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Museum

Museum der Landschaft Eiderstedt

Sankt Peter-Bad · Eiderstedt · Deutschland

Im historischen Ortsteil St. Peter-Dorf steht das denkmalgeschützte Haus Jensen, ein Backsteinhaus aus dem 18. Jahrhundert. Zwischen Frühgeschichte, Milchkeller und Tourismusgeschichte zeigt das Museum, wie sich Eiderstedts Alltag über die Jahrhunderte verändert hat.

Eintritt ab
ca. 1.5 EUR
Wetter
auch bei Regen möglich
Beste Zeit
Apr, Mai, Jun, Jul, Aug, Sep, Okt
Adresse
Museum Landschaft Eiderstedt, Olsdorfer Straße 6, 25826 Sankt Peter-Ording, Deutschland

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Im Raum „Frühgeschichte“ geht es um die Besiedlung Eiderstedts. „Eiderstedt“ nimmt Deichbau und Landwirtschaft in den Blick, während der „Milchkeller“ an die frühere Milchwirtschaft der Region erinnert. Handwerk und textile Kultur werden in der „Tischlerei und Schusterwerkstatt“ sowie am „Webstuhl“ greifbar.

Eine Eichentruhe mit Eisenbeschlägen stammt aus der Zeit um 1300 und gilt als ältestes erhaltenes Möbelstück Eiderstedts. Ein maurischer Krug aus dem 15. Jahrhundert wurde 1931 im Watt der Eidermündung gefunden; seine Herkunft wird Malaga zugeordnet.

Das Turmuhr-Räderwerk aus der Zeit um 1512 war mehr als 400 Jahre in der Kirche von Garding im Einsatz und wurde 2003 restauriert. Die lebensgroße Sandsteinskulptur „Graue Frau“ zeigt eine Frau in Eiderstedter Tracht; angegeben sind Todesjahr 1596 und ein Alter von 49 Jahren. Ein Siegelring von 1613 erinnert an die Landschaft Eiderstedt.

Am Modell eines Deichsiels von 1924 lässt sich die Entwässerungsfunktion von Deichtoren nachvollziehen. Der Abschnitt „Vom Armenhaus zum Badeparadies“ schlägt den Bogen zur Entwicklung des Tourismus in Eiderstedt.

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • Die Eichentruhe mit Eisenbeschlägen stammt aus der Zeit um 1300.
  • Das Turmuhr-Räderwerk aus der Zeit um 1512 wurde 2003 restauriert.
  • Der maurische Krug aus dem 15. Jahrhundert wurde 1931 im Watt der Eidermündung gefunden.
  • Die lebensgroße Sandsteinskulptur „Graue Frau“ trägt die Daten 1596 und 49 Jahre.
  • Das Deichsiel-Modell von 1924 erklärt die Entwässerung durch Deichtore.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Familien können Hausrat, Werkstätten und Wohnkultur erkunden, während Kinder bis einschließlich 18 Jahre freien Eintritt haben.
  • Wer sich für Deichbau und Küstengeschichte interessiert, kann die Entwässerungsfunktion von Deichtoren am Modell von 1924 nachvollziehen.
  • Besucher mit Interesse an historischen Arbeitswelten finden in der Tischlerei, der Schusterwerkstatt und am Webstuhl konkrete Einblicke in regionale Handwerke.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Die denkmalgeschützte Bauweise schränkt die Barrierefreiheit ein; eine vorherige Kontaktaufnahme wird empfohlen.
  • Montags bleibt das Museum geschlossen, und bei Trauungen im Haus sind kurzfristig geänderte Öffnungszeiten oder Schließungen möglich.
  • Hunde dürfen nicht ins Museum und müssen im Garten am vorgesehenen Anleinplatz bleiben.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Familien können regionale Alltagsgeschichte anhand von Hausrat, Werkstätten und historischen Räumen erkunden; Kinder bis einschließlich 18 Jahre haben freien Eintritt. Wer Deichbau, Landwirtschaft und Handwerk nicht abstrakt, sondern an erhaltenen Gegenständen nachvollziehen möchte, findet hier einen konzentrierten Zugang zur Geschichte Eiderstedts.
Was man dort machen kann
Beim Rundgang lassen sich Räume wie „Silberkabinett“, „Hausrat“, „Eisenbahn“ und „Biedermeier-Zimmer“ miteinander vergleichen. Besonders anschaulich sind das Deichsiel-Modell von 1924, das historische Turmuhr-Räderwerk und die Werkstattbereiche.
Eintritt
Der Eintritt liegt für Erwachsene bei etwa 4 Euro mit Gäste- oder Einwohnerkarte und 5,50 Euro ohne Karte. Ermäßigte zahlen etwa 1,50 Euro; Gruppen ab sechs Personen zahlen etwa 3,50 Euro pro Person. Kinder bis einschließlich 18 Jahre haben freien Eintritt.
Beste Zeit für einen Besuch
April bis Oktober ist der Besuch wegen der längeren Öffnungszeit von 10 bis 17 Uhr am flexibelsten. Von November bis März gelten kürzere Öffnungszeiten.
Öffnungszeiten
Das Museum ist in der Regel von Dienstag bis Sonntag geöffnet: April bis Oktober etwa von 10 bis 17 Uhr, November bis März etwa von 11 bis 16 Uhr. Montags bleibt es geschlossen; bei Trauungen im Haus sind kurzfristige Schließungen oder geänderte Zeiten möglich.
Praktische Tipps
Als Navigationsziel sollte der historische Ortsteil St. Peter-Dorf mit der Olsdorfer Straße 6 eingegeben werden. Vor dem Besuch empfiehlt sich bei einer möglichen Trauung ein Anruf unter 04863 1226. Hunde dürfen im Museumsgarten an einem Anleinplatz mit Wassernapf warten.
Barrierefreiheit
Das denkmalgeschützte Haus ist nur eingeschränkt barrierefrei. Ein rollstuhlgerechtes WC ist vorhanden; für die konkrete Zugänglichkeit empfiehlt sich eine vorherige telefonische Abstimmung.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Die Olsdorfer Straße 6 liegt im historischen Ortsteil St. Peter-Dorf und nicht im Ortsteil St. Peter-Bad.
  • Ein Anruf unter 04863 1226 hilft, mögliche Schließungen wegen einer Trauung vorab abzuklären.
  • Für mitgebrachte Hunde gibt es im Museumsgarten einen Anleinplatz mit Wassernapf.

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