Kunstzentrum
Fabrique des Lumières
Amsterdam · Nordholland · Niederlande
An den Wänden und auf dem Boden wandern Bilder vorbei, begleitet von Musik und räumlichem Klang. In der ehemaligen Zuiveringshal der Westergasfabriek macht die Fabrique des Lumières aus Kunst eine begehbare Projektion.
- Eintritt ab
- ca. 18 EUR
- Zeit einplanen
- ca. 60 Minuten
- Wetter
- auch bei Regen möglich
- Beste Zeit
- Jun, Jul, Aug, Sep
- Adresse
- Fabrique des Lumières, 37, Pazzanistraat, West, Amsterdam, Nordholland, Niederlande, 1014 DB, Niederlande
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Im Zentrum stehen zwei Räume: The Hall mit 1.230 m² und The Studio mit 110 m². Rund 100 Videoprojektoren bespielen Wände und Böden; die gesamte Projektionsfläche misst 3.800 m². In der großen Halle reichen die Wände bis zu 17 Meter hoch.
Vom 26. Juni bis 17. September 2026 führt Dutch Masters durch die niederländische Malerei von Vermeer bis Van Gogh. Danach folgt Prehistoric Planet: Dinosaurs. Am Nachmittag ist Gustav Klimt: Gold in Motion zu sehen; an ausgewählten Abenden ergänzt Coldplay – A Film for the Future das Programm.
Die Zuiveringshal liegt im Westergas-Areal, dessen Gasfabrik ab 1885 von der Imperial Continental Gas Association errichtet wurde. Restaurierte Industriegebäude erinnern an diese industrielle Vergangenheit. Ein Spaziergang durch den 13,5 Hektar großen Westerpark lässt sich gut anschließen.
Für jede Ausstellung gilt ein eigenes Ticket, da die Räume zwischen den Vorführungen umgebaut werden. Eine Vorstellung dauert im Durchschnitt etwa eine Stunde. Für eine Pause liegen Westergasterras, Pacific, Raïnaraï, Brouwerij Troost Westergas und weitere Lokale im Areal.
Höhepunkte
Was diesen Ort ausmacht
- Die Wände in The Hall erreichen bis zu 17 Meter Höhe.
- Rund 3.800 m² Projektionsfläche beziehen Wände und Böden ein.
- Vom 26. Juni bis 17. September 2026 stehen Dutch Masters, Prehistoric Planet: Dinosaurs und Gustav Klimt: Gold in Motion auf dem Programm.
- Coldplay – A Film for the Future läuft vom 9. Juli bis 22. August 2026 donnerstags bis samstags.
Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer Kunstwerke von Vermeer, Van Gogh oder Klimt großformatig mit Projektionen, Musik und räumlichem Klang erleben möchte, findet hier eine audiovisuelle Alternative zum Rundgang vor einzelnen Gemälden.
- Familien mit Kindern ab fünf Jahren können die etwa einstündige Vorführung gemeinsam ansehen; unter Zwölfjährige nehmen in Begleitung teil.
- Ein Besuch lässt sich mit einem Spaziergang durch den 13,5 Hektar großen Westerpark und weiteren Westergas-Gebäuden verbinden.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- Wer Originalwerke und detaillierte kunsthistorische Erläuterungen sucht, trifft hier auf eine audiovisuelle Inszenierung statt auf die Betrachtung einzelner Gemälde.
- Für Kinder unter drei Jahren wird der Besuch nicht empfohlen; Kinderwagen dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mitgenommen werden.
- Für jede Ausstellung ist ein eigenes Ticket erforderlich, weil die Räume zwischen den Vorführungen umgebaut werden.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer Kunstwerke von Vermeer, Van Gogh oder Klimt großformatig mit Projektionen, Musik und räumlichem Klang erleben möchte, findet hier zwei unterschiedlich große Räume dafür. Familien mit Kindern ab fünf Jahren können den Besuch gemeinsam planen; unter Zwölfjährige nehmen in Begleitung teil.
- Was man dort machen kann
- In The Hall und The Studio laufen wechselnde audiovisuelle Inszenierungen. Das Programm reicht von Dutch Masters mit Vermeer und Van Gogh bis zu Prehistoric Planet: Dinosaurs. Gustav Klimt: Gold in Motion ist ein weiterer Schwerpunkt; im Sommer 2026 ergänzt Coldplay – A Film for the Future das Programm an ausgewählten Abenden. Danach lässt sich der Besuch mit einem Spaziergang durch den Westerpark und weiteren Westergas-Gebäuden wie Gashouder oder Westelijk Meterhuisje verbinden.
- Eintritt
- Der Eintritt liegt für Erwachsene bei etwa 18 Euro; Studierende und Jugendliche von 5 bis 17 Jahren zahlen etwa 14 Euro. Kinder unter fünf Jahren haben freien Eintritt, eine Familienkarte für zwei Erwachsene und zwei Jugendliche kostet etwa 52 Euro. Für I amsterdam City Card und Stadspas gilt kostenloser Eintritt am Ticketschalter vor Ort.
- Wie viel Zeit einplanen
- Für eine Ausstellung sollte man etwa eine Stunde einplanen. Der Aufenthalt ist bis zum Ende der gebuchten Vorführung möglich.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Ruhiger ist der Besuch an einem Werktagmorgen direkt zur Öffnung. Samstags zwischen etwa 11 und 16 Uhr ist mit stärkerem Andrang zu rechnen.
- Öffnungszeiten
- Das Zentrum öffnet gewöhnlich gegen 9.30 Uhr; donnerstags bis samstags reicht die Öffnungszeit bis etwa 20.30 Uhr, an den übrigen Tagen bis etwa 18 Uhr. Der letzte Einlass liegt jeweils etwa eine Stunde vor dem Ende der jeweiligen Ausstellung.
- Praktische Tipps
- Vom Bahnhof Amsterdam Centraal fährt Bus 21 Richtung Geuzenveld bis zur Haltestelle Van Hallstraat; von dort sind es etwa fünf Minuten zu Fuß. Wer mit dem Auto kommt, kann das Q-Park Westergasfabriek nutzen, von der Garage sind es ungefähr zehn Minuten bis zur Fabrique. Mittelgroße Taschen lassen sich in der Garderobe oder Schließfachanlage abgeben, Koffer werden nicht zugelassen.
- Barrierefreiheit
- Die Ausstellungsbereiche sind grundsätzlich für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich; die Tribünen in The Hall bilden eine Ausnahme. Ein rollstuhlgerechter Parkplatz, Eingang, Sanitärbereich und Sitzplätze sind vorhanden. Kinderwagen dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mitgenommen werden; eine Babytrage wird empfohlen.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Vom Amsterdam Centraal führt Bus 21 bis Van Hallstraat, anschließend sind es etwa fünf Minuten zu Fuß.
- Das Q-Park Westergasfabriek liegt etwa zehn Gehminuten von der Fabrique des Lumières entfernt.
- Mittelgroße Taschen können in der Garderobe oder Schließfachanlage abgegeben werden; Koffer sind nicht zugelassen.
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