Ausflugsziele in Wien
Was sich vor Ort wirklich lohnt — mit Einordnung, ungefährem Eintritt und Ideen für den Besuch.
Museum
Albertina
Zwischen Dürers „Feldhasen“ und 20 restaurierten Prunkräumen wechselt in der Albertina der Blick von empfindlicher Papierkunst zu höfischer Raumkunst. Am Albertinaplatz 1 führt der Rundgang von der Sammlung Batliner mit Monet und Picasso bis in die Habsburgischen Prunkräume.
Botanischer Garten
Botanischer Garten der Universität Wien
Zwischen Jacquingasse und Belvedere erstreckt sich auf rund acht Hektar der Botanische Garten der Universität Wien. Vom Rennweg oder vom Oberen Belvedere aus beginnt der Rundgang zwischen systematisch geordneten Freilandbeeten und dem öffentlich zugänglichen Tropenhaus.
Kirche
Domkirche St. Stephan
Am Stephansplatz ragt der Südturm 136,4 Meter über Wien; 343 Stufen führen bis zur Türmerstube. Unter dem Kirchenraum führen öffentliche Führungen in die Katakomben, während ein Lift im unvollendeten Nordturm zur Plattform mit Blick auf die Pummerin fährt.
Aquarium
Haus des Meeres
Im ehemaligen Flakturm am Fritz-Grünbaum-Platz führt der Weg bis zum 360°-Haibecken auf Ebene 7. Das Haus des Meeres legt Aquarium, Tropenhaus und Zoo auf elf Etagen zusammen; auf Ebene 10 erzählt eine Ausstellung die Bau- und Nutzungsgeschichte des Gebäudes.
Museum
Heeresgeschichtliches Museum
Im ehemaligen Stadtarsenal von Wien führt der Rundgang von den österreichischen Militäreinsätzen seit dem Mittelalter bis zu Originalen des Attentats von Sarajevo. Die aktuelle Dauerausstellung „Gewalt — Gesellschaft. Österreich im Zeitalter der Weltkriege 1918 bis 1955“ richtet den Blick auf Gewalterfahrungen und gesellschaftliche Umbrüche.
Wahrzeichen
Hundertwasserhaus
Vor der unregelmäßigen Fassade in der Kegelgasse wachsen Bäume auf Terrassen; rund um die Fenster setzt das von Hundertwasser eingeräumte „Fensterrecht“ individuelle Spuren. Der Besuch führt von der Wohnhausanlage ins kostenlose Kunstcafé und hinüber zum Hundertwasser Village.
Kirche
Karlskirche
Am Karlsplatz führt die Besichtigung der Karlskirche bis auf eine 32,5 Meter hohe Plattform oberhalb des Eingangsportals. Von dort öffnet sich der Blick über den Karlsplatz bis zum Musikverein; die Technische Universität Wien liegt ebenfalls im Panorama.
Kulturareal
MuseumsQuartier Wien
Im Haupthof stehen 2026 die Enzis in „Punschkrapferlrosa“ und „Sodazitrongelb“ zwischen der barocken Fassade der ehemaligen Hofstallungen und den modernen Bauten von Leopold Museum, mumok und Kunsthalle Wien. Wer durch die Anlage geht, kann diesen Architekturkontrast kostenlos draußen erleben und anschließend in eines der Museen wechseln.
Konzertsaal
Musikverein Wien
Wer klassische Musik in Wien nicht nur hören, sondern ihren historischen Aufführungsort sehen möchte, kann bei einer öffentlichen Führung den Großen Saal des Musikvereins besuchen. Der als Goldener Saal bekannte Raum gehört zum festen Bild des Hauses.
Museum
Naturhistorisches Museum Wien
Schon in der Eingangshalle reicht der Blick bis in die rund 40 Meter hohe Kuppel. Danach führt die Dauerausstellung von Meteoriten und Fossilien bis zur Venus von Willendorf; die Palastarchitektur bleibt dabei ebenso präsent wie die Originale in den Sälen.
Schloss
Schloss Belvedere
Zwischen Oberem und Unterem Belvedere fällt der Blick auf drei Gartenterrassen, deren Wasserbecken und Hecken die barocke Anlage ordnen. Wer danach in den Marmorsaal tritt, wechselt direkt von der Gartenachse zu Klimts „Der Kuss“ und zur Geschichte des Staatsvertrags.
Park
Stadtpark
Zwischen Parkring und Heumarkt teilt der Wienfluss den Stadtpark in zwei deutlich verschiedene Bereiche: westlich liegen Gartenpartien und Denkmäler, östlich Spiel- und Sportflächen. Dazwischen führen der Stadtparksteg und die Kleine Ungarbrücke durch eine Anlage, die am 21. August 1862 als Wiens erste öffentliche Parkanlage eröffnet wurde.