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Wahrzeichen

Harhoog

Sylt · Deutschland

Am südlichen Ortsrand von Keitum führt der Besuch zu einem Hünenbett auf einem Hügel am Keitumer Wattenmeer. Vom Gelände reicht der Blick über das Wattenmeer zur Keitumer Bucht; direkt daneben liegt der Grabhügel Tipkenhoog.

Harhoog in Sylt
Michael Gäbler / Wikimedia Commons / CC BY 3.0
Eintritt
frei
Wetter
überwiegend im Freien
Adresse
25980 Sylt-Westerland, Deutschland

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Harhoog ist ein rechteckiges Hünenbett mit Grabkammer und halbhohem Eintrittsstein. Die Anlage gehört zum Typ des erweiterten Dolmens, auch Rechteckdolmen genannt, und ist ostwestlich ausgerichtet.

Angehörige der Trichterbecherkultur errichteten das Grab in der Jungsteinzeit, etwa zwischen 3500 und 2800 v. Chr. Im Atlas der Megalithgräber Deutschlands wird es unter der Nummer Sprockhoff 5 geführt.

Ursprünglich lag Harhoog auf der Anhöhe Weenk zwischen Keitum und Tinnum. 1925 wurde die Anlage beim Sandabbau für den Bau des Hindenburgdamms freigelegt. Nach weiteren Sandentnahmen folgte 1936 eine wissenschaftliche Untersuchung. Im Juni 1954 kam das Grab wegen der Erweiterung des Flughafengeländes an seinen heutigen Standort.

Der Besuch lässt sich mit dem benachbarten Tipkenhoog verbinden. Für einen längeren Kulturspaziergang liegen in Keitum außerdem die St.-Severin-Kirche, das Sylt Museum, das Altfriesische Haus seit 1640 und der historische Ortskern.

Harhoog in Sylt
Michael Gäbler / Wikimedia Commons / CC BY 3.0

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • Rechteckdolmen der Trichterbecherkultur aus der Zeit um 3500–2800 v. Chr.
  • Eintrag als Sprockhoff 5 im Atlas der Megalithgräber Deutschlands.
  • Versetzung an den heutigen Standort im Juni 1954.
  • Blick auf die Keitumer Bucht und das Wattenmeer.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Wer in Keitum eine frei zugängliche steinzeitliche Grabkammer sehen möchte, kann Harhoog ohne Eintritt besuchen.
  • Schulklassen und Familien können den Besuch mit dem benachbarten Tipkenhoog verbinden.
  • Für einen Kulturspaziergang lässt sich das Grab mit der St.-Severin-Kirche, dem Sylt Museum und dem Altfriesischen Haus seit 1640 verknüpfen.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Der Grabhügel selbst gilt als eher unspektakulär; der lohnendere Grund für den Weg ist der Ausblick vom Tipkenhoog.
  • Ursprünglich lag die Anlage auf der Anhöhe Weenk zwischen Keitum und Tinnum; seit Juni 1954 steht sie wegen der Erweiterung des Flughafengeländes am heutigen Platz.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Der frei zugängliche Außenort passt zu Familien, Schulklassen und Gruppen, die ein steinzeitliches Grab direkt im Gelände sehen möchten. Auch Individualgäste und Senioren können den Besuch ohne Eintritt in einen Spaziergang durch Keitum einbauen.
Was man dort machen kann
Vor Ort lassen sich die Grabkammer, der halbhohe Eintrittsstein und die ostwestliche Ausrichtung der Anlage betrachten. Der Ausflug kann mit Tipkenhoog, dem historischen Ortskern von Keitum oder dem Sylt Museum verbunden werden.
Eintritt
Der Zugang ist frei.
Beste Zeit für einen Besuch
Für den Blick auf das Wattenmeer und die Keitumer Bucht empfiehlt sich ein Besuch bei Tageslicht.
Öffnungszeiten
Der Außenbereich ist an allen Wochentagen rund um die Uhr zugänglich.
Praktische Tipps
Der Zugang liegt an der Straße Am Tipkenhoog. Ein öffentlicher Parkplatz liegt am Friesensaal am Keitumer Watt; die nächstgelegene Bushaltestelle heißt Keitum Parkplatz West und liegt am Gurtstig. Haustiere dürfen mit auf das Gelände.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Der öffentliche Parkplatz am Friesensaal liegt am Keitumer Watt; der Zugang zum Grab führt über Am Tipkenhoog.
  • Die nächstgelegene Bushaltestelle heißt Keitum Parkplatz West und liegt am Gurtstig.
  • Haustiere dürfen mit auf das Gelände.

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