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Museum

Naturhistorisches Museum Wien

Wien · Österreich

Schon in der Eingangshalle reicht der Blick bis in die rund 40 Meter hohe Kuppel. Danach führt die Dauerausstellung von Meteoriten und Fossilien bis zur Venus von Willendorf; die Palastarchitektur bleibt dabei ebenso präsent wie die Originale in den Sälen.

Naturhistorisches Museum Wien in Wien
C.Stadler/Bwag / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
Eintritt ab
ca. 18 EUR
Wetter
auch bei Regen möglich
Adresse
Burgring 7, 1010 Wien, Österreich

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Der Neorenaissancebau von Gottfried Semper und Carl von Hasenauer entstand zwischen 1871 und 1881 und öffnete am 10. August 1889. Seine Baukörper sind spiegelbildlich zum Kunsthistorischen Museum angelegt. Wer vom Maria-Theresien-Platz eintritt, blickt durch die Eingangshalle bis in die rund 40 Meter hohe Kuppel.

Die systematische Abfolge der Schausammlung beginnt mit Mineralien in den Sälen 1 bis 4 und Meteoriten in Saal 5. Dort stehen 1.100 Meteorite. Zum Bestand gehört der fast 300 Kilogramm schwere Knyahinya; eine Meteor-Radarstation macht Meteore in Echtzeit beobachtbar. In Saal 10 folgen die Saurier, darunter eine Riesenschildkröte der Art „Archelon ischyros“ und ein weiblicher Fischsaurier mit erhaltenen Embryonen.

Im Venuskabinett konzentriert sich der Blick auf zwei Exponate: die 29.500 Jahre alte Venus von Willendorf und die 36.000 Jahre alte Statuette „Fanny“ von Stratzing. Eine Animation zeigt dazu die eiszeitliche Umwelt und ihre Veränderungen.

Die Sonderausstellung „Gutes Sammeln – Böses Sammeln“ nimmt 150 Jahre Naturhistorisches Museum Wien zum Anlass und läuft bis zum 27. Juni 2027. Damit kommt zur dauerhaft angelegten Schausammlung ein zeitlich begrenzter Blick auf die Geschichte des Hauses hinzu.

Naturhistorisches Museum Wien in Wien
C.Stadler/Bwag / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • Die Eingangshalle führt den Blick bis in die rund 40 Meter hohe Kuppel.
  • Im Meteoritensaal 5 steht der fast 300 Kilogramm schwere Meteorit Knyahinya.
  • Das Venuskabinett zeigt die 29.500 Jahre alte Venus von Willendorf.
  • Im Sauriersaal 10 ist ein weiblicher Fischsaurier mit erhaltenen Embryonen zu sehen.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Wer naturgeschichtliche Themen systematisch verfolgen möchte, kann von den Mineralien- und Meteoritensälen bis zu Urgeschichte und Anthropologie gehen.
  • Familien mit Kindern und Jugendlichen unter 19 Jahren profitieren vom freien Eintritt.
  • Gruppen ab zehn Personen können die Dachführung „Über den Dächern Wiens“ mit Baugeschichte und Wienblick buchen.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Die Säle 29 bis 32 mit der Vogelsammlung sind wegen Umbauarbeiten geschlossen.
  • Die Dachführung „Über den Dächern Wiens“ ist an Gruppen ab zehn Personen gebunden und richtet sich an Kinder ab zwölf Jahren.
  • Der bestehende Lift kann während des Baus eines neuen Besucher*innenlifts an einzelnen Tagen geschlossen oder nur verzögert zugänglich sein.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Wer Naturgeschichte systematisch von Mineralien und Meteoriten bis zu Urgeschichte und Anthropologie verfolgen möchte, findet dafür eine weit gefächerte Saalfolge unter einem historischen Dach. Familien profitieren vom freien Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren. Gruppen ab zehn Personen können den Museumsbesuch mit der Dachführung „Über den Dächern Wiens“ verbinden.
Was man dort machen kann
Die Führung „Über den Dächern Wiens“ verbindet Baugeschichte, Sammlungen und Forschung mit dem Zugang zur Dachfläche und dem Wienblick. Sie richtet sich an Gruppen ab zehn Personen und an Kinder ab zwölf Jahren. Im Winterhalbjahr gibt es an ausgewählten Freitagen um 18:30 Uhr Familienformate wie „Eiszeitkinder bei Nacht“ für Kinder ab fünf Jahren.
Eintritt
Der Museumseintritt liegt bei etwa 18 Euro für Erwachsene und 14 Euro für ermäßigte Tickets. Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren haben freien Eintritt; für Gruppen ist eine Anmeldung erforderlich. Das Kombiticket mit der Pathologisch-anatomischen Sammlung im Narrenturm kostet etwa 22 Euro, die Dachführung 12 Euro bis zum 31. August 2026 und 15 Euro ab dem 1. September 2026.
Beste Zeit für einen Besuch
Für einen längeren Museumsnachmittag eignet sich der Mittwoch, an dem das Haus bis 20 Uhr geöffnet ist. Die Sonderausstellung „Gutes Sammeln – Böses Sammeln“ lässt sich bis zum 27. Juni 2027 einplanen.
Öffnungszeiten
Donnerstag bis Montag ist das Museum ungefähr von 9 bis 18 Uhr geöffnet, Mittwoch bis 20 Uhr; Dienstag bleibt es geschlossen. Der letzte Einlass erfolgt 30 Minuten vor Schließung. Am 18. September 2026 schließt das Museum bereits um 17 Uhr.
Praktische Tipps
Der Besuchereingang liegt am Maria-Theresien-Platz; mit U2 oder U3 geht es bis Volkstheater, außerdem halten mehrere Straßenbahnlinien und die Buslinie 48A in der Umgebung. Große Taschen, Rucksäcke, nicht zusammenlegbare Schirme und Stative werden an der Garderobe abgegeben. Kinderwagen gelangen nur durch den Haupteingang am Maria-Theresien-Platz ins Haus.
Barrierefreiheit
Über den Seiteneingang am Burgring 7 führt ein ebener Zugang zum barrierefreien Lift; barrierefreie Toiletten und ein Rollstuhlverleih ohne Reservierung sind vorhanden. Wegen des Baus eines neuen Besucher*innenlifts kann der bestehende Lift an einzelnen Tagen geschlossen oder verzögert zugänglich sein.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Der barrierefreie Seiteneingang liegt am Burgring 7, während der Haupteingang am Maria-Theresien-Platz auch für Kinderwagen vorgesehen ist.
  • Für den Mittwoch lässt sich ein längerer Besuch einplanen, weil das Museum bis 20 Uhr geöffnet ist.
  • Große Taschen, Rucksäcke, nicht zusammenlegbare Schirme und Stative gehören vor dem Rundgang an die Garderobe.

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