Zum Inhalt springen
Zur Startseite

Kathedrale

Kathedrale Von Genua

Genua · Italien

Auf der Piazza San Lorenzo fällt die asymmetrische, schwarz-weiß gebänderte Fassade mit ihren drei gotischen Portalen sofort ins Auge. Im Inneren führt der Rundgang bis zur Cappella di San Giovanni Battista, in der die Asche des Stadtpatrons Johannes des Täufers bewahrt wird.

Wetter
auch bei Regen möglich
Adresse
Piazza di San Lorenzo, Genova, 16123 Genua GE, Italien

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Die asymmetrische Hauptfassade ist von schwarz-weißen Steinbändern geprägt. Drei gotische Portale bestimmen ihre Vorderseite. An den Seiten verweisen die Portale San Giovanni und San Gottardo noch auf die romanische Bauphase.

Der heutige mittelalterliche Komplex entstand ab 1098. Papst Gelasius II. weihte die Kathedrale am 10. Oktober 1118, obwohl der Bau damals noch nicht vollständig fertiggestellt war. Die Hauptbauphasen reichten bis gegen Ende des 14. Jahrhunderts; im 16. Jahrhundert wurden Kuppel und Apsisbereich nach Entwürfen von Galeazzo Alessi umgestaltet.

Im dreischiffigen Innenraum stehen Werke von Luca Cambiaso und Lazzaro Tavarone. Auch Matteo Civitali ist vertreten. An der linken Seite des Langhauses liegt die Cappella di San Giovanni Battista mit der Asche Johannes des Täufers.

Eine maßstabsgetreue Replik einer britischen 381-Millimeter-Marinegranate steht im rechten Seitenschiff. Neben romanischen Bauteilen, Renaissanceformen und religiöser Kunst begegnet Besuchern damit ein ungewöhnliches militärisches Objekt.

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • Die asymmetrische Fassade zeigt schwarz-weiße Steinbänder und drei gotische Portale.
  • Die romanischen Seitenportale San Giovanni und San Gottardo sind bis heute sichtbar.
  • Die Cappella di San Giovanni Battista bewahrt die Asche des Stadtpatrons Johannes des Täufers.
  • Galeazzo Alessi prägte im 16. Jahrhundert die Umgestaltung von Kuppel und Apsisbereich.
  • Im rechten Seitenschiff steht eine maßstabsgetreue Replik einer britischen 381-Millimeter-Marinegranate.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Wer Bauphasen direkt am Gebäude vergleichen möchte, kann romanische Seitenportale, gotische Hauptfassade und den im 16. Jahrhundert umgestalteten Kuppelbereich in einem Rundgang verbinden.
  • Besucher mit Interesse an Reliquien finden in der Cappella di San Giovanni Battista einen konkreten Bezug zur Stadtgeschichte Genuas.
  • Die Lage an der Piazza San Lorenzo passt zu einem Stadtspaziergang durch das historische Zentrum mit einem markanten Innenraumstopp.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Die Besichtigung wird während liturgischer Feiern unterbrochen, sodass sich der Rundgang an den Gottesdienstzeiten orientieren muss.
  • Zwischen 12:00 und 15:00 Uhr liegt die tägliche Mittagspause der angegebenen Besuchszeiten.
  • Ein barrierefreier Eingang ist vorhanden; rollstuhlgerechte Parkplätze sind nicht ausgewiesen.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Die Kathedrale passt zu einem Architekturspaziergang, bei dem sich romanische Seitenpartien, die gotische Hauptfassade und der im 16. Jahrhundert umgestaltete Kuppelbereich an einem einzigen Bau vergleichen lassen. Auch für Besucher mit Interesse an Reliquien ist die Cappella di San Giovanni Battista ein eigener Anlaufpunkt.
Was man dort machen kann
Beim Rundgang lassen sich die Fassade und die romanischen Seitenportale San Giovanni und San Gottardo von außen erschließen. Im Inneren folgen der dreischiffige Raum, die Werke von Luca Cambiaso und Lazzaro Tavarone sowie die Cappella di San Giovanni Battista. Im rechten Seitenschiff steht die Replik der 381-Millimeter-Marinegranate.
Eintritt
Der Eintritt wird in der Regel als kostenlos angegeben; eine Spende ist möglich.
Beste Zeit für einen Besuch
Am günstigsten ist ein Besuch außerhalb der liturgischen Feiern, da laufende Gottesdienste die Besichtigung unterbrechen.
Öffnungszeiten
Die üblichen Besuchszeiten liegen täglich von 8:00 bis 12:00 Uhr sowie von 15:00 bis 19:00 Uhr. Während liturgischer Feiern pausiert die Besichtigung.
Praktische Tipps
Wer die Bauphasen nachvollziehen möchte, beginnt außen an den Portalen San Giovanni und San Gottardo und geht anschließend in den Innenraum. Für einen ungestörteren Rundgang empfiehlt sich ein Zeitraum außerhalb der Gottesdienste; sonntags finden Feiern unter anderem um 9:00, 10:30 und 18:30 Uhr statt.
Barrierefreiheit
Ein barrierefreier Eingang ist vorhanden; rollstuhlgerechte Parkplätze sind nicht ausgewiesen.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Beginne außen an den Portalen San Giovanni und San Gottardo, bevor du den dreischiffigen Innenraum betrittst.
  • Lege den Besuch außerhalb der Gottesdienste; sonntags sind dafür besonders die Zeiten um 9:00, 10:30 und 18:30 Uhr relevant.

In der Nähe

Was sich gut verbinden lässt