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Wahrzeichen

Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Norderney · Ostfriesische Inseln · Deutschland

Vier Straßen treffen im Zentrum von Norderney auf einen Obelisken, der direkt vor der katholischen Kirche St. Ludgerus steht. Seine 75 gestifteten Felsquader machen aus dem kurzen Halt eine Spurensuche nach Städten, Provinzen und privaten Stiftern.

Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Norderney
Nordenfan / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
Eintritt
frei
Wetter
überwiegend im Freien
Adresse
Knyphausenstraße 1A, 26548 Norderney, Deutschland

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Die Herkunftsorte sind in die 75 Felsquader des Obelisken eingraviert. Namen wie Aachen, Berlin und Straßburg geben dem Denkmal eine geografische Lesespur. Im Volksmund heißt es „Klamottendenkmal“.

Der Obelisk erinnert an die Reichseinigung von 1871 und ehrt Kaiser Wilhelm I. Die Grundsteinlegung fand am 3. September 1898 statt, die Enthüllung am 2. September 1899. Paul Wallot, der Architekt des Berliner Reichstagsgebäudes, lieferte die Grundidee. Von der ursprünglichen Kaiserbüste, dem preußischen Reichsadler und der Plakette „Vom Fels zum Meer“ blieb nach der Metallspende für Rüstungszwecke 1917 nichts erhalten; seit 1938 steht anstelle der Büste eine steinerne Möwe.

Vom Stadtzentrum führt die geschäftige Friedrichstraße zum Denkmal. Der heutige Standort wurde gewählt, nachdem zunächst ein Platz an der Promenade am Ende der Bismarckstraße vorgesehen war. Ab dem 31. August 1899 trug der Platz den Namen „Kaiser-Wilhelm-Platz“; heute ist er namenlos.

Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Norderney
Nordenfan / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • 75 gestiftete Felsquader tragen eingravierte Herkunftsorte.
  • Die Grundsteinlegung fand am 3. September 1898 statt, die Enthüllung am 2. September 1899.
  • Seit 1938 steht eine steinerne Möwe anstelle der Kaiserbüste.
  • Das Denkmal steht direkt vor der katholischen Kirche St. Ludgerus.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Die Friedrichstraße führt vom Stadtzentrum zum Denkmal und macht es zu einer gut einfügbaren Station im Innenstadtspaziergang.
  • Wer historische Ortsbezüge direkt am Bauwerk lesen möchte, kann die eingravierten Namen von Städten wie Aachen, Berlin und Straßburg vergleichen.
  • Familien mit Kinderwagen können den barrierefreien und kinderwagentauglichen Zugang nutzen.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Direkt am Denkmal sind weder Pkw- noch Busparkplätze ausgewiesen; die Anreise führt daher über die Innenstadt.
  • Der Standort ist ein zentraler Straßenplatz an der Kreuzung von Bismarckstraße, Friedrichstraße, Herrenpfad und Knyphausenstraße.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Der Besuch passt zu einem historischen Innenstadtspaziergang, bei dem sich das Denkmal mit der katholischen Kirche St. Ludgerus verbinden lässt. Wer Inschriften und konkrete Ortsbezüge direkt am Bauwerk einer langen Ausstellung vorzieht, findet hier einen gut lesbaren Zugang zur Geschichte.
Was man dort machen kann
Am Obelisken lassen sich die eingravierten Herkunftsorte der Felsquader vergleichen. Die steinerne Möwe erinnert an die Veränderungen des Denkmals seit 1917; anschließend führt der Weg über die Friedrichstraße zurück ins Stadtzentrum oder direkt zur Kirche St. Ludgerus.
Eintritt
Der Besuch ist kostenfrei.
Öffnungszeiten
Das Denkmal kann täglich rund um die Uhr besucht werden.
Praktische Tipps
Die Friedrichstraße führt vom Stadtzentrum zum Denkmal. Direkt am Denkmal sind keine Pkw- oder Busparkplätze ausgewiesen.
Barrierefreiheit
Der Zugang ist barrierefrei und kinderwagentauglich. Haustiere sind erlaubt.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Verbinden Sie den Halt mit der katholischen Kirche St. Ludgerus, die direkt vor dem Denkmal steht.
  • Achten Sie auf die steinerne Möwe von 1938, die an die frühere Kaiserbüste erinnert.

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