Museum
Museum Ladin Ursus ladinicus
St. Kassian · Dolomiten · Italien
In St. Kassian führt die Spur zurück zur Conturines-Höhle: Auf drei Stockwerken erzählt das Museum von einem Höhlenbären, dessen Knochen in rund 2.750 bis 2.800 Metern Höhe gefunden wurden.

- Eintritt ab
- ca. 6 EUR
- Wetter
- auch bei Regen möglich
- Adresse
- Strada Micurà de Rü, 26, 39030 San Cassiano BZ, Italien
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Auf drei Stockwerken verfolgt die Dauerausstellung die Geologie der Dolomiten und die Geschichte der Conturines-Höhle. Gezeigt werden ihre Entstehung, die Entdeckung der Fundstelle und die anschließenden Ausgrabungen.
Im Mittelpunkt steht der Höhlenbär Ursus spelaeus ladinicus. Originale Knochen, Zähne und Schädel sind ebenso zu sehen wie ein vollständiges Skelett. Eine nachgebildete Höhle zeigt eine schlafende Bärenmutter mit ihrem Jungtier.
Die Conturines-Höhle gilt als älteste datierte Höhle der Alpen. Zugleich stammen von dort Höhlenbär- und Höhlenlöwenreste aus einer weltweit besonders hoch gelegenen Fundstelle. Videoinstallationen zeigen die Lebensweise des Höhlenbären sowie die Tierwelt, das Klima und die Landschaft der damaligen Dolomiten.
Eine Fossiliensammlung folgt zentralen Etappen der Dolomitenentstehung. Der Standort in St. Kassian wurde 2011 eröffnet und verbindet damit Erdgeschichte mit einer konkreten archäologischen Fundgeschichte.

Höhepunkte
Was diesen Ort ausmacht
- Drei Stockwerke zur Geologie der Dolomiten und zur Conturines-Höhle.
- Originale Knochen, Zähne und Schädel von Ursus spelaeus ladinicus.
- Ursus spelaeus ladinicus als vollständiges Höhlenbär-Skelett.
- Ursus spelaeus ladinicus mit schlafender Bärenmutter und Jungtier in einer nachgebildeten Höhle.
- Videoinstallationen zur Tierwelt und Landschaft der damaligen Dolomiten.
Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Familien mit Kindern bis 16 Jahren können die Bärenmutter mit Jungtier in einer nachgebildeten Höhle sehen; dafür gibt es eigene Familienkarten.
- Wer die Entstehung der Dolomiten verstehen möchte, findet geologische Etappen in der Fossiliensammlung und auf drei Stockwerken.
- Die Verbindung aus Originalfunden und Videoinstallationen passt zu Besuchern, die eine konkrete Fundgeschichte mit Lebensweise und Landschaft der damaligen Dolomiten verbinden möchten.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- Montags bleibt das Museum geschlossen.
- Die Dauerausstellung konzentriert sich auf die Geologie der Dolomiten, die Conturines-Höhle und den Höhlenbären Ursus spelaeus ladinicus.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Das Museum passt zu Familien, die die Geschichte des Höhlenbären anhand einer Bärenmutter mit Jungtier in einer nachgebildeten Höhle erkunden möchten. Ebenso spricht es Besucher an, die die Entstehung der Dolomiten mit Originalfunden und einer konkreten Fundstelle verbinden wollen.
- Was man dort machen kann
- Besucher sehen originale Knochen, Zähne und Schädel von Ursus spelaeus ladinicus sowie ein vollständiges Höhlenbär-Skelett. Videoinstallationen ergänzen die Ausstellung um die Lebensweise des Bären und die Landschaft der damaligen Dolomiten.
- Eintritt
- Der Eintritt für Erwachsene liegt bei etwa 6 Euro. Ein Kombiticket mit dem Museum Ladin Ciastel de Tor kostet etwa 10 Euro; Kinder bis einschließlich 6 Jahre besuchen das Museum kostenlos.
- Öffnungszeiten
- Das Museum öffnet Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr; montags bleibt es geschlossen.
- Praktische Tipps
- Mit dem Kombiticket lässt sich der Besuch mit dem Museum Ladin Ciastel de Tor verbinden. Für Familien mit Kindern bis 16 Jahren gibt es eine Familienkarte für etwa 12 Euro beziehungsweise eine Mini-Familienkarte für etwa 6 Euro.
- Barrierefreiheit
- Ein für Rollstuhlnutzung zugänglicher Parkplatz, Eingang und Sanitärbereich sind vorhanden.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Mit dem Kombiticket für etwa 10 Euro lässt sich der Besuch mit dem Museum Ladin Ciastel de Tor verbinden.
- Kinder bis einschließlich 6 Jahre haben freien Eintritt; für Familien mit Kindern bis 16 Jahren gibt es eigene Familientarife.
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