Nationalparkzentrum
Haus der Steinböcke Heiligenblut
Heiligenblut am Großglockner · Hohe Tauern · Österreich
Von der Panorama-Terrasse des Café-Restaurants reichen die Blicke zum Großglockner und zur Pfarrkirche von Heiligenblut. Drinnen führt die Dauerausstellung „Der König und sein Thron“ in sieben Räumen durch den Lebensraum des Alpensteinbocks.
- Eintritt ab
- ca. 5 EUR
- Wetter
- auch bei Regen möglich
- Beste Zeit
- Mai, Jun, Jul, Aug, Sep, Okt
- Adresse
- Hof 38, 9844 Hof, Österreich
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Im Zentrum steht die Dauerausstellung „Der König und sein Thron – Über’s Leben im Nationalpark“. Sie führt durch sieben Räume auf drei Ebenen und folgt den saisonalen wie tageszeitlichen Wanderungen des Alpensteinbocks. Auch die Bedingungen, unter denen Tiere und Pflanzen im Hochgebirge leben, werden anschaulich erklärt.
Eine begehbare „Steilwand“ übersetzt das alpine Gelände in den Ausstellungsraum. Modelle und interaktive Spiele greifen die Anpassungen an das Hochgebirge auf. Hinzu kommen ein virtueller Rundflug über die Hohen Tauern und eine Großglockner-Aussicht.
Im selben Gebäude liegen der Info-Point und die Tourismusinformation. Das Café-Restaurant öffnet den Blick auf Großglockner und die Kirche von Heiligenblut; seine Panorama-Terrasse eignet sich für eine Pause nach dem Rundgang. Nationalpark-Shop und Veranstaltungszentrum ergänzen den Besuch, ohne dass dafür ein weiterer Weg durch den Ort nötig ist.
Der regionale Bezug reicht bis in die Geschichte des Steinwilds: Im Juni 1960 fanden im Glocknergebiet die ersten erfolgreichen Steinbock-Freisetzungen statt. Wer anschließend hinausgehen möchte, kann den Naturgefahrenweg vom Ortszentrum bis zum Schareck nehmen; auf rund sieben Kilometern erklären 18 zweisprachige Informations- und Erlebnisstationen die Umgebung.
Höhepunkte
Was diesen Ort ausmacht
- „Der König und sein Thron“ führt durch sieben Räume auf drei Ebenen.
- Die begehbare „Steilwand“ und interaktive Spiele greifen den Lebensraum des Alpensteinbocks auf.
- Ein virtueller Rundflug zeigt die Hohen Tauern; eine Großglockner-Aussicht ergänzt die Ausstellung.
- Die ersten erfolgreichen Steinbock-Freisetzungen im Glocknergebiet fanden im Juni 1960 statt.
- Am 10. Oktober 2026 spielt Classic 5 beim Saisonabschlusskonzert im Haus.
Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer alpine Tierwelt anhand von Modellen, Filmen und einer begehbaren „Steilwand“ kennenlernen möchte, findet hier einen anschaulichen Einstieg.
- Eine Führung am Freitag um 17:00 Uhr passt zu Besuchern, die die Ausstellung mit fachlicher Einordnung erleben möchten.
- Der Naturgefahrenweg vom Ortszentrum bis zum Schareck verbindet den Ausstellungsbesuch mit einer sieben Kilometer langen Wanderung und 18 Erlebnisstationen.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- Der Ausstellungsbesuch ist an die Saisonzeiten gebunden; in der Nachsaison 2026 bleibt das Haus mittwochs geschlossen.
- Die Anreise über die Großglockner-Hochalpenstraße von Salzburg ist nur von Mai bis Oktober möglich und mautpflichtig.
- Das Café-Restaurant hat mittwochs Ruhetag, auch wenn die Ausstellung in der Hauptsaison geöffnet ist.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Die Ausstellung passt zu Besuchern, die den Nationalpark Hohe Tauern zunächst anhand von Modellen, Filmperspektiven und interaktiven Stationen kennenlernen möchten. Für Familien und Schulgruppen gibt es mit Spielen und Bildungsprogrammen einen anschaulichen Zugang zur alpinen Tier- und Pflanzenwelt.
- Was man dort machen kann
- Besucher erkunden die Dauerausstellung, nehmen freitags um 17:00 Uhr an der Führung teil oder informieren sich am Info-Point über Nationalpark-Exkursionen und individuelle Ranger-Touren. Der Naturgefahrenweg führt anschließend vom Ortszentrum in Richtung Schareck.
- Eintritt
- Der Eintritt liegt 2026 bei etwa 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder von 6 bis 15 Jahren. Mit einem Ticket der Großglockner-Hochalpenstraße kostet der Eintritt etwa 8,50 Euro für Erwachsene und 4,25 Euro für Kinder; mit Kärnten Card oder bei Übernachtung in einem Nationalpark-Partnerbetrieb ist er frei. Die regelmäßige Führung kostet zusätzlich etwa 4 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Für die Saison 2026 ist der Besuch vom 9. Mai bis 2. November möglich. Wer die Ausstellung mit einer Führung sehen möchte, plant den Freitag um 17:00 Uhr ein.
- Öffnungszeiten
- In der Hauptsaison vom 4. Juli bis 13. September 2026 ist die Ausstellung täglich von etwa 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. In der Nachsaison vom 14. September bis 2. November gilt dieselbe Zeit, mittwochs bleibt das Haus geschlossen; das Café-Restaurant hat laut Haus-Website täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und mittwochs Ruhetag.
- Praktische Tipps
- Das direkt angeschlossene Parkhaus erleichtert die Anreise mit dem Auto. Von der Bushaltestelle Heiligenblut, Hotel Glocknerhof, sind es etwa zwei Minuten zu Fuß; dorthin fahren die Linien 5108 über Obervellach und Winklern sowie 942 ab Lienz mit Umstieg in Winklern. Die Großglockner-Hochalpenstraße ist von Salzburg aus nur von Mai bis Oktober geöffnet und mautpflichtig.
- Barrierefreiheit
- Das Haus ist als „ÖZIV geprüft“ beziehungsweise „ÖZIV zertifiziert“ ausgewiesen. Ein rollstuhlgerechter Parkplatz und ein rollstuhlgerechter Eingang sind vorhanden.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Mit einem Ticket der Großglockner-Hochalpenstraße gilt ein ermäßigter Eintritt von etwa 8,50 Euro für Erwachsene und 4,25 Euro für Kinder.
- Freitags beginnt um 17:00 Uhr die regelmäßige Führung durch die Ausstellung.
- Die Bushaltestelle Heiligenblut, Hotel Glocknerhof, liegt etwa zwei Gehminuten vom Haus entfernt.
In der Nähe