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Park

Forty Korotyńskiego Park

Warschau · Polen

Zwischen begrünten, M-förmigen Erdwällen führt ein Spazierweg über die Wallkrone. Wer seinem Verlauf folgt, trifft auf die Reste des Forts Szcza-M, das auch Fort Rakowiec, „Górki“ oder Park Reduta genannt wird.

Wetter
überwiegend im Freien
Adresse
Władysława Korotyńskiego, 02-121 Warszawa, Polen

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Auf 4,84 Hektar verbindet der Park Wege, Bänke und begrünte Festungsformen. Innerhalb der früheren Gräben lag das Fortareal auf etwa 1,1 Hektar. Seine Front war rund 250 Meter lang, die Anlage etwa 100 Meter breit. Der frühere Festungsgraben ist heute trocken; als Ursache gilt die Absenkung des Grundwassers durch einen nahen Bahneinschnitt.

Fort Szcza-M entstand zwischen 1889 und 1892 und war eines von sechs Zwischenforts der Twierdza Warszawa. Es gilt als einziges dieser sechs Forts, das erhalten blieb. Zwei betonierte Munitionsscharten beziehungsweise Schutzräume liegen durch die Anhebung des ehemaligen Festungshofes um mehr als einen Meter teilweise unter dem heutigen Geländeniveau.

Die Spuren der Festung sind in die spätere Parkanlage eingebettet. Teile der Wälle und Gräben verschwanden beim Bau der ul. Korotyńskiego; in den 1970er-Jahren veränderte die Parkgestaltung die verbliebenen Erdformen zusätzlich. Vom Straßenniveau aus erscheint der historische Umriss deshalb vor allem als Folge begrünter Hügel.

Im östlichen Parkteil liegen Spielplätze für jüngere und ältere Kinder. Der größere Bereich hat unter anderem drei Rutschen, eine Kletterwand, ein Labyrinth und Schaukeln; für kleinere Kinder gibt es einen Sandkasten, Wippen und eine kleine Brücke. Ein Basketballplatz entstand zwischen 2016 und 2017, zwei Outdoor-Fitnessbereiche ergänzen die sportliche Nutzung. Der westliche Bereich ist als Street-Workout-Anlage mit Stangen, Leitern, Parallelbarren, Ringen und Bauchtrainingsbank eingerichtet.

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • Die M-förmigen Erdwälle des Forts Szcza-M.
  • Der etwa 1,1 Hektar große Fortbereich innerhalb der früheren Gräben.
  • Die rund 250 Meter lange Front des historischen Fortareals.
  • Zwei teilweise verschüttete betonierte Munitionsscharten beziehungsweise Schutzräume.
  • Der Basketballplatz aus den Jahren 2016 und 2017.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Wer Festungsgeschichte lieber an Erdformen als an Museumsobjekten liest, kann hier die Wallkrone entlanggehen und erhaltene Schutzräume aufspüren.
  • Familien mit jüngeren und älteren Kindern finden im Ostteil getrennte Spielbereiche, darunter einen Kleinkindplatz mit Sandkasten und kleiner Brücke.
  • Wer draußen trainieren möchte, kann zwischen einem Basketballplatz und einer Street-Workout-Anlage mit Stangen, Ringen und Parallelbarren wählen.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Vom Straßenniveau aus ist der Fortumriss schwer zu erkennen; die Anlage erscheint vor allem als begrünte Hügel.
  • Teile der Wälle und Gräben verschwanden beim Bau der ul. Korotyńskiego, und die Parkgestaltung der 1970er-Jahre veränderte die verbliebenen Erdformen zusätzlich.
  • Die beiden betonierten Schutzräume sind durch die Anhebung des ehemaligen Festungshofes um mehr als einen Meter teilweise verschüttet.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Der Park passt zu Spaziergängen, bei denen historische Spuren direkt im Gelände lesbar werden sollen. Familien finden im östlichen Teil getrennte Spielbereiche für jüngere und ältere Kinder, während der Basketballplatz und die Street-Workout-Anlage kurze Sporteinheiten ermöglichen.
Was man dort machen kann
Auf dem Weg entlang der Wallkrone lässt sich der Verlauf des ehemaligen Forts erkunden. Die Spielplätze, der Basketballplatz und die beiden Outdoor-Fitnessbereiche prägen die heutige Nutzung. Im Winter kommt die Möglichkeit zum Rodeln hinzu.
Beste Zeit für einen Besuch
Im Winter ergänzt das Rodeln den Spaziergang über die Wallkrone. Für die historische Spur ist Tageslicht hilfreich, da die Fortformen vor allem als begrünte Erdwerke erscheinen.
Öffnungszeiten
Der Park ist täglich rund um die Uhr geöffnet.
Praktische Tipps
Die nächstgelegene dokumentierte Haltestelle heißt „Korotyńskiego 01“; auch „Siemieńskiego 02“ und „Mołdawska 02“ liegen nahe am Park. Zugänge gibt es an der Władysława Korotyńskiego, der Karola Bohdanowicza und der Wacława Sierpińskiego.
Barrierefreiheit
Ein rollstuhlgerechter Eingang ist ausgewiesen.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Die Anfahrt lässt sich auf die Haltestelle „Korotyńskiego 01“ ausrichten; zusätzlich liegen „Siemieńskiego 02“ und „Mołdawska 02“ nahe am Park.

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