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Wahrzeichen

Großmeisterpalast

Rhodos · Griechenland

Am höchsten Punkt der mittelalterlichen Stadt führt die Ritterstraße Ippoton zum Großmeisterpalast. Hinter dem erhaltenen Eingangsbereich mit seinen beiden Türmen öffnet sich ein rekonstruierter Bau; im Obergeschoss liegen Mosaikfußböden aus Kos.

Großmeisterpalast in Rhodos
Jorge Láscar from Australia / Wikimedia Commons / CC BY 2.0
Eintritt ab
ca. 10 EUR
Zeit einplanen
ca. 85 Minuten
Wetter
auch bei Regen möglich
Beste Zeit
Apr, Mai, Jun, Jul, Aug, Sep, Okt
Adresse
Ippoton, Rodos 851 00, Griechenland

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Der rechteckige Palast misst etwa 80 × 75 Meter. Sein zentraler Innenhof gibt die Orientierung für den Rundgang; im Erdgeschoss liegen zwei Dauerausstellungen zur antiken und mittelalterlichen Geschichte von Rhodos. Sie verfolgen die Entwicklung der Stadt von ihrer Gründung 408 v. Chr. bis zur osmanischen Eroberung 1522.

Im Obergeschoss stammen die Mosaikfußböden aus profanen und kirchlichen Gebäuden der Insel Kos. Ihre hellenistischen und frühchristlichen Arbeiten kamen während des italienischen Wiederaufbaus nach Rhodos. Mittelalterliche Möbel und Kapitelle führen in die Ausstattung der rekonstruierten Räume.

Der Bau begann im frühen 14. Jahrhundert als Residenz des Großmeisters und Verwaltungszentrum des Johanniterordens. Nach der Herrschaft der Johanniter über Rhodos von 1309 bis 1522 nutzten die Osmanen die Anlage als Gefängnis und Pulvermagazin. Eine Explosion zerstörte den Palast 1856; unter italienischer Herrschaft entstand der heutige Bau zwischen 1937 und 1940 neu.

Heute zählt der Großmeisterpalast als Teil der mittelalterlichen Stadt von Rhodos zum UNESCO-Welterbe. Gerade die Verbindung aus Ordensgeschichte, archäologischen Ausstellungen und sichtbar gemachter Rekonstruktion gibt dem Rundgang sein eigenes Thema.

Großmeisterpalast in Rhodos
Jorge Láscar from Australia / Wikimedia Commons / CC BY 2.0

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • Die Ritterstraße Ippoton führt zum Palast am höchsten Punkt der mittelalterlichen Stadt.
  • Zwei Dauerausstellungen verfolgen die Stadtgeschichte von 408 v. Chr. bis 1522.
  • Mosaikfußböden aus Kos zeigen hellenistische und frühchristliche Arbeiten.
  • Der italienische Wiederaufbau erfolgte von 1937 bis 1940.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Wer Rhodos’ Entwicklung von 408 v. Chr. bis 1522 nachvollziehen möchte, kann dafür zwei Dauerausstellungen im Erdgeschoss nutzen.
  • Ein Rundgang von etwa 70 bis 100 Minuten passt zu einer begrenzten Zeitplanung in der mittelalterlichen Stadt.
  • Deutschsprachige Besucher, die den Rundgang selbstständig vertiefen möchten, können einen separat erhältlichen Audioguide nutzen.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Der heutige Palast ist weitgehend eine Rekonstruktion aus den Jahren 1937 bis 1940; vom ursprünglichen Bau sind der Eingangsbereich und die beiden Türme erhalten.
  • In der Hauptsaison können am Eingang längere Warteschlangen entstehen, weshalb ein Online-Ticket mit Zeitfenster sinnvoll ist.
  • Zwischen 1. November und 31. März ist der Palast dienstags geschlossen und an den übrigen Öffnungstagen nur bis 15:30 Uhr zugänglich.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Der Besuch passt zu allen, die Rhodos’ Entwicklung von 408 v. Chr. bis 1522 in zwei Dauerausstellungen nachvollziehen möchten. Familien können den Palast als etwa einstündigen Kulturstopp einplanen; die Innenräume und Ausstellungen sind für alle Altersgruppen geeignet.
Was man dort machen kann
Besucher erkunden den zentralen Innenhof und die rekonstruierten Säle. Im Erdgeschoss stehen die beiden Dauerausstellungen im Mittelpunkt, oben lassen sich Mosaikfußböden aus Kos sowie Möbel und Kapitelle betrachten. Ein Audioguide ist auf Deutsch, Englisch und Italienisch separat erhältlich.
Eintritt
Der reguläre Eintritt liegt bei etwa 20 €, der ermäßigte Eintritt bei etwa 10 €. Online-Tickets mit gewähltem Zeitfenster sind erhältlich.
Wie viel Zeit einplanen
Für die Besichtigung sind etwa 70 bis 100 Minuten einzuplanen.
Beste Zeit für einen Besuch
Von April bis Oktober lassen die langen Öffnungszeiten bis 20 Uhr mehr Spielraum für den Rundgang. In der Hauptsaison empfiehlt sich wegen möglicher Warteschlangen ein Ticket mit Zeitfenster.
Öffnungszeiten
Vom 1. April 2026 bis 31. Oktober gilt täglich etwa 08:00 bis 20:00 Uhr; der letzte Einlass erfolgt rund 20 Minuten vor Schließung. Vom 1. November bis 31. März öffnet der Palast montags sowie mittwochs bis sonntags etwa 08:30 bis 15:30 Uhr; dienstags ist geschlossen.
Praktische Tipps
In der Hauptsaison kann ein Online-Ticket mit gewähltem Zeitfenster die Wartezeit am Eingang verkürzen; mobile Tickets werden akzeptiert. Wer die Mosaike und die Geschichte des Palasts vertiefen möchte, kann einen separat erhältlichen Audioguide auf Deutsch, Englisch oder Italienisch nutzen.
Barrierefreiheit
Ein rollstuhlgerechter Eingang und ein rollstuhlgerechtes WC sind vorhanden.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Für die Hauptsaison empfiehlt sich ein Online-Ticket mit gewähltem Zeitfenster; das mobile Ticket kann am Eingang vorgezeigt werden.
  • Wer die Mosaike und die Geschichte des Palasts vertiefen möchte, kann den separat erhältlichen Audioguide auf Deutsch, Englisch oder Italienisch nutzen.

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