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Museum

Heeresgeschichtliches Museum

Wien · Österreich

Im ehemaligen Stadtarsenal von Wien führt der Rundgang von den österreichischen Militäreinsätzen seit dem Mittelalter bis zu Originalen des Attentats von Sarajevo. Die aktuelle Dauerausstellung „Gewalt — Gesellschaft. Österreich im Zeitalter der Weltkriege 1918 bis 1955“ richtet den Blick auf Gewalterfahrungen und gesellschaftliche Umbrüche.

Heeresgeschichtliches Museum in Wien
P e z i / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 at
Eintritt ab
ca. 3.5 EUR
Wetter
auch bei Regen möglich
Adresse
Arsenal 1, 1030 Wien, Österreich

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Das ehemalige Stadtarsenal prägt den Rahmen für eine Sammlung zur österreichischen Militärgeschichte seit dem Mittelalter. Der historische Bogen reicht bis in die politischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts.

Im Zentrum steht derzeit die Dauerausstellung „Gewalt — Gesellschaft. Österreich im Zeitalter der Weltkriege 1918 bis 1955“. Sie arbeitet mit 154 Objekten und 32 audiovisuellen Stationen. Verbrechen der Wehrmacht werden ebenso thematisiert wie das Massaker von Pančevo und NS-Euthanasie.

Zu den markantesten Exponaten zählt das Automobil von Franz Ferdinand und Sophie, das mit dem Attentat von Sarajevo verbunden ist. Die Präsentation zeigt außerdem den blutigen Waffenrock und die Chaiselongue, auf der Franz Ferdinand starb. Im Franz-Joseph-Saal stehen persönliche Gegenstände Kaiser Franz Josephs und Kronprinz Rudolfs im Mittelpunkt. Der Marinesaal widmet sich der österreichischen Marinegeschichte.

Aktuell bleiben die Säle „Dreißigjähriger Krieg“ und „Maria Theresia“ wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Die Habsburger-Geschichte und die Türkenkriege sollen nach derzeitiger Planung 2028 wiedereröffnet werden.

Heeresgeschichtliches Museum in Wien
P e z i / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 at

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Wer Militärgeschichte über konkrete Originale und ihre politischen Folgen erschließen möchte, findet hier einen passenden Schwerpunkt.
  • Wer das Attentat von Sarajevo anhand erhaltener Gegenstände nachvollziehen möchte, sieht hier das Automobil von Franz Ferdinand und Sophie, den Waffenrock und die Chaiselongue.
  • Ein selbstständig vertiefter Museumsbesuch lässt sich mit dem enthaltenen Audioguide und den 32 audiovisuellen Stationen gestalten.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Die Säle „Dreißigjähriger Krieg“ und „Maria Theresia“ bleiben wegen Sanierungsarbeiten geschlossen.
  • Die aktuelle Dauerausstellung behandelt Verbrechen der Wehrmacht. Auch das Massaker von Pančevo und NS-Euthanasie gehören zum Themenfeld.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Der Besuch passt zu Reisenden, die Militärgeschichte über konkrete Originale und ihre politischen Folgen erschließen möchten. Das Automobil von Franz Ferdinand und Sophie eröffnet einen unmittelbaren Zugang zum Attentat von Sarajevo, während die aktuelle Dauerausstellung gesellschaftliche Umbrüche in Österreich untersucht.
Was man dort machen kann
Besucher können die Dauerausstellung mit ihren 154 Objekten und 32 audiovisuellen Stationen erkunden. Der enthaltene Audioguide lässt sich herunterladen; am Wochenende kann der Rundgang mit einer Führung verbunden werden. Individuelle Führungen sind für bis zu neun Personen vorgesehen.
Eintritt
Der reguläre Eintritt liegt bei etwa 3,50 Euro, ermäßigt bei etwa 2,50 Euro. Am ersten Sonntag jedes Monats und am österreichischen Nationalfeiertag, dem 26. Oktober, ist der Eintritt frei. Wochenendführungen kosten etwa 4 Euro; individuelle Führungen für bis zu neun Personen sind derzeit mit etwa 50 Euro angesetzt.
Beste Zeit für einen Besuch
Wer die aktuelle Dauerausstellung „Gewalt — Gesellschaft“ sehen möchte, plant den Besuch bis zum 15. Juni 2031. Kostenfreie Termine fallen auf den ersten Sonntag jedes Monats und den 26. Oktober.
Öffnungszeiten
In der Regel ist das Museum Dienstag bis Sonntag etwa von 9 bis 17 Uhr geöffnet; montags bleibt es geschlossen. Reguläre Schließtage sind der 1. Jänner, Ostersonntag, 1. Mai, 1. November sowie der 25. und 31. Dezember. Am 24. Dezember gelten verkürzte Öffnungszeiten von etwa 10 bis 14 Uhr.
Praktische Tipps
Der Audioguide zum Download ist bereits im Eintritt enthalten; die Zusatzversion vor Ort kostet etwa 2 Euro. Für Gruppen bis neun Personen kann eine individuelle Führung mit etwa 50 Euro eingeplant werden.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerechte Parkplätze, ein rollstuhlgerechter Eingang und ein rollstuhlgerechtes WC sind ausgewiesen.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Der Audioguide zum Download ist im Eintritt enthalten; die Zusatzversion vor Ort kostet etwa 2 Euro.
  • Für Gruppen bis neun Personen ist eine individuelle Führung mit etwa 50 Euro angesetzt.

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