Naturdenkmal
Furore Fjord
Furore · Amalfiküste · Italien
Unter der hohen Steinbogenbrücke der SS163 reicht der Blick in eine schmale Bucht, die bis zum Tyrrhenischen Meer zieht. Unten liegt eine rund 25 Meter lange Strandfläche; wer hinabsteigen möchte, sollte den aktuellen Zugang prüfen.
- Wetter
- überwiegend im Freien
- Beste Zeit
- Jul
- Adresse
- Fiordo di Furore, Furore, Salerno, Kampanien, Italien
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Geologisch ist der Furore-Fjord eine Ría. Der Torrente Schiato formte die schmale Schlucht, die sich zum Tyrrhenischen Meer öffnet. Am Ende liegt eine etwa 25 Meter lange Strandfläche.
Die SS163 überquert die Schlucht auf einer hohen Steinbogenbrücke; dort liegt der wichtigste Aussichtspunkt. Für einen kurzen Fotostopp genügt der Brückenbereich. Zum Wasser führt eine Treppenanlage in den unebenen Schluchtgrund.
Am Ufer sind Lager- und Wohnhäuser eines früheren Fischerdorfs sichtbar. Ein Gebäude beherbergt ein kleines Museum zu Anna Magnani und Federico Fellini. Roberto Rossellini drehte hier 1948 den Filmabschnitt „Miracolo“ aus „L’Amore“ mit Anna Magnani.
Der Fjord gehört administrativ zu Furore, während Marina di Praia teilweise Praiano zugerechnet wird. Die Amalfiküste mit dem Fiordo di Furore zählt seit 1997 zum UNESCO-Welterbe.
Höhepunkte
Was diesen Ort ausmacht
- Die hohe Steinbogenbrücke der SS163 markiert den wichtigsten Aussichtspunkt über die Schlucht.
- Eine etwa 25 Meter lange Strandfläche öffnet sich zum Tyrrhenischen Meer.
- Lager- und Wohnhäuser des früheren Fischerdorfs sind im Schluchtgrund sichtbar.
- Roberto Rossellinis Filmabschnitt „Miracolo“ aus „L’Amore“ entstand hier 1948.
- Klippensprung-Vorführungen finden gewöhnlich an den ersten Sonntagen im Juli aus knapp 30 Metern Höhe statt.
Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Der Brückenbereich passt zu einem kurzen Fotostopp an der SS163, ohne dass der Abstieg zum Strand eingeplant werden muss.
- Wer sichtbare Spuren eines früheren Fischerdorfs und einen filmhistorischen Ort verbinden möchte, findet beides im Schluchtgrund.
- Schwimmen und Sonnenbaden kommen für Reisende infrage, sobald die etwa 25 Meter lange Strandfläche freigegeben ist.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- Der Strandzugang setzt Treppen und unebenen Untergrund voraus; für Rollstuhlnutzung ist der Abstieg ungeeignet.
- Der Zugang zum Strand wird aktuell als verboten geführt, und der Weg 317 gilt wegen der Brandschäden von August 2017 als geschlossen beziehungsweise unsicher.
- Direkte Parkplätze am Fjord sind knapp; der bewachte Parkplatz in Praiano liegt etwa zwei Kilometer oder rund 20 Gehminuten entfernt.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Der Ort passt zu Reisenden, die an der Amalfiküste einen markanten Aussichtspunkt mit kurzer Aufenthaltsdauer suchen. Wer baden möchte, braucht einen freigegebenen Zugang zur kleinen Strandfläche; für einen reinen Fotostopp genügt der Bereich an der SS163.
- Was man dort machen kann
- Vom Brückenbereich aus lässt sich die Ría fotografieren. Bei freigegebenem Zugang sind Schwimmen und Sonnenbaden an der kleinen Strandfläche möglich. Gewöhnlich an den ersten Sonntagen im Juli finden am Brückenbereich Vorführungen des Klippenspringens aus knapp 30 Metern Höhe statt.
- Wie viel Zeit einplanen
- Ein reiner Fotostopp lässt sich am Brückenbereich einplanen. Der Abstieg zur Strandfläche nimmt wegen Treppen, unebenem Untergrund und möglicher Sperrungen mehr Planung in Anspruch.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Die Klippensprung-Vorführungen finden gewöhnlich an den ersten Sonntagen im Juli statt. Ein Badetag hängt von der aktuellen Freigabe der Strandfläche ab.
- Öffnungszeiten
- Der Brückenbereich ist täglich rund um die Uhr zugänglich. Für Strandzugang und Weg 317 können unabhängig davon Sperrungen gelten.
- Praktische Tipps
- Direkt am Fjord sind Parkplätze knapp; ein bewachter Parkplatz in Praiano liegt etwa zwei Kilometer oder rund 20 Gehminuten entfernt. Die Haltestelle „Fiordo di Furore“ liegt direkt an der Brücke, kann bei Sperrungen jedoch vorübergehend ausfallen.
- Barrierefreiheit
- Der Strandzugang setzt eine Treppenanlage und unebenen Schluchtgrund voraus. Für Rollstuhlnutzung ist der Abstieg ungeeignet; ein rollstuhlgerechter Parkplatz und ein rollstuhlgerechter Eingang fehlen.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Die Haltestelle „Fiordo di Furore“ liegt direkt an der Brücke; die SITA-Süd-Verbindung Amalfi–Positano–Sorrento kann bei Sperrungen vorübergehend ausfallen.
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