Wahrzeichen
Paleis op de Dam
Amsterdam · Nordholland · Niederlande
Auf dem Dam teilen sich königliche Empfänge und öffentliche Rundgänge dieselbe Adresse. In der einstigen Vierschaar erinnern Totenschädel und Medusenhäupter an Todesurteile, während in der Burgerzaal eine Marmorkarte der Welt in zwei Teilen liegt.

- Eintritt ab
- ca. 13.5 EUR
- Zeit einplanen
- ca. 60 Minuten
- Wetter
- auch bei Regen möglich
- Beste Zeit
- Jun, Jul, Aug, Sep
- Adresse
- Königlicher Palast, 147, Nieuwezijds Voorburgwal, Centrum, Amsterdam, Nordholland, Niederlande, 1012 RJ, Niederlande
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Zur Besichtigung gehören die repräsentativen Säle Troonzaal und Balkonkamer. Auch die Mozeszaal ist öffentlich zugänglich. In der Burgerzaal zeigt die Decke den nördlichen Sternenhimmel. Skulpturen von Artus Quellinus sowie Gemälde von Govert Flinck und Ferdinand Bol geben den Räumen ihre historische Bildsprache.
Als Amsterdamer Rathaus entstand der Bau nach Entwürfen von Jacob van Campen zwischen 1648 und 1665; 1655 öffnete das neue Rathaus. 1808 ließ König Lodewijk Napoleon das Gebäude zum königlichen Palais umwandeln. Heute empfängt König Willem-Alexander hier Staatsgäste. Neujahrsempfänge, Diners und Preisverleihungen gehören ebenfalls zur Nutzung des Hauses.
Die Vierschaar war der historische Gerichtsort für Todesurteile. Artus Quellinus setzte diese Funktion in Stein um: Totenschädel, Disteln und Medusenhäupter prägen den Raum. An der Rückseite des Palais zeigt das Tympanon die Städtejungfrau von Amsterdam mit Darstellungen des Welthandels. Auf dem Dach trägt die etwa sechs Meter hohe Atlasfigur eine Weltkugel.
Vom 26. Juni bis 27. September 2026 widmet sich die Präsentation „Nederland – Japan. Door de tijd verbonden“ dem historischen Austausch beider Länder. In der Troonzaal stehen kaiserliche Geschenke neben japanischen Lackarbeiten. Drei Porträts von Wybrand de Geest hängen in der Galerij und kehren anschließend in die Oud Raadzaal und die Kamer van de Grootmeesteres zurück.

Höhepunkte
Was diesen Ort ausmacht
- Die Burgerzaal zeigt eine zweiteilige Marmorkarte der Welt und den nördlichen Sternenhimmel an der Decke.
- In der Vierschaar erinnern Skulpturen von Artus Quellinus an den historischen Gerichtsort für Todesurteile.
- Die etwa sechs Meter hohe Atlasfigur trägt auf dem Dach eine Weltkugel.
- Die Präsentation „Nederland – Japan. Door de tijd verbonden“ ist vom 26. Juni bis 27. September 2026 zu sehen.
Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer Amsterdams Geschichte an originalen Räumen nachvollziehen möchte, erlebt hier den Wechsel vom Rathaus des 17. Jahrhunderts zum königlichen Empfangspalais.
- Familien mit Kindern erhalten mit „Prins Louis“, „Jacobs Avontuur“ und der kostenlosen Familienspur eigene Wege durch das Palais.
- Wer Wege durch die Innenstadt mit einem historischen Innenbesuch verbinden möchte, erreicht das Palais von der Metrostation Rokin aus nach etwa 150 Metern.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- An Tagen mit königlichen Empfängen kann das Palais geschlossen sein; der Besuchskalender reicht bis zu sechs Monate im Voraus.
- Die Gepäckregel beschränkt Handtaschen auf höchstens 30 × 30 × 15 Zentimeter; große Taschen und Koffer gehören nicht zum zugelassenen Gepäck.
- Kaffee und Essen bleiben im Palais außen vor, während die Gastronomie in der Umgebung liegt.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer Amsterdams Geschichte an originalen Räumen nachvollziehen möchte, erlebt hier den Wechsel vom Rathaus des 17. Jahrhunderts zum königlichen Empfangspalais. Familien mit Kindern können zwischen der Audiotour „Prins Louis“ für Fünf- bis Achtjährige, „Jacobs Avontuur“ für Neun- bis Zwölfjährige und der kostenlosen Familienspur „Dieren spotten in het Paleis“ wählen. Wer Wege durch die Innenstadt mit einem historischen Innenbesuch verbinden möchte, erreicht das Palais von der Metrostation Rokin aus nach etwa 150 Metern.
- Was man dort machen kann
- Besucher erkunden die historischen Säle mit einer kostenlosen Audiotour, die auch auf Deutsch verfügbar ist. Die Textanzeigen stehen auf Niederländisch und Englisch. Fotografieren ohne Blitz ist erlaubt; die Räume lassen sich so in eigenem Tempo entlang der Stationen besichtigen.
- Eintritt
- Der Eintritt für Erwachsene liegt bei etwa 13,50 Euro und schließt die Audiotour ein. Bis einschließlich 17 Jahre sowie mit Museumkaart, Stadspas oder ICOM ist der Eintritt frei; Studierende sowie CJP- und CKV-Inhaber zahlen etwa 9 Euro.
- Wie viel Zeit einplanen
- Für den Rundgang plant das Palais im Durchschnitt etwa eine Stunde ein.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Für einen ruhigeren Rundgang eignen sich Zeiten vor 11 Uhr oder nach 15 Uhr. Wochentage außerhalb der Schulferien sind meist weniger voll.
- Öffnungszeiten
- Die reguläre Besuchszeit reicht täglich von 10 bis 18 Uhr. Königliche Empfänge können einzelne Schließungen verursachen; die offizielle Agenda sollte am Besuchstag geprüft werden.
- Praktische Tipps
- Die Metrostation Rokin liegt etwa 150 Meter entfernt; der Ausgang „Dam“ führt zum Palais. Handtaschen dürfen höchstens 30 × 30 × 15 Zentimeter messen, eine kostenlose Garderobe ist vorhanden. Filmen, Vloggen und Stative sind im Gebäude untersagt.
- Barrierefreiheit
- Der Eingang auf dem Dam liegt rechts neben der Hauptfassade und ist über eine Rampe erreichbar. Ein Lift, eine Behindertentoilette, Leihrollstühle, Gehstöcke und ein zugänglicher Zugang für Mobilitätsscooter erleichtern den Besuch.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Die Metrostation Rokin liegt etwa 150 Meter entfernt; der Ausgang „Dam“ führt zum Palais.
- Die kostenlose Garderobe nimmt Handtaschen bis 30 × 30 × 15 Zentimeter auf.
- Fotografieren ohne Blitz ist erlaubt; für Filmaufnahmen, Vlogs und Stative gelten im Gebäude Einschränkungen.
In der Nähe