationen zusätzliche Zugänge zur Ausstellung eröffnen.
- Architekturinteressierte können einen ausgezeichneten Holzbau von cukrowicz.nachbaur besichtigen, der über der Feuerwehr am Rand eines Tobels liegt.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- Montags bleibt der reguläre Museumsbesuch geschlossen; die öffentliche Führung um 18 Uhr ist davon ausgenommen.
- Die Ausstellung „FRIEDEN TUN.“ endet am 28. März 2027 und ist damit zeitlich begrenzt.
- Hunde dürfen das Museum nicht betreten; Assistenzhunde sind ausgenommen.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Der Besuch passt zu allen, die Gerechtigkeit, Demokratie und Geschlecht in einer aktuellen Ausstellung gemeinsam betrachten möchten. Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren haben freien Eintritt; Riech- und Hörstationen eröffnen einen zusätzlichen Zugang zu den Inhalten. Architekturinteressierte finden im Holzquader über der Feuerwehr ein eigenständiges Beispiel für Vorarlberger Holzbau.
- Was man dort machen kann
- Ein Rundgang führt durch die Ausstellung „FRIEDEN TUN.“ und verbindet künstlerische, historische und persönliche Perspektiven. Öffentliche Führungen dauern etwa eine Stunde; Sonderführungen, Workshops, Vorträge, Konzerte, Lesungen und Filmvorführungen setzen weitere Schwerpunkte.
- Eintritt
- Der reguläre Eintritt liegt bei etwa 10 Euro, ermäßigt bei etwa 9 Euro. Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren haben freien Eintritt. Öffentliche Führungen kosten etwa 13 Euro inklusive Eintritt.
- Wie viel Zeit einplanen
- Für die öffentliche Führung sind etwa 60 Minuten vorgesehen. Für einen eigenen Rundgang sollte entsprechend Zeit für die Ausstellung eingeplant werden.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Für eine öffentliche Führung eignen sich Donnerstag um 9.30 Uhr oder Montag um 18 Uhr. Bei der Langen Nacht der Museen am 3. Oktober 2026 ist das Museum von etwa 18 bis 23.30 Uhr geöffnet; kostenlose Führungen beginnen um 19 und 21 Uhr.
- Öffnungszeiten
- Die regulären Besuchszeiten liegen dienstags bis sonntags ungefähr zwischen 10 und 17 Uhr. Montags bleibt der reguläre Besuch geschlossen; die öffentliche Führung um 18 Uhr findet davon unabhängig statt.
- Praktische Tipps
- Von der Haltestelle „Hittisau Gemeindehaus“ mit den Buslinien 820, 860 und 891 sind es etwa zwei Minuten zu Fuß. Für die öffentlichen Führungen ist keine Anmeldung erforderlich. Fahrradabstellplätze liegen direkt vor dem Museum; eine Ladestation für E-Bikes gibt es dort nicht.
- Barrierefreiheit
- Eine flache Rampe führt ins Museum, vom Foyer in den Ausstellungsraum fährt ein Lift. Barrierefreie Toiletten und ausgewiesene barrierefreie Parkplätze liegen in Museumsnähe; Sitzgelegenheiten und Museumsklapphocker sind vorhanden.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Die Haltestelle „Hittisau Gemeindehaus“ liegt mit den Buslinien 820, 860 und 891 etwa zwei Gehminuten vom Museum entfernt.
- Für die öffentlichen Führungen am Montag um 18 Uhr und Donnerstag um 9.30 Uhr ist keine Anmeldung nötig.
- Am 3. Oktober 2026 lohnt sich die Anreise zur Langen Nacht der Museen mit Öffnungszeit bis etwa 23.30 Uhr.
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