Ausflugsziele in Spanien
Redaktionell beschrieben: Einordnung, ungefährer Eintritt und Ideen für den Besuch.
Aquarium · Sant Antoni de Portmany
Aquarium Cap Blanc
Wo einst Hummer für Barcelona gelagert wurden, schwimmen heute Oktopusse und Seepferdchen in einer natürlichen Meereshöhle. Das Aquarium Cap Blanc führt in Sa Cova de ses Llagostes bei Cala Gració.
Strand · Capdepera
Cala Agulla
Auf der westlichen Seite reichen Pinienwald und Dünen bis nahe ans Meer, während von der Bucht aus nur wenige Gebäude sichtbar sind. Cala Agulla liegt am Ortsrand von Cala Rajada in der Gemeinde Capdepera und zieht sich rund 600 Meter am hellen Sand entlang.
Bucht · Adeje
Cala de las Tortugas
Für einen Schnorchelgang vor dem ersten stärkeren Badebetrieb eignet sich der frühe Morgen: In der kleinen Cala de las Tortugas sind dann meist weniger Menschen und Boote im Wasser. Unter der Oberfläche liegt eine marine Mikroreserve; Begegnungen mit Meerestieren sind möglich, aber nicht garantiert.
Strand · Sant Antoni de Portmany
Cala Salada
Von Sant Antoni führt die Straße Richtung Sant Agnès zu einem rund 55 Meter langen Strand, an dem Pinienwald bis zur Felsküste reicht. Hinter einem Felsabschnitt beginnt mit Cala Saladeta eine zweite Bucht, die nur ein Küstenpfad erschließt.
Wahrzeichen · Capdepera
Castell de Capdepera
Durch das Portalet oder das Portal del Rei en Jaume führt der Weg in die ummauerte Anlage von Capdepera. Auf der Kirchenterrasse und an der Torre de sa Boira reicht der Blick über die Küste, das Inselinnere und bis Menorca.
Klosteranlage · Pollença
Claustre del Convent de Sant Domingo
Vier überdachte Galerien rahmen im barocken Kreuzgang des ehemaligen Dominikanerklosters einen rechteckigen Hof. Im selben Komplex liegen die Klosterkirche und das Museu de Pollença; seit 1962 wird der Kreuzgang im Sommer außerdem zur Spielstätte des Festival de Pollença.
Kirche · Artà
Ermita de Betlem
Eine rund 150 Meter lange, von Zypressen gesäumte Allee führt im Massís d’Artà zu einer Einsiedelei auf etwa 280 Metern Höhe. Hinter den Klostergärten öffnet sich der Weg zu einem Aussichtspunkt über die Badia d’Alcúdia.
Kirche · Sant Lluís
Església Parroquial de Sant Lluís
Ein französisches Wappen sitzt im Dreiecksgiebel, während über dem Portal eine lateinische Widmung an Ludwig IX. von Frankreich auf die Entstehungszeit verweist. In Sant Lluís wird die französische Besatzungsgeschichte Menorcas an einem neoklassizistischen Kirchenbau ablesbar.
Hafen · Capdepera
Hafen Cala Rajada
Zwischen Fischerpier und Ausflugsschiffen bleibt die Fischereigeschichte von Cala Rajada greifbar: Östlich des Hafenbeckens stehen zwei erhaltene Langustenhäuser, in deren Meerwasserbecken früher lebende Langusten aufbewahrt wurden.
Kapelle · Pollença
Kapelle el Calvari
365 Steinstufen führen aus Pollenças Ortszentrum hinauf, vorbei an Zypressen und 14 Kreuzwegstationen. Oben wartet die Kapelle el Calvari mit einem Panoramablick über Pollença – der Weg selbst gehört hier zur Sehenswürdigkeit.
Wahrzeichen · Palma
Königspalast La Almudaina
Am Palau Reial, direkt gegenüber von La Seu, liegen christliche Königskapelle und arabische Badeanlagen in demselben Rundgang. Im Ehrenhof erinnert ein weißer Marmorlöwe an die muslimische Vergangenheit des Bauwerks.
Aussichtspunkt · Garachico
Mirador El Guincho
Am Ausgang des Ortsteils El Guincho reicht der Blick über Garachico bis zum Roque de Garachico. Zwei Aussichtsebenen machen aus dem Halt an der Küstenstraße einen kurzen Abstecher, bei dem auch aufgegebene Terrassenfelder landeinwärts ins Bild rücken.
Aussichtspunkt · Garachico
Mirador El Lagarito
An der Straße nach Garachico reicht ein kurzer Halt für den Blick auf Garachico und die Isla Baja. Am Mirador El Lagarito führt er bis zu den Lavaströmen, die beim Ausbruch von 1706 den Hafen der Stadt überfluteten.
Museum · Pollença
Museu de Pollença
In Pollença öffnet sich der barocke Kreuzgang von Sant Domingo; in der ehemaligen Klosterkirche setzt die Ausstellung „Albano Afonso. A Natureza“ 2026 mit Licht, Spiegelungen und einer beweglichen Installation einen zeitgenössischen Kontrast. Das Museu de Pollença verbindet damit Klosterarchitektur und Kunst aus mehreren Epochen.
Stadtplatz · Capdepera
Plaça dels Pins
Samstagvormittags wird die Ortsmitte von Cala Rajada zum Markt: Zwischen 30 alten Aleppo-Kiefern und 25 Palmen wechseln Obst und Gemüse örtlicher Bauern den Besitzer. An derselben Plaça liegen die Touristeninformation, die Haltestellen der TIB-Linie 325 und der Ausgangspunkt des touristischen Zugs nach Capdepera.
Strand · Sant Antoni de Portmany
Playa de s'Arenal
Zwischen dem Kreisverkehr am Passeig de la Mar und der Punta des Molí zieht sich s’Arenal durch die Bucht von Sant Antoni. Der 650 Meter lange Weststrand ist tagsüber Bade- und Wassersportplatz, am Abend wandelt sich die Promenade zum stark frequentierten Ausgehbereich.
Strand · Adeje
Playa nudista Diego Hernández
Zwischen La Caleta und El Puertito führt der letzte Abschnitt zu Fuß über unbefestigte Wege, bevor heller Sand am Wasser erscheint. Playa nudista Diego Hernández ist als FKK-Strand ausgewiesen; an den Rändern liegt vulkanisches Gestein.
Wahrzeichen · Pollença
Römische Brücke, Pollenca
Am nördlichen Ortsrand von Pollença setzt der schmale Weg über den Torrent de Sant Jordi an: Die Römische Brücke trägt zwei ungleich große Steinbögen. Ihr Name klingt antik, doch die erste dokumentierte Erwähnung stammt aus dem Jahr 1403 – gerade diese Spannung macht den kleinen Übergang geschichtlich interessant.
Aussichtspunkt · Sant Antoni de Portmany
Sa Punta Galera
An Sa Punta Galera staffeln sich flache Felsplatten über dem klaren Wasser. Zum Sonnenuntergang wird der ehemalige Steinbruch zum Sitzplatz über der Küste – rund vier Kilometer von Sant Antoni de Portmany entfernt.
Kirche · Barcelona
Sagrada Família
Am Besuchereingang an der Geburtsfassade erzählen drei Portale von Hoffnung, Nächstenliebe und Glauben; Tiere, Pflanzen und die Geburt Christi gehören zu ihren Motiven. Dahinter steht die Sagrada Família als unvollendeter Kirchenbau, dessen Bau in den 1880er-Jahren begann.
Megalithgrab · Formentera
Sepulcre megalític de Ca na Costa
Zwischen dem Feuchtgebiet Estany Pudent und Es Pujols liegt ein bronzezeitliches Grabmonument, rund 500 Meter vom Ortszentrum entfernt. Ca na Costa ist ein kurzer archäologischer Halt: Der Zugangskorridor führt in die Mitte der auf dem Fels errichteten Anlage.