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Burgruine

Ruine Salegg

Kastelruth · Südtirol · Italien

Am Fuß des Schlern führt der Weg durch den Hauensteiner Wald zu einer Burg, von der nur wenige Mauern geblieben sind. Salegg eignet sich damit für eine Wanderung, bei der die mittelalterliche Spur am Weg ebenso zählt wie der Blick zur Santnerspitze.

Eintritt
frei
Zeit einplanen
ca. 2,3 Stunden
Wetter
überwiegend im Freien
Beste Zeit
Jun
Adresse
Hotel Salegg, Oswald-von-Wolkenstein-Weg - 3, 39040 Kastelruth BZ, Italien

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

An der Ruine sind Reste der Ringmauer zu erkennen. Eine Palasmauer und ein Eckturm gehören ebenfalls zum erhaltenen Bestand und machen die ehemalige Anlage in ihren Grundzügen lesbar.

Salegg wird in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts eingeordnet; 1178 erscheinen die Herren von Saleck in einer Urkunde. Die Mauerreste deuten auf einen möglichen Umbau im 15. Jahrhundert hin. Im 16. Jahrhundert lag die Burg in den Händen der Herren von Wolkenstein, ab dem 17. Jahrhundert verfiel sie. Eine Sicherung des Mauerwerks folgte 2001, seit 2002 ist die Ruine öffentlich zugänglich.

Von Seis führt der Hauensteinweg über die Markierungen 1/8 und 8 sowie am Frötschbach entlang zur Ruine. Der Weg zur Anlage nimmt etwa 45 Minuten in Anspruch. Über Weg 3 lässt sich Hauenstein in ungefähr 20 Minuten erreichen; der Oswald-von-Wolkenstein-Weg führt an beiden Ruinen vorbei und begleitet die Strecke mit Stationen zur mittelalterlichen Lebenswelt.

Am 21. Juni treffen die ersten Sonnenstrahlen in gerader Linie auf die Ruinen Salegg und Hauenstein. Eine Kapelle soll einst Teil der Burg gewesen sein; Altar und Glocke sollen später in die Maria-Hilf-Kirche nach Seis gelangt sein.

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • Reste der Ringmauer, Palasmauer und eines Eckturms.
  • Die Herren von Saleck erscheinen 1178 in einer Urkunde.
  • Der Oswald-von-Wolkenstein-Weg führt an Salegg und Hauenstein vorbei.
  • Am 21. Juni treffen die ersten Sonnenstrahlen in gerader Linie auf Salegg und Hauenstein.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Die 6,4-Kilometer-Runde passt zu Wandernden, die Salegg und Hauenstein in einer Tour verbinden möchten.
  • Der Oswald-von-Wolkenstein-Weg passt zu Interessierten an mittelalterlicher Lebenswelt, weil Stationen den Weg begleiten.
  • Der 21. Juni spricht für alle, die den Ruinenbesuch mit einem jährlich wiederkehrenden Sonnenwende-Termin verbinden möchten.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Die wenigen Mauerreste lassen das ursprüngliche Aussehen der Burg nur eingeschränkt nachvollziehen.
  • Der Zugang von Seis nimmt etwa 45 Minuten zu Fuß in Anspruch und verlangt damit eine eigene Wanderetappe.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Die Ruine passt zu Wandernden, die am Schlern sichtbare Burgspuren mit einer kurzen Tour verbinden möchten. Wer zwei mittelalterliche Anlagen an einem Tag besuchen will, kann Salegg und Hauenstein über den Oswald-von-Wolkenstein-Weg oder Weg 3 kombinieren.
Was man dort machen kann
Die 6,4 Kilometer lange Runde Salegg–Hauenstein verbindet beide Burgruinen und überwindet dabei 218 Höhenmeter im Auf- und Abstieg. Entlang des Oswald-von-Wolkenstein-Wegs ergänzen Stationen zur mittelalterlichen Lebenswelt den Rundgang.
Eintritt
Der Eintritt ist frei.
Wie viel Zeit einplanen
Von Seis dauert der einfache Zugang zur Ruine etwa 45 Minuten. Die kombinierte Runde Salegg–Hauenstein ist mit rund 2 Stunden und 15 Minuten angegeben.
Beste Zeit für einen Besuch
Für den Sonnenwende-Effekt ist der 21. Juni der markante Termin, an dem die ersten Sonnenstrahlen in gerader Linie auf Salegg und Hauenstein treffen.
Öffnungszeiten
Die Ruine ist jederzeit frei zugänglich.
Praktische Tipps
Die Buslinie 170 verbindet Seis mit Bozen und Brixen. Eine alternative Rundwanderung startet am Parkplatz an der Talstation der Seiser-Alm-Bahn und führt über Weg 2 sowie den Oswald-von-Wolkenstein-Weg.
Barrierefreiheit
Der Zugang erfolgt über Wanderwege, darunter den Hauensteinweg und die Markierungen 1/8 und 8. Die Google-Places-Angaben führen weder den Eingang noch den Parkplatz als rollstuhlgerecht.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Der direkte Zugang ab Seis folgt dem Hauensteinweg und den Markierungen 1/8 und 8.
  • Über Weg 3 ist die Ruine Hauenstein in ungefähr 20 Minuten erreichbar.
  • Für die Rundwanderung ab der Seiser-Alm-Bahn führt die beschriebene Variante über Weg 2 und den Oswald-von-Wolkenstein-Weg.

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