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Kirche

Collegio dei Padri Trinitari

Arigliano · Apulien · Italien

Auf dem historischen Pilgerweg nach Santa Maria di Leuca markiert die Piazzetta Padri Trinitari einen Halt mit mehreren Zeitschichten: Die Chiesa di San Francesco da Paola entstand 1613, der angeschlossene Konvent 1640. Wer in Gagliano del Capo sakrale Kunst und die Geschichte eines ehemaligen Pilgerhauses verbinden möchte, findet beides an einem Platz.

Wetter
auch bei Regen möglich
Adresse
Piazzetta Padri Trinitari, Arigliano, Gagliano del Capo, Lecce, Apulien, 73034, Italien

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Im einschiffigen Kirchenraum gliedern acht Seitenkapellen die Abfolge der Altäre. Einer ist San Francesco da Paola gewidmet. Ein weiterer erinnert an Sant’Elia. Auch die Vergine del Buon Rimedio und Santa Caterina da Siena sind mit eigenen Altären vertreten.

Zu den markanten Werken zählen die Placido Buffelli zugeschriebenen Skulpturen von San Pietro und San Paolo. Das Gemälde Immacolata stammt von Saverio Lillo. Sant’Elia malte Giuseppe Bottazzi und datierte das Werk auf 1871. Eine Denkmalschutzmaßnahme bezog zudem die Restaurierung des Glockenturms ein.

Giovanni Castriota Scanderbergh gründete den Konvent 1640 als Unterkunft für Pilger nach Leuca. Zum frühen Bestand zählten wenige Zimmer und ein kleiner Eingangshof mit lunettenüberwölbtem Fresko. Auch eine Guardianwohnung gehörte dazu. Später kamen Kreuzgang und Obergeschoss hinzu; eine interne Kapelle und eine Apotheke erweiterten den Komplex.

Die Padri Minimi blieben bis 1809 im Haus. Nach der Aufhebung der Orden wurde der Konvent aufgegeben; 1902 nutzte ihn die Gemeinde als Armenhospiz. Seit 1941 ist der Komplex Sitz der Padri Trinitari und mit sozialen, medizinischen und rehabilitativen Einrichtungen verbunden. Auf dem Platz vor der Anlage wird die Fiera di San Francesco veranstaltet.

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • Die Chiesa di San Francesco da Paola wurde 1613 auf den Fundamenten einer älteren griechischen Kirche errichtet.
  • Der Konvent entstand 1640 durch Giovanni Castriota Scanderbergh als Pilgerunterkunft.
  • Acht Seitenkapellen und acht Altäre gliedern das einschiffige Kircheninnere.
  • Die Skulpturen von San Pietro und San Paolo werden Placido Buffelli zugeschrieben.
  • Das Gemälde Sant’Elia von Giuseppe Bottazzi trägt die Jahreszahl 1871.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Wer auf dem historischen Pilgerweg nach Santa Maria di Leuca unterwegs ist, kann hier einen sakralen und historischen Zwischenhalt einplanen.
  • Kunstinteressierte finden mit den Buffelli zugeschriebenen Skulpturen und dem Gemälde Sant’Elia von 1871 konkrete Werke zum Ansehen.
  • Wer in Gagliano del Capo die Entwicklung eines Ordensortes über mehrere Epochen verfolgen möchte, kann Kirche und Konvent am selben Platz verbinden.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Der Komplex ist seit 1941 Sitz der Padri Trinitari und mit sozialen, medizinischen und rehabilitativen Einrichtungen verbunden; sein Charakter ist daher der eines aktiv genutzten Ordensortes.
  • Der Konvent ist historisch gewachsen: Kreuzgang, Obergeschoss, interne Kapelle und Apotheke kamen erst nach den ursprünglichen Räumen hinzu.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Wer auf dem historischen Pilgerweg nach Santa Maria di Leuca unterwegs ist, kann hier einen sakralen und historischen Zwischenhalt einplanen. Kunstinteressierte finden mit den Buffelli zugeschriebenen Skulpturen und dem Gemälde Sant’Elia von 1871 konkrete Werke zum Ansehen. Wer in Gagliano del Capo die Entwicklung eines Ordensortes über mehrere Epochen verfolgen möchte, kann Kirche und Konvent am selben Platz verbinden.
Was man dort machen kann
Bei geöffneter Kirche lassen sich die acht Seitenkapellen und ihre unterschiedlichen Altarwidmungen nacheinander betrachten. Die Piazzetta Padri Trinitari eignet sich als kurzer Halt auf der Strecke nach Santa Maria di Leuca; am Platz lässt sich außerdem der Veranstaltungsort der Fiera di San Francesco nachvollziehen.
Beste Zeit für einen Besuch
Der 1. Mai ist eine Orientierung für die Fiera di San Francesco am Platz vor dem Komplex; der Termin wird auch mit einem Sonntag nach Ostern verbunden.
Praktische Tipps
Die Piazzetta Padri Trinitari liegt an der Straße Richtung Santa Maria di Leuca; wer den historischen Pilgerweg verfolgt, kann den Komplex als Zwischenhalt einplanen.
Barrierefreiheit
Ein rollstuhlgerechter Parkplatz ist vorhanden. Der Eingang und eine Toilette sind barrierefrei.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Die Piazzetta Padri Trinitari liegt an der Straße Richtung Santa Maria di Leuca; wer den historischen Pilgerweg verfolgt, kann den Komplex als Zwischenhalt einplanen.
  • Der 1. Mai ist eine Orientierung für die Fiera di San Francesco; der Veranstaltungstermin kann abweichen.

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