Museum
Albertina
Wien · Österreich
Zwischen Dürers „Feldhasen“ und 20 restaurierten Prunkräumen wechselt in der Albertina der Blick von empfindlicher Papierkunst zu höfischer Raumkunst. Am Albertinaplatz 1 führt der Rundgang von der Sammlung Batliner mit Monet und Picasso bis in die Habsburgischen Prunkräume.

- Eintritt ab
- ca. 20.9 EUR
- Wetter
- auch bei Regen möglich
- Adresse
- Albertinapl. 1, 1010 Wien, Österreich
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Die Dauerschau „Monet bis Picasso. Die Sammlung Batliner“ führt durch die Kunst des 20. Jahrhunderts anhand markanter Einzelwerke. Monets „Der Seerosenteich“ gehört ebenso dazu wie Degas’ „Zwei Tänzerinnen“. Picassos „Frau mit grünem Hut“ und Chagalls „Der Papierdrachen“ erweitern den Rundgang um weitere bekannte Positionen.
Die grafische Sammlung umfasst über eine Million Zeichnungen und Druckgrafiken aus rund 600 Jahren Kunstgeschichte. Dürers „Feldhase“ und „Das große Rasenstück“ gehören zu ihren bedeutenden Werken. Lichtempfindliche Zeichnungen und Druckgrafiken werden vor allem in Sonderausstellungen gezeigt.
Die Habsburgischen Prunkräume öffnen einen anderen Zugang zur Geschichte des Hauses. 20 restaurierte Räume führen unter anderem durch den Musensaal und die Sphinxstiege. Das Palais wurde 1744 für Don Emanuel Teles da Silva Conde Tarouca errichtet; 1794 schenkte Kaiser Franz II. es Albert und Marie Christine. Die rund 150 Meter lange Fassade prägt den Bau bis heute.
Das aktuelle Ausstellungsprogramm reicht bis Anfang 2027. „Helga Philipp. Bewegungsräume“ läuft bis 20. September 2026, „Sammeln für die Zukunft. 250 Jahre ALBERTINA“ bis 11. Oktober 2026. „Die Welt im Fokus“ endet am 26. Oktober 2026, „Otto meets Albertina“ am 10. Januar 2027.

Höhepunkte
Was diesen Ort ausmacht
- Dürers „Feldhase“ gehört zum Bestand der grafischen Sammlung.
- Monets „Der Seerosenteich“ hängt in „Monet bis Picasso. Die Sammlung Batliner“.
- Die Habsburgischen Prunkräume umfassen 20 restaurierte Räume.
- Mittwochs und freitags ist der Besuch bis 21 Uhr möglich.
Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer Dürers „Feldhase“ und Werke aus rund 600 Jahren Zeichen- und Druckgrafik sehen möchte, findet hier einen Schwerpunkt auf Papierkunst.
- Die Verbindung von Sammlung Batliner und Habsburgischen Prunkräumen passt zu einem Museumsbesuch, der Kunstwerke und Palaisinterieurs an einem Ort verbindet.
- Mittwochs und freitags lässt sich der Besuch bis 21 Uhr in den Wiener Tagesplan legen.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- Lichtempfindliche Zeichnungen und Druckgrafiken aus der Sammlung sind nicht dauerhaft zu sehen, sondern werden vor allem in Sonderausstellungen gezeigt.
- Die aktuellen Sonderausstellungen haben feste Endtermine zwischen dem 20. September 2026 und dem 10. Januar 2027.
- Am 9. und 10. September bleiben die Prunkräume wegen einer Veranstaltung gesperrt.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer Originale von Dürer, Monet, Picasso und Chagall mit historischen Palaisräumen verbinden möchte, findet hier beides am selben Ort. Für Familien senkt der freie Eintritt für Kinder unter 19 Jahren die Zugangshürde.
- Was man dort machen kann
- Der Besuch verbindet die Sammlung Batliner mit den Habsburgischen Prunkräumen und den jeweils geöffneten Sonderausstellungen. Öffentliche Führungen und ein Smartphone-Guide erschließen die Werke mit zusätzlichen Informationen.
- Eintritt
- Der Eintritt liegt bei etwa 20,90 Euro. Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren sowie Besucherinnen und Besucher unter 26 Jahren zahlen etwa 17,50 Euro; Kinder unter 19 Jahren haben freien Eintritt. Öffentliche Führungen kosten etwa 6 Euro zusätzlich, der Smartphone-Guide etwa 5 Euro.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Für einen späteren Museumsbesuch eignen sich Mittwoch und Freitag, wenn die Albertina bis 21 Uhr geöffnet ist.
- Öffnungszeiten
- Die regulären Öffnungszeiten liegen täglich bei 10 bis 18 Uhr; mittwochs und freitags schließt das Museum erst um 21 Uhr. Am 9. und 10. September sind die Prunkräume wegen einer Veranstaltung gesperrt.
- Praktische Tipps
- Die reguläre Eintrittskarte gilt für alle zum Besuchszeitpunkt geöffneten Ausstellungen und Räume des Standorts. Wer eine vertiefende Begleitung möchte, kann einen Smartphone-Guide nutzen oder eine öffentliche Führung buchen.
- Barrierefreiheit
- Ein rollstuhlgerechter Parkplatz, ein rollstuhlgerechter Eingang und rollstuhlgerechte Toiletten sind vorhanden.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Die reguläre Eintrittskarte gilt für alle zum Besuchszeitpunkt geöffneten Ausstellungen und Räume des Standorts.
- Ein Smartphone-Guide kostet etwa 5 Euro; öffentliche Führungen kosten etwa 6 Euro zusätzlich.
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