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Heimatmuseum

Museum der Landschaft Eiderstedt

Sankt Peter-Ording · Eiderstedt · Deutschland

Wie wurde St. Peter-Ording vom Armenhaus zum Badeparadies? Die interaktive Ausstellung „Vom Armenhaus zum Badeparadies“ verfolgt diese Entwicklung in historischen Räumen, die selbst vom Alltag an der Westküste erzählen.

Museum der Landschaft Eiderstedt in Sankt Peter-Ording
Naturliebhaberin / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
Eintritt ab
ca. 1.5 EUR
Wetter
auch bei Regen möglich
Beste Zeit
Apr, Mai, Jun, Jul, Aug, Sep, Okt
Adresse
Museum Landschaft Eiderstedt, Olsdorfer Straße 6, 25826 Sankt Peter-Ording, Deutschland

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Das denkmalgeschützte, reetgedeckte Jensen-Haus ist ein Langhaus aus dem Jahr 1752. Nach dem Bau wurde es zunächst als Brauerei für Dünnbier genutzt. Später kamen eine Schankwirtschaft, eine Bäckerei und ein Krämerladen hinzu; zeitweise saß hier auch eine Bankzahlstelle.

Die Ausstellung setzt bei der Besiedlung Eiderstedts seit dem 4. Jahrhundert an. Deichbau und Christianisierung führen in die Geschichte des wohlhabenden Bauernstands. Eigene Bereiche widmen sich der Milchwirtschaft und Käseherstellung. Auch Handwerk, textile Kultur und regionale Wohnkultur werden anhand historischer Objekte greifbar.

Eine Eichentruhe mit Eisenbeschlägen aus der Zeit um 1300 gilt als ältestes erhaltenes Möbelstück Eiderstedts. Die Sandsteinskulptur „Graue Frau“ stammt aus dem 16. Jahrhundert; ihre Inschrift nennt den Tod der dargestellten Frau im Jahr 1596 im Alter von 49 Jahren. Drei Wohnräume besitzen unterschiedliche historische Wandfliesen.

Hinter dem Haus liegt ein öffentlich zugänglicher Garten. In der „Loo“ finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen und Konzerte statt. Der historisch eingerichtete „Pesel“ wird auch für Trauungen genutzt.

Museum der Landschaft Eiderstedt in Sankt Peter-Ording
Naturliebhaberin / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • Das denkmalgeschützte Jensen-Haus als Langhaus von 1752.
  • Die Eichentruhe mit Eisenbeschlägen aus der Zeit um 1300.
  • Die Sandsteinskulptur „Graue Frau“ mit einer Inschrift von 1596.
  • Die interaktive Ausstellung „Vom Armenhaus zum Badeparadies“.
  • Die „Loo“ für regelmäßige Kulturveranstaltungen und Konzerte.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Die Ausstellung zur Besiedlung Eiderstedts und zum Deichbau passt zu Reisenden, die die Küstenregion aus ihrer Geschichte heraus verstehen möchten.
  • Familien können die interaktive Ausstellung gemeinsam erkunden, während Kinder bis einschließlich 18 Jahre freien Eintritt haben.
  • Wer historische Wohnräume sehen möchte, findet im Jensen-Haus drei Räume mit unterschiedlichen Wandfliesen und den historisch eingerichteten „Pesel“.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Das denkmalgeschützte Gebäude ist nur eingeschränkt barrierefrei, weshalb eine telefonische Abstimmung vor dem Besuch sinnvoll ist.
  • Montags bleibt das Museum geschlossen, und von November bis März gelten kürzere Öffnungszeiten.
  • Hunde dürfen nicht ins Museum; im Garten gibt es dafür einen Anleinplatz mit Wassernapf.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Wer Eiderstedt über seine Siedlungs- und Deichbaugeschichte kennenlernen möchte, findet hier konkrete historische Abschnitte statt einer rein touristischen Ortsdarstellung. Familien können die interaktive Ausstellung „Vom Armenhaus zum Badeparadies“ gemeinsam erkunden; Kinder bis einschließlich 18 Jahre haben freien Eintritt.
Was man dort machen kann
Besucher sehen historische Wohnräume und Möbel und können dabei die unterschiedlichen Wandfliesen in drei Räumen vergleichen. Eine Führung lässt sich zusätzlich zum Museumsbesuch buchen. Hinter dem Jensen-Haus lädt der öffentliche Garten zu einem kurzen Aufenthalt ein, während in der „Loo“ regelmäßig Konzerte und Kulturveranstaltungen stattfinden.
Eintritt
Der Eintritt liegt für Erwachsene bei etwa 4 Euro mit Gästekarte oder Einwohnerkarte und bei etwa 5,50 Euro ohne diese Karten. Ermäßigungsberechtigte zahlen etwa 1,50 Euro; Kinder bis einschließlich 18 Jahre haben freien Eintritt. Eine Führung kostet zusätzlich zum Eintritt etwa 20 Euro, Betreuungspersonen sind frei.
Beste Zeit für einen Besuch
Von April bis Oktober bleibt mehr Zeit für den Besuch, da das Museum dann dienstags bis sonntags etwa von 10 bis 17 Uhr geöffnet ist. Auch von November bis März ist der Besuch möglich, allerdings mit kürzeren Öffnungszeiten.
Öffnungszeiten
Von April bis Oktober ist das Museum dienstags bis sonntags etwa von 10 bis 17 Uhr geöffnet, von November bis März etwa von 11 bis 16 Uhr. Montags bleibt es geschlossen; bei Trauungen kann es kurzfristige Änderungen oder Schließungen geben.
Praktische Tipps
Wer eine Führung wünscht, sollte zusätzlich zum Eintritt etwa 20 Euro einplanen. Für Fragen zur Zugänglichkeit oder zum Besuch lässt sich das Museum unter 04863 1226 erreichen.
Barrierefreiheit
Das denkmalgeschützte Gebäude ist nur eingeschränkt barrierefrei; eine telefonische Abstimmung vor dem Besuch wird empfohlen. Im Haus gibt es eine barrierefreie Toilette.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Eine Führung kostet zusätzlich zum Eintritt etwa 20 Euro.
  • Für Fragen zur Zugänglichkeit oder zum Besuch ist das Museum unter 04863 1226 erreichbar.

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