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Filmmuseum

Eye Film Museum

Amsterdam · Nordholland · Niederlande

Die kostenlose F3-Fähre von der IJ-Seite des Amsterdamer Hauptbahnhofs braucht weniger als fünf Minuten bis Buiksloterweg; drei Gehminuten später steht das weiße Eye Filmmuseum am Wasser. Seine stark geneigten Flächen lassen den Bau im wechselnden Licht wie eine Feder oder Möwe wirken, bevor im Inneren Filmgeschichte vom Mutoskop bis zum 35-mm-Klassiker beginnt.

Eintritt ab
ca. 16 EUR
Wetter
auch bei Regen möglich
Adresse
Eye Filmmuseum, 1, IJpromenade, Overhoeks, Noord, Amsterdam, Nordholland, Niederlande, 1031 KT, Niederlande

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Im unteren Geschoss und an weiteren Stellen im Haus führt die Dauerpräsentation „What is Film?“ von den Anfängen des Films bis zur Gegenwart. Zur Präsentation gehören eine Mitchell-35-mm-Kamera und eine Laterna magica; am Mutoskop läuft Chaplins „The Waiter“. Auch die Kinamo-Kamera des niederländischen Filmemachers Joris Ivens gehört zu den Exponaten.

Filmgeschichte bleibt hier nicht auf Vitrinen beschränkt. An der „Flipbook Machine“ entsteht ein eigenes Daumenkino, an Animationstischen lässt sich per App ein Stop-Motion-Film produzieren.

Die vier Kinosäle holen das Medium aus der Sammlung in den Vorführraum. Bei „Eye Classics“ laufen mindestens drei Filmklassiker pro Woche, möglichst auf 35-mm-Film; die monatliche Reihe „Koolhoven & Simons“ widmet sich Genreklassikern, seltenen Trailern und kommentierten Filmabenden.

Am 4. April 2012 eröffnete der von Delugan Meissl Associated Architects aus Wien entworfene Bau. Bis zum 6. September 2026 läuft „Eye(s) Open – New Perspectives on Colonial Film Heritage“: Elf Künstler reagieren auf rund 2.000 kolonialzeitliche Filme aus Indonesien und Suriname.

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • Die Dauerpräsentation „What is Film?“ führt von den Anfängen des Films bis zur Gegenwart.
  • Eine Kinamo-Kamera des Filmemachers Joris Ivens gehört zu den historischen Geräten der Präsentation.
  • „Eye Classics“ zeigt mindestens drei Filmklassiker pro Woche, möglichst auf 35-mm-Film.
  • „Eye(s) Open“ läuft vom 3. April bis zum 6. September 2026 und verbindet elf künstlerische Positionen mit rund 2.000 kolonialzeitlichen Filmen.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Filmfans können bei „Eye Classics“ mindestens drei Klassiker pro Woche sehen, häufig auf 35-mm-Film.
  • Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre erleben mit Flipbook Machine und Animationstischen interaktive Filmstationen bei freiem Ausstellungseintritt.
  • Wer sich für koloniale Filmgeschichte interessiert, findet bis zum 6. September 2026 in „Eye(s) Open“ Arbeiten von elf Künstlern zu Filmen aus Indonesien und Suriname.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Wechselausstellungen haben eigene Laufzeiten; während Auf- und Abbauphasen kann der Ausstellungsbereich geschlossen sein.
  • Für Sondervorführungen wie 3D- oder 70-mm-Filme können Zuschläge zum Filmticket anfallen.
  • Die Stellplätze im benachbarten A’DAM Tower sind begrenzt, was die Anreise mit dem Auto erschwert.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Der Besuch passt zu einer Amsterdam-Reise, die Film als Sammlung, Vorführung und eigenes Ausprobieren verbindet. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre können die Ausstellung kostenlos besuchen und an den interaktiven Stationen selbst aktiv werden.
Was man dort machen kann
Die Dauerpräsentation „What is Film?“ führt durch die Geschichte des Mediums. Dazu kommen Filmvorführungen, die wöchentliche Reihe „Eye Classics“, kommentierte Abende bei „Koolhoven & Simons“ sowie öffentliche Führungen durch die jeweilige Wechselausstellung.
Eintritt
Das Ausstellungsticket kostet regulär etwa 16 Euro, für Studierende etwa 11 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt. Eine Filmvorstellung liegt bei etwa 13,50 Euro; für Sonderformate können Zuschläge anfallen.
Wie viel Zeit einplanen
Die öffentliche Führung durch die jeweilige Wechselausstellung dauert etwa 60 Minuten und findet sonntags um 14 Uhr statt.
Beste Zeit für einen Besuch
Wer „Eye(s) Open“ sehen möchte, plant den Besuch bis zum 6. September 2026. Für Filmklassiker lohnt ein Blick in den Kalender, da „Eye Classics“ mindestens drei Vorführungen pro Woche vorsieht.
Öffnungszeiten
Das Museum öffnet in der Regel um 10 Uhr und schließt etwa um 22 Uhr; freitags und samstags kann der Betrieb bis ungefähr 23 Uhr dauern. Der Ausstellungsbereich ist täglich etwa von 10 bis 19 Uhr zugänglich, während sich die Kassenzeiten am Filmprogramm orientieren.
Praktische Tipps
Die F3-Fähre fährt von der IJ-Seite des Amsterdam Centraal nach Buiksloterweg, meist alle paar Minuten und rund um die Uhr. Für Autos liegt das Parkangebot im benachbarten A’DAM Tower; die Zahl der Stellplätze ist begrenzt. An Kasse und Museumsshop wird ausschließlich mit Debit- oder Kreditkarte bezahlt.
Barrierefreiheit
Das gesamte Gebäude ist rollstuhlgerecht, alle Etagen sind per Aufzug erreichbar. In jedem Kinosaal gibt es zwei Rollstuhlplätze; zugängliche Toiletten und breite Durchgänge sind vorhanden.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Die F3-Fähre ab Amsterdam Centraal fährt rund um die Uhr und bringt Besucher in weniger als fünf Minuten nach Buiksloterweg; von dort sind es etwa drei Gehminuten.
  • Sonntags um 14 Uhr führt eine öffentliche Tour durch die jeweilige Wechselausstellung; der Zuschlag liegt bei etwa 7,50 Euro.
  • Filmreservierungen müssen spätestens 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden, nach Beginn des Hauptfilms ist kein Einlass mehr möglich.

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