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Kirche

Kirche der Heiligen Jungfrau (Panagia)

Lindos · Rhodos · Griechenland

Über den weißen Häusern von Lindos zeichnet sich der Glockenturm der Panagia ab. Wer vom zentralen Dorfplatz durch die engen Gassen in Richtung Akropolis geht, stößt auf ein Gotteshaus mit mittelalterlichem Baukern und einem eindrucksvollen Freskenprogramm.

Wetter
auch bei Regen möglich
Adresse
Lindos 851 07, Griechenland

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Der heutige Bau stammt größtenteils aus dem 15. Jahrhundert. Eine Kreuzkuppelkirche aus dem 14. Jahrhundert wurde 1489/90 im Auftrag des Johanniter-Großmeisters Pierre d’Aubusson gotisch umgebaut. Der lateinische Kreuzgrundriss führt in einen offenen westlichen Narthex mit Kreuzrippengewölbe; auch Spitztonnengewölbe und eine Tambourkuppel prägen den Kirchenraum.

Im Inneren liegen großflächige Fresken auf Wänden und Gewölben. Eine Inschrift nennt Gregorios von Symi als Maler und das Jahr 1779. Szenen aus der Schöpfungsgeschichte stehen neben Darstellungen der zwanzig wichtigsten Kirchenfeste. Auch der Akathistos-Hymnus ist Teil des Bildprogramms; ein heiliger Christophorus mit Hundskopf fällt als ungewöhnliches Motiv auf.

Zum Kirchenensemble gehört ein kleines Museum mit liturgischen Gewändern und antiken Büchern. Im Kirchenhof steht eine alte Ölmühle, die heute als Museum für religiöse und volkstümliche Kunst genutzt wird. Auf dem Boden liegt das schwarz-weiße Kieselsteinmosaik Choklakia.

Die Panagia ist ein aktives Gotteshaus. Angemessene Kleidung wird erwartet, und beim Fotografieren können Einschränkungen gelten. Zusammen mit der oberhalb des Dorfes gelegenen Akropolis lässt sich die Kirche in denselben historischen Ortsbesuch einbinden.

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • Freskenausmalung durch Gregorios von Symi, datiert auf 1779.
  • Gotischer Umbau 1489/90 im Auftrag von Pierre d’Aubusson.
  • Freistehender Glockenturm über den weißen Häusern von Lindos.
  • Schwarz-weißes Kieselsteinmosaik „Choklakia“ im Kirchenraum.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Die Fresken mit dem Christophorus mit Hundskopf geben Kunst- und Kircheninteressierten ein ungewöhnliches Bildmotiv.
  • Wer die Akropolis von Lindos besucht, kann die Kirche auf dem Weg durch das Dorf einplanen.
  • Das Ensemble passt zu Reisenden, die neben dem Gotteshaus auch die kleinen Sammlungen im Kirchenhof besuchen möchten.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Der Weg zur Kirche führt durch die engen Gassen der autofreien Altstadt; für Rollstuhlnutzende sind Eingang und Parkplatz als nicht rollstuhlgerecht erfasst.
  • Die Panagia ist ein aktives Gotteshaus, in dem angemessene Kleidung erwartet wird.
  • Beim Fotografieren der Fresken können Einschränkungen gelten.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Die Kirche passt zu Kulturreisenden, die mittelalterliche Bauformen und großflächige Fresken an einem konkreten Ort erleben möchten. Wer die Akropolis von Lindos besucht, kann den Kirchenraum und die kleinen Sammlungen im selben Rundgang einplanen.
Was man dort machen kann
Im Kirchenraum lassen sich die Freskenausmalung von Gregorios von Symi und das ungewöhnliche Christophorus-Motiv gezielt betrachten. Im Ensemble schließen sich das Museum im Kirchenhof und die alte Ölmühle mit religiöser und volkstümlicher Kunst an. Die Akropolis von Lindos liegt oberhalb des Dorfes und lässt sich mit dem Kirchenbesuch verbinden.
Öffnungszeiten
Die angegebenen Besuchszeiten liegen montags bis freitags meist zwischen 9 und 15 Uhr; am Wochenende reichen sie meist bis 19 Uhr. Da die Panagia ein aktives Gotteshaus ist, kann der Zugang durch religiöse Nutzung beeinflusst werden.
Praktische Tipps
Vom zentralen Dorfplatz führt der kurze Weg über die Hauptstraße in Richtung Akropolis durch die engen Gassen der autofreien Altstadt. Den Blick im Innenraum auch auf den Boden lenken: Dort liegt das schwarz-weiße Choklakia-Mosaik.
Barrierefreiheit
Der Zugang führt durch enge, autofreie Gassen. Eingang und Parkplatz sind als nicht rollstuhlgerecht erfasst.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Vom zentralen Dorfplatz führt der kurze Weg über die Hauptstraße in Richtung Akropolis durch die engen Gassen.
  • Den Blick im Innenraum auch auf den Boden lenken: Das Choklakia-Mosaik gehört zum Kirchenraum.

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