Aquarium
Haus des Meeres
Wien · Österreich
Im ehemaligen Flakturm am Fritz-Grünbaum-Platz führt der Weg bis zum 360°-Haibecken auf Ebene 7. Das Haus des Meeres legt Aquarium, Tropenhaus und Zoo auf elf Etagen zusammen; auf Ebene 10 erzählt eine Ausstellung die Bau- und Nutzungsgeschichte des Gebäudes.
- Zeit einplanen
- ca. 2,5 Stunden
- Wetter
- auch bei Regen möglich
- Adresse
- Fritz-Grünbaum-Platz 1, 1060 Wien, Österreich
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Auf rund 5.000 m² leben etwa 600 Tierarten und über 10.000 Tiere. Die Ausstellung zieht sich über elf Stockwerke eines ehemaligen Flakturms aus dem Zweiten Weltkrieg. Zum Aquarium kommen ein Terrarium, ein Tropenhaus, ein Krokipark und ein Zoo.
Im Erdgeschoss führt der zehn Meter lange Atlantik-Tunnel durch ein 500.000-Liter-Becken. Auf Ebene 7 ist das 120 m² große 360°-Haibecken rundum begehbar; dort schwimmen Riffhaie und Rochen.
Im Tropenhaus fliegen Vögel frei, während Flughunde und Affen die Ebenen 2 und 4 bevölkern. Der 70 Meter lange Australien-Rundgang auf Ebene 9 führt zu Sittichen und freilaufenden Beuteltieren. In der Madagaskar-Anlage leben Kattas und Schwarze Lemuren.
„Erinnern im Innern“ auf Ebene 10 widmet sich der Bau- und Nutzungsgeschichte des Flakturms. Das Stör-Aquarium kam 2024 hinzu; für 2025 sind eine Giftschlangenabteilung und eine Süßwasseranlage aufgeführt, für 2026 eine Auffangstation.
Nach dem Rundgang liegt auf Ebene 4 das Café Sharky gegenüber dem Aquarium der Meeresschildkröte „Puppi“. Das Rooftop-Restaurant 360° OCEAN SKY reicht bis zum Rundumblick über Wien und ist auch ohne Restaurantbesuch zugänglich.
Höhepunkte
Was diesen Ort ausmacht
- Der Atlantik-Tunnel führt im Erdgeschoss zehn Meter durch ein 500.000-Liter-Becken.
- Das 360°-Haibecken auf Ebene 7 ist 120 m² groß und rundum begehbar.
- Der Australien-Rundgang auf Ebene 9 ist 70 Meter lang und führt zu Sittichen und Beuteltieren.
- „Erinnern im Innern“ auf Ebene 10 erklärt die Bau- und Nutzungsgeschichte des Flakturms.
- Im Tropenhaus fliegen Vögel frei, während Affen und Flughunde die Anlage bevölkern.
Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Familien können auf elf Etagen zwischen Atlantik-Tunnel, Tropenhaus und Australien-Rundgang wechseln.
- Wer gezielt Tierfütterungen sehen möchte, kann den Besuch an den festen Hai-, Piranha- oder Lemuren-Terminen ausrichten.
- Interessierte an Wiener Baugeschichte finden mit „Erinnern im Innern“ auf Ebene 10 einen eigenen Ausstellungsteil im Flakturm.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- Der mehrstöckige Rundgang über elf Ebenen richtet sich eher an Gäste, die mehrere Tierbereiche bei einem Besuch ansehen möchten.
- Für die Tierbegegnung in der Madagaskar-Anlage ist eine Reservierung erforderlich.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Der Besuch passt zu Familien und zu Tierinteressierten, die an einem Ort vom zehn Meter langen Atlantik-Tunnel in ein Tropenhaus mit freilaufenden Tieren wechseln möchten. Wer sich für die Nutzungsgeschichte des Gebäudes interessiert, findet auf Ebene 10 mit „Erinnern im Innern“ einen eigenen Ausstellungsbereich.
- Was man dort machen kann
- Mehrmals pro Woche gibt es feste Fütterungs- und Trainingstermine. Die Hai-Fütterung im 360°-Haibecken findet montags um 10:30, mittwochs um 15:00 und freitags um 15:30 Uhr statt. Dienstags um 15:30 Uhr werden die Piranhas gefüttert. Das Lemuren-Training läuft montags und donnerstags um 12:00 Uhr auf Ebene 9.1. Im Tropenhaus gibt es dienstags und mittwochs um 11:30 Uhr ein Affen-Training. Donnerstags stehen um 9:30 Uhr die Giftschlangen-Fütterung und um 18:00 Uhr das Haitauchen auf dem Programm.
- Eintritt
- Eintrittskarten gibt es online oder an der Kassa. Bei verfügbarer Kapazität ermöglichen Online-Tickets eine Fast Lane mit reserviertem 15-Minuten-Zeitfenster.
- Wie viel Zeit einplanen
- Für den Besuch sind in der Regel zwei bis drei Stunden einzuplanen. Eine ausführliche Besichtigung kann länger dauern.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Für die Baugeschichtsführung passen die täglichen Termine um 11:00 oder 16:00 Uhr. Wer das Haitauchen sehen möchte, plant den Besuch donnerstags gegen 18:00 Uhr.
- Öffnungszeiten
- Der Zoo ist täglich ungefähr von 9:00 bis 20:00 Uhr geöffnet, auch an Feiertagen. Das Café Sharky öffnet etwa von 10:00 bis 19:00 Uhr, das 360° OCEAN SKY von 8:30 bis 23:00 Uhr.
- Praktische Tipps
- Für die Tierbegegnung in der Madagaskar-Anlage mit Kattas und Schwarzen Lemuren ist eine Reservierung erforderlich. Online-Tickets sind bei verfügbarer Kapazität mit einem reservierten 15-Minuten-Zeitfenster und Fast-Lane-Zugang verbunden.
- Barrierefreiheit
- Für Rollstuhlnutzende sind ein barrieregerechter Eingang, Parkplatz, Sitzplätze und ein WC vorhanden.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Die Hai-Fütterungen liegen montags um 10:30, mittwochs um 15:00 und freitags um 15:30 Uhr.
- Das Café Sharky liegt auf Ebene 4 direkt gegenüber dem Aquarium der Meeresschildkröte „Puppi“.
- Der Zugang zum 360° OCEAN SKY ist auch ohne Restaurantkonsumation möglich.
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