Kunstmuseum
Musei di Strada Nuova - Palazzo Rosso
Genua · Ligurien · Italien
An der Via Garibaldi führt der Besuch durch das ehemalige Wohnhaus der Familie Brignole-Sale bis auf das Miradore, die Panoramaterrasse über den Dächern der Altstadt. Fresken, Stuck und Mobiliar bleiben dabei eng mit der Sammlung Alter Meister verbunden.
- Wetter
- auch bei Regen möglich
- Beste Zeit
- Mär, Apr, Mai, Jun, Jul, Aug, Sep, Okt
- Adresse
- Mentelocale, Via Giuseppe Garibaldi, 18, 16100 Genua GE, Italien
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Der Palast entstand zwischen 1671 und 1677 nach Plänen von Pietro Antonio Corradi. Seine heutige Fassadengestalt erhielt er 1746; an den Fensterstürzen fallen die Löwenprotomen auf. Seit 2006 zählt Palazzo Rosso zum UNESCO-Welterbe „Genua: Le Strade Nuove und das System der Palazzi dei Rolli“.
Im Inneren bleibt die Herkunft als Wohnhaus der Brignole-Sale sichtbar. Die Raumfolge führt durch Sala dell’Inverno, Sala dell’Autunno und Sala della Primavera; später folgen Sala dell’Estate, Alcova und das Salotto delle Virtù Patrie. Historische Einrichtungsgegenstände stehen dabei neben Fresken und Stuckdekorationen.
Zu den Freskenmalern zählen Gregorio De Ferrari und Domenico Piola. Eine Spur der jüngeren Geschichte liegt in der vorbereitenden Skizze zu De Ferraris „Mythos des Phaeton“: Das ursprüngliche Fresko wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, die Skizze ist weiterhin ausgestellt. Die Sammlung zeigt außerdem sieben Gemälde von Antoon van Dyck, darunter drei Familienporträts.
Palazzo Rosso ist Teil des gemeinsamen Rundgangs mit Palazzo Bianco und Palazzo Doria-Tursi. Die Route führt durch mehr als 75 Räume sowie Höfe, Loggien, Gärten und Terrassen. Auf dem Miradore reicht der Blick über Dächer und Altstadt; im Rundgang sind auch die Überreste der früheren Kirche des Klosters San Francesco di Castelletto sichtbar.
Höhepunkte
Was diesen Ort ausmacht
- Die Sammlung zeigt sieben Gemälde von Antoon van Dyck, darunter drei Familienporträts.
- Die vorbereitende Skizze zu Gregorio De Ferraris zerstörtem „Mythos des Phaeton“ ist ausgestellt.
- Das Miradore eröffnet den Blick über die Dächer und die Altstadt Genuas.
- Die Raumfolge reicht von der Sala dell’Inverno bis zum Salotto delle Virtù Patrie.
- Seit 2006 gehört Palazzo Rosso zum UNESCO-Welterbe der Strade Nuove und Palazzi dei Rolli.
Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer Alte Meister in den historischen Räumen einer genuesischen Adelsfamilie sehen möchte, findet hier sieben Gemälde von Antoon van Dyck und Werke von Veronese, Guido Reni und Guercino.
- Architekturinteressierte können Palazzo Rosso mit Palazzo Bianco und Palazzo Doria-Tursi als gemeinsamen Rundgang durch die Strada Nuova besuchen.
- Wer Kunst mit einem Blick über die Altstadt verbinden möchte, kann den Besuch auf dem Miradore ausklingen lassen.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- Der Besuch ist in den gemeinsamen Rundgang mit Palazzo Bianco und Palazzo Doria-Tursi eingebunden; das Kombiticket gilt für alle drei Paläste.
- Der gesamte Rundgang führt durch mehr als 75 Räume sowie Höfe, Loggien, Gärten und Terrassen und ist damit auf einen größeren Museumsbesuch angelegt.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer Alte Meister im historischen Kontext eines genuesischen Adelspalasts sehen möchte, findet hier van Dyck, Veronese, Guido Reni und Guercino in original geprägten Räumen. Architekturinteressierte können den Besuch mit den beiden benachbarten Palästen des Strada-Nuova-Rundgangs verbinden.
- Was man dort machen kann
- Besucher verfolgen die Raumfolge von der Sala dell’Inverno bis zum Salotto delle Virtù Patrie, betrachten Fresken und Gemälde und steigen zum Miradore mit Blick über die Altstadt auf. Das Kombiticket führt außerdem in Palazzo Bianco und Palazzo Doria-Tursi.
- Eintritt
- Der Besuch ist in den gemeinsamen Rundgang der Musei di Strada Nuova eingebunden. Das Kombiticket gilt für Palazzo Rosso, Palazzo Bianco und Palazzo Doria-Tursi; der Zugang zum Miradore ist darin enthalten.
- Wie viel Zeit einplanen
- Der gemeinsame Rundgang der Musei di Strada Nuova führt durch mehr als 75 Räume sowie Höfe, Loggien, Gärten und Terrassen.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Für das Sonderausstellungsprogramm 2026 sind mehrere Zeiträume interessant: „Giulio Cesare Procaccini. Gli Apostoli riuniti“ läuft vom 7. März bis 20. September, „’800. La società delle mode“ bis zum 4. Oktober. Die Video- und Fotoausstellung zum Gedenken an die Opfer der Ponte-Morandi-Katastrophe ist vom 13. August bis 30. September angesetzt.
- Öffnungszeiten
- Täglich etwa von 10:00 bis 19:00 Uhr. Für den Zeitraum vom 20. April bis 30. September 2026 sind Sommeröffnungszeiten von 10:00 bis 19:00 Uhr ausgewiesen.
- Praktische Tipps
- Für das Gabinetto Disegni e Stampe im obersten Stockwerk ist eine Terminvereinbarung nötig. Die Panoramaterrasse Miradore ist im Eintritt enthalten.
- Barrierefreiheit
- Ein rollstuhlgerechter Eingang und ein rollstuhlgerechtes WC sind vorhanden.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Für das Gabinetto Disegni e Stampe im obersten Stockwerk muss vorab ein Termin vereinbart werden.
- Die Panoramaterrasse Miradore ist ohne separates Ticket zugänglich, da sie im Eintritt enthalten ist.
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