Museum
NEMO
Amsterdam · Niederlande
Über dem IJ-Tunnel steigt am Oosterdok ein kupfergrünes, schiffsähnlich geschwungenes Gebäude auf. In fünf Ausstellungsebenen führt NEMO vom Licht- und Schall-Experiment in Fenomena bis zum begrünten Rooftop Square, wo der Blick über Amsterdam mit Fragen zu Wolken und Luftqualität verbunden wird.
- Eintritt ab
- ca. 21.5 EUR
- Zeit einplanen
- ca. 3 Stunden
- Wetter
- auch bei Regen möglich
- Beste Zeit
- Jul, Aug
- Adresse
- Nemo, 2, Oosterdok, Rapenburg, Nieuwmarkt/Lastage, Centrum, Amsterdam, Nordholland, Niederlande, 1011 VX, Niederlande
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Die schiffsähnliche Form folgt der Krümmung des IJ-Tunnels und ist vom Oosterdok aus sofort erkennbar. Renzo Piano entwarf das Gebäude, das 1997 eröffnet wurde. Die Geschichte des Hauses reicht weiter zurück: NEMO entstand aus dem 1923 gegründeten „Museum van den Arbeid“.
Der Rundgang verteilt sich auf fünf Ausstellungsebenen. Fenomena setzt auf unmittelbares Ausprobieren; eine Tesla-Blitzkugel und Spiegelillusionen machen physikalische Phänomene anschaulich. In Technium ragt die acht Meter hohe Maschine „De Fabriek“ über den Ausstellungsbereich.
Elementa führt vom Sonnensystem bis in die Welt der Atome. Dort liegt ein 47 Kilogramm schwerer Meteorit aus Nantan in China. Humania richtet den Blick auf den Menschen und zeigt über dem Bereich Florentijn Hofmans 8,5 Meter hohe Skulptur „A Handstand“; der Besuch wird ab 12 Jahren empfohlen.
Das Rooftop Square holt Naturwissenschaften ins Freie. Zwischen Pflanzen- und Tierbeobachtungen greifen Experimente zu Wolken und Luftqualität die Themen des Museums auf, während die Conservatory bar Außenplätze bereithält. Für den Sommer 2026 sind dort Live-Musik und Filmabende angekündigt, darunter „Koyaanisqatsi“ am 29. August.
Höhepunkte
Was diesen Ort ausmacht
- Fenomena zeigt die Tesla-Blitzkugel und Spiegelillusionen.
- Technium zeigt die acht Meter hohe Maschine „De Fabriek“.
- In Elementa liegt ein 47 Kilogramm schwerer Meteorit aus Nantan, China.
- In Humania steht Florentijn Hofmans 8,5 Meter hohe Skulptur „A Handstand“.
- Das 1997 eröffnete Gebäude von Renzo Piano folgt der Form des IJ-Tunnels.
Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer physikalische Phänomene selbst ausprobieren möchte, findet in Fenomena Stationen zu Licht und Schall.
- Jugendliche ab 12 Jahren können in Humania mit Tests und Dilemmata Themen des menschlichen Körpers und der Psyche erkunden.
- Wer eine Aussichtspause in den Museumsbesuch einbauen möchte, erreicht das Rooftop Square kostenlos über die Treppe an der Ostseite.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- An interaktiven Stationen können Wartezeiten entstehen; in den Schulferien ist mit hohem Besucheraufkommen zu rechnen.
- Humania wird ab 12 Jahren empfohlen, und Kinder unter 13 Jahren besuchen NEMO nur in erwachsener Begleitung.
- Der Aufgang zum Rooftop Square führt über Treppen ohne Handläufe.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- NEMO passt zu Familien und neugierigen Besuchern, die Naturwissenschaften über eigene Versuche erschließen möchten. Fenomena, Technium und die Laborversuche in Elementa setzen auf Mitmachen statt auf reine Betrachtung. Für Humania wird ein Mindestalter von 12 Jahren empfohlen.
- Was man dort machen kann
- In Fenomena lassen sich Licht, Schall und statische Elektrizität experimentell erkunden. Technium zeigt an „De Fabriek“, wie Technik im Alltag wirkt; Wasser- und Energieexperimente führen bis zu nachhaltiger Textilproduktion und Fahrrad-Design mit KI. Auf dem Rooftop Square kommen Pflanzen- und Tierbeobachtung, Luftqualität und der Blick über Amsterdam zusammen.
- Eintritt
- Der reguläre Eintritt liegt bei etwa 21,50 Euro. Für den Museumsbesuch gelten Zeitfenster-Tickets; eine Reservierung im Voraus sichert den Einlass auch an stark besuchten Tagen.
- Wie viel Zeit einplanen
- Für NEMO sollte man mehrere Stunden einplanen. Die Aufenthaltsdauer bleibt frei wählbar und kann bis zum Museumsschluss reichen.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Wer Wartezeiten an interaktiven Stationen reduzieren möchte, besucht NEMO meist werktags nach 14:00 Uhr und außerhalb der Schulferien. Für das Sommerprogramm 2026 sind Live-Musik am 20. August sowie Filmabende am 27., 28. und 29. August angekündigt.
- Öffnungszeiten
- In der Regel ist das Museum Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:30 Uhr geöffnet. Montags kommen in Schulferien, an Feiertagen sowie von März bis September zusätzliche Öffnungstage hinzu. Das Rooftop Square öffnet täglich von 10:00 bis 17:30 Uhr und im Sommer donnerstags bis 21:00 Uhr.
- Praktische Tipps
- Ein online reserviertes Zeitfenster erleichtert den Einlass an stark besuchten Tagen. Vom Bahnhof Amsterdam Centraal dauert der Fußweg etwa 15 Minuten; mit Bus 42 geht es bis Kadijksplein, von dort sind es ungefähr fünf Minuten zu Fuß. Für die Anfahrt mit dem Auto liegt das Oosterdok-Parkhaus rund 400 Meter entfernt.
- Barrierefreiheit
- Rollstuhl, Rollator und Mobilitätsscooter sind zugelassen; pro Museumsebene führt ein Aufzug, und ein Rollstuhl lässt sich reservieren. Barrierefreie Toiletten sind vorhanden. Der Aufgang zum Rooftop Square erfolgt über die Treppe an der Ostseite, deren Treppen keine Handläufe haben und von beweglichen Möbeln begleitet werden.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Die Buchung eines Zeitfensters online erleichtert den Eintritt an stark besuchten Tagen.
- Vom Amsterdam Centraal führt ein etwa 15-minütiger Fußweg zum Museum; Bus 42 hält am Kadijksplein, fünf Gehminuten entfernt.
- Der NEMO-Shop im Eingangsbereich lässt sich auch ohne Museumsticket besuchen.
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