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Kirche

Església Parroquial de Sant Lluís

Sant Lluís · Menorca · Spanien

Ein französisches Wappen sitzt im Dreiecksgiebel, während über dem Portal eine lateinische Widmung an Ludwig IX. von Frankreich auf die Entstehungszeit verweist. In Sant Lluís wird die französische Besatzungsgeschichte Menorcas an einem neoklassizistischen Kirchenbau ablesbar.

Wetter
auch bei Regen möglich
Beste Zeit
Jun, Jul, Aug, Sep
Adresse
Carrer de Sant Lluís, 81, 07710 Sant Lluís, Illes Balears, Spanien

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Die Kirche entstand während der französischen Besatzungszeit Menorcas. Antoine d’Allemand entwarf den neoklassizistischen Bau, sein Sohn Hilarion Louis leitete die Arbeiten. Der Baubeginn liegt um 1760, während die Portalinschrift das Jahr 1761 nennt. Die Widmung an den heiligen Ludwig IX. verweist auf die Herrschaft unter Ludwig XV.

Die Fassade trägt im Dreiecksgiebel ein französisches Wappen. Über dem Haupteingang steht die lateinische Inschrift „Divo Ludovico Sacrum Dedicavere Galli An. MDCCLXI“. Die drei Fassadenarkaden führten ursprünglich zu einem Außenvorbau.

Im Inneren folgt ein einziges Kirchenschiff auf einen rechteckigen Chor. Sechs seitliche Kapellen öffnen sich mit Rundbögen zum Hauptraum. Das einfache Kreuzgratgewölbe wird am hinteren Ende von einer Empore mit Kreuzrippengewölbe ergänzt. Am Hauptaltar sind der gekreuzigte Christus und der heilige Ludwig IX. dargestellt; außerdem sind Bischofswappen von Menorca zu sehen.

Der Sommer-Messplan 2026 gilt vom 15. Juni bis 13. September. Die Gottesdienste werden überwiegend auf Katalanisch gefeiert, spanische Termine sind mit einem Sternchen markiert. Im Juli und August entfällt die Montagsmesse.

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • Das französische Wappen im Dreiecksgiebel erinnert an die französische Herrschaft.
  • Die lateinische Inschrift über dem Portal nennt das Jahr 1761.
  • Sechs seitliche Kapellen öffnen sich mit Rundbögen zum Hauptschiff.
  • Der Hauptaltar zeigt den gekreuzigten Christus und Ludwig IX.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Wer französische Spuren in Menorca an einem konkreten Bauwerk lesen möchte, findet sie im Wappen und in der lateinischen Widmung.
  • Wer Kirchen nach Grundriss und Gewölbeformen betrachtet, kann sechs Kapellen, ein Kreuzgratgewölbe und eine Empore vergleichen.
  • Wer einen überwiegend auf Katalanisch gefeierten Gottesdienst besuchen möchte, findet im Sommer feste Messzeiten.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Der Sommer-Messplan gilt nur vom 15. Juni bis 13. September 2026; im Juli und August entfällt die Montagsmesse.
  • Die Gottesdienste finden überwiegend auf Katalanisch statt; nur mit Sternchen markierte Feiern sind auf Spanisch.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Die Kirche passt zu Besichtigungen, bei denen Architektur und Herrschaftsgeschichte zusammen gelesen werden: Wappen, Widmung und der Bezug zu Ludwig XV. geben dafür konkrete Anhaltspunkte. Wer Grundrisse und Gewölbeformen betrachtet, kann hier ein einschiffiges Langhaus, sechs Kapellen und eine Empore unmittelbar miteinander vergleichen.
Was man dort machen kann
Vor Ort lassen sich die Fassade mit Wappen und Inschrift, der einschiffige Innenraum sowie Hauptaltar und Kapellen betrachten. Ein Gottesdienstbesuch ist im Sommer nach dem Messplan möglich.
Beste Zeit für einen Besuch
Für einen planbaren Besuch im Rahmen eines Gottesdienstes eignet sich der Zeitraum vom 15. Juni bis 13. September 2026.
Öffnungszeiten
Der Sommer-Messplan 2026 nennt als Orientierung werktags 18:30 Uhr, samstags 20:30 Uhr sowie sonntags 9:00 und 20:30 Uhr. Im Juli und August entfällt die Montagsmesse.
Praktische Tipps
Die Feiern finden überwiegend auf Katalanisch statt; spanische Gottesdienste sind mit einem Sternchen gekennzeichnet. Für Fragen nennt das Pfarrbüro die Telefonnummer 971 150 111 und die E-Mail-Adresse pslluis@bisbatdemenorca.org.
Barrierefreiheit
Der Eingang und ein Parkplatz sind rollstuhlgerecht.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • An der Fassade lohnt sich der Blick ins Dreiecksgiebel auf das französische Wappen und über das Portal auf die lateinische Inschrift.
  • Im Inneren lassen sich die sechs Kapellen, der rechteckige Chor und die Empore am hinteren Ende der Kirche nacheinander betrachten.