Ausflugsziele in Italien
Redaktionell beschrieben: Einordnung, ungefährer Eintritt und Ideen für den Besuch.
- Genua
- Camogli
- Bomerano
- Jenesien
- Kastelruth
- Agrigento
- Ugento
- Arigliano
- Riposto
- Meran
- Furore
- Venedig
- Câdesédda/Calasetta
- Cutrofiano
- Pèifugas/Perfugas
- Gagliano del Capo
Aquarium · Genua
Acquario di Genova
Am Ponte Spinola im Porto Antico von Genua führt der Rundgang durch Korallenriffe, kalte Meere und Süßwasserwelten. Zwischen Delfinen, Haien und Pinguinen wird der Hafenbesuch zu einer Reise durch unterschiedliche aquatische Lebensräume.
Basilika · Camogli
Basilica di Santa Maria Assunta
Vom Hafen führt eine größere Treppe zur Fassade hinauf. Auf dem Felssporn Isola steht die Basilica di Santa Maria Assunta direkt am Meer und gehört damit zu den markantesten Stationen am Hafen von Camogli.
Aussichtspunkt · Bomerano
Belvedere di Paipo
Am Rand der Via Paipo öffnet sich an der Punta Paipo ein felsiger Aussichtsbalkon über der Amalfiküste. Neben dem Felsvorsprung steht der Altar Madonna del Silenzio.
Wahrzeichen · Jenesien
Bozner Lauben
Wer vom Rathausplatz zum Obstmarkt geht, durchquert eine Straße, deren überdachte Arkaden noch die Ordnung eines mittelalterlichen Handelsplatzes erkennen lassen. In der Pflasterung ist sogar die alte Wasserrinne Ritsch, auch Wiere genannt, ablesbar.
Wahrzeichen · Kastelruth
Campanile di Castelrotto
Am Krausplatz steht der Campanile frei neben der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Über 298 Holzstufen führt die geführte Besichtigung zur Aussichtsebene – die ungewöhnliche Trennung von Kirche und Glockenturm wird schon am Platz sichtbar.
Museum · Agrigento
Casa Natale di Luigi Pirandello e Tomba
Am Hochplateau der Contrada Caos öffnet sich der Blick über Landschaft und Meer. In dem ländlichen Haus, in dem Luigi Pirandello 1867 geboren wurde, führt der Besuch von den Familienpapieren bis zu seiner Grabstätte unter einem alten Pinienbaum.
Wahrzeichen · Camogli
Castel Dragone
Am äußersten Ende von Camogli ragt das Castel Dragone auf einem Felsen über dem Meer. Vom Hafen führt eine steile Treppe an zwei Kanonen aus dem 16. Jahrhundert vorbei; zugänglich ist die Anlage während angesetzter Veranstaltungen.
Kirche · Ugento
Cattedrale di Ugento
Zwischen dem Torre dell’Orologio von 1912 und dem Palazzo Vescovile öffnet sich am Largo Duomo der Blick auf Ugentos Kathedrale. Im Inneren treffen ein Rokoko-Chor aus Olivenholz, ein Marmoraltar von 1740 und ein Bild aus der früheren Kathedrale aufeinander.
Kirche · Arigliano
Collegio dei Padri Trinitari
Auf dem historischen Pilgerweg nach Santa Maria di Leuca markiert die Piazzetta Padri Trinitari einen Halt mit mehreren Zeitschichten: Die Chiesa di San Francesco da Paola entstand 1613, der angeschlossene Konvent 1640. Wer in Gagliano del Capo sakrale Kunst und die Geschichte eines ehemaligen Pilgerhauses verbinden möchte, findet beides an einem Platz.
Kirche · Riposto
Duomo di Sant’Isidoro Agricola
An der Piazza del Duomo, an Giarres Hauptachse Via Callipoli, steht die Chiesa Madre Sant’Isidoro Agricola. Ihre Geschichte lässt sich am Bau selbst ablesen: Die Kirche öffnete 1818, obwohl die Hauptfassade noch unvollständig war, und erhielt ihre heutige äußere Gestalt erst 1890.
Naturschutzgebiet · Meran
Falschauer Biotop
Wo die Falschauer in die Etsch mündet, liegen Teiche und Moorflächen zwischen Lana und Meran. Auf dem zugänglichen Weg folgen Rastplätze am Wasser; eine schwebende Hängebrücke gibt den Blick über das Auengebiet frei.
Naturdenkmal · Furore
Furore Fjord
Unter der hohen Steinbogenbrücke der SS163 reicht der Blick in eine schmale Bucht, die bis zum Tyrrhenischen Meer zieht. Unten liegt eine rund 25 Meter lange Strandfläche; wer hinabsteigen möchte, sollte den aktuellen Zugang prüfen.
Park · Venedig
Giardini della Biennale
Am östlichen Rand von Castello führt der Weg durch die Giardini Napoleonici zu jenem Gelände, an dem die Biennale Arte seit 1895 ihren historischen Hauptstandort hat. Zwischen öffentlichem Garten und nationalen Pavillons zeigt sich Venedigs Kunstereignis hier in seiner dauerhaftesten Kulisse.
Archäologischer Garten · Agrigento
Giardino della Kolymbethra
Zwischen jahrhundertealten Olivenbäumen zieht noch heute Wasser durch die Kanäle des Giardino della Kolymbethra. Im Bereich des Tempio dei Dioscuri verbindet der Garten den Besuch der Valle dei Templi mit der Geschichte einer antiken Bewässerungsanlage.
Historischer Ort · Kastelruth
Kalvarienberg
Vom Dorfzentrum Kastelruth führt der Kastelruther Friedensweg in etwa 30 Minuten hinauf auf den bewaldeten Kofel. Sieben kleine Kapellen säumen den Kreuzweg, der am romanischen Turm mit den Resten der früheren Burg endet.
Kathedrale · Genua
Kathedrale Von Genua
Auf der Piazza San Lorenzo fällt die asymmetrische, schwarz-weiß gebänderte Fassade mit ihren drei gotischen Portalen sofort ins Auge. Im Inneren führt der Rundgang bis zur Cappella di San Giovanni Battista, in der die Asche des Stadtpatrons Johannes des Täufers bewahrt wird.
Museum · Jenesien
Messner Mountain Museum
Der Museumsbesuch beginnt in einer spätmittelalterlichen Festungsanlage: In Schloss Sigmundskron führen Wege durch Höfe, Gärten und Türme, während sich vom Burgareal der Blick über das Etschtal öffnet. MMM Firmian verbindet diese historische Umgebung mit einer Ausstellung über die Beziehung zwischen Mensch und Berg.
Kunstmuseum · Genua
Musei di Strada Nuova - Palazzo Rosso
An der Via Garibaldi führt der Besuch durch das ehemalige Wohnhaus der Familie Brignole-Sale bis auf das Miradore, die Panoramaterrasse über den Dächern der Altstadt. Fresken, Stuck und Mobiliar bleiben dabei eng mit der Sammlung Alter Meister verbunden.
Küstenklippe · Câdesédda/Calasetta
Nido dei Passeri
Die Küstenstraße an der Westseite von Sant’Antioco führt nur wenige Dutzend Meter an der Klippe vorbei. Am Nido dei Passeri richtet sich der Blick auf zwei bis drei isolierte Felstürme im Meer; der Reiz liegt hier im Vulkangestein und in der Weite über der felsigen Uferkante.
Museum · Ugento
Nuovo Museo Archeologico di Ugento
Im Zentrum des Kreuzgangs steht die rekonstruierte „Tomba dell’Atleta“; an ihren Sandsteinplatten sind Reste der ursprünglichen Innenausstattung sichtbar. Das Nuovo Museo Archeologico di Ugento verbindet dieses messapische Grab mit dem Zeus von Ugento, Klosterfresken und digitalen Rekonstruktionen.
Wahrzeichen · Genua
Palazzo Ducale
Auf der Piazza Giacomo Matteotti führt der Besuch in einen Palast, dessen Geschichte bis ins 13. Jahrhundert reicht. Heute treffen dort historische Regierungssäle auf wechselnde Ausstellungen, während Palazzo Ducale zugleich als Kulturzentrum arbeitet.
Park · Riposto
Parco Chico Mendes
An der Viale Don Minzoni in Giarre führt der Naturlehrpfad „Angoli segreti di natura in città“ durch einen spontan entstandenen Wald nahe dem Torrente Macchia. Auf dem Gelände trifft dieser Naturweg auf eine alte Lavastromfläche und einen ausgestatteten Spielbereich.
Park · Cutrofiano
Parco dei Fossili
Wo bis Ende der 1970er-Jahre Ton abgebaut wurde, liegen heute marine Schichten mit Fossilien in Originalposition frei. Der Parco dei Fossili macht aus einer stillgelegten Tongrube in Contrada Lustrelle einen Ort, an dem sich Erdgeschichte im Gelände und im Museum lesen lässt.
Wanderweg · Bomerano
Path of the Gods
An der Piazza Paolo Capasso in Bomerano beginnt eine Wanderung, die bald aus dem Ort in terrassierte Wein- und Zitronenanlagen führt. Auf dem Sentiero degli Dei liegen Grotta del Biscotto, Colle la Serra und der Blick über Positano bis Capri dicht hintereinander.
Archäologische Stätte · Pèifugas/Perfugas
Predio Canopoli
Direkt gegenüber der Pfarrkirche Santa Maria degli Angeli führt in Perfugas eine achtstufige Treppe hinab in die runde Brunnenkammer des Pozzo sacro di Predio Canopoli. Der nuraghische Kultort macht auf engem Raum sichtbar, wie sorgfältig die Anlage aus weißem Kalkstein gefügt wurde.
Botanischer Garten · Riposto
RADICEPURA - Horticultural Park
Hinter dem Tor in S. Leonardello bei Giarre beginnt ein botanischer Park, in dem 3.000 Pflanzenarten den Rahmen für Wasserspiele und Kunstinstallationen bilden. Das Garden Festival widmet sich hier dem mediterranen Garten- und Landschaftsdesign.
Kirche · Camogli
San Nicolò di Capodimonte
Auf halber Strecke zwischen San Rocco und Punta Chiappa steht ein romanischer Steinbau am Wanderweg. Vom mit Risseu gepflasterten Kirchenplatz reicht der dokumentierte Panoramablick über das Küstengebiet, bevor der Weg weiter nach Porto Pidocchio führt.
Sanktuarium · Camogli
Santuario di Nostra Signora del Suffragio
Am 8. September wird die Suffragina bei der Prozession durch Recco getragen, begleitet von Bruderschaften mit Prozessionskreuzen. Im Santuario di Nostra Signora del Suffragio steht dieselbe Figur am Hauptaltar – in einem silbernen, goldbestickten Gewand und mit einer Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert reicht.
Botanischer Garten · Meran
Schloss Trauttmansdorff
Unter Palmen fällt der Blick auf schneebedeckte Berge; wenige Schritte weiter beginnt die Reise durch vier Gartenwelten. Schloss Trauttmansdorff verbindet eine 12 Hektar große Anlage mit dem Touriseum, das im Inneren 250 Jahre alpine Tourismusgeschichte erzählt.
Wanderweg · Gagliano del Capo
Sentiero delle Cipolliane
Am Ponte Ciolo beginnt ein Küstenweg, der nicht bei Aussicht und Fels endet: Nach rund zwei Kilometern erreicht man die Grotte Cipolliane, bevor die Strecke an der Marina di Novaglie ausläuft. Zwischen Kalkklippe und Adriablick liegen Spuren eines alten Verbindungswegs.
Strand · Câdesédda/Calasetta
Spiaggia Grande
Auf der Westseite der Insel Sant’Antioco zieht sich Calasettas größter Strand über mehr als einen Kilometer. Der flache Sandboden macht den Einstieg ins klare Wasser besonders sanft.
Strand · Câdesédda/Calasetta
Spiaggia Grande - Tonnara
Mehr als ein Kilometer feiner, weißer Sand zieht sich an der Spiaggia Grande vor Calasetta entlang. Hinter dem Ufer liegen Dünen mit Wacholder und dichter Macchia; im selben Strandbereich steht die ehemalige Tonnara di Perdas Nieddas.
Wahrzeichen · Gagliano del Capo
Torre di Novaglie
Über dem Fels oberhalb der Grotta del Diavolo ist von der Torre di Novaglie kaum mehr als eine Spur geblieben. Gerade dieser schmale Rest erzählt von einem einstigen Wächter über Hafen und Süßwasserquellen.