Museum
Museum des Warschauer Aufstandes
Warschau · Masowien · Polen
Eine Uhr, die auf 17 Uhr stehen geblieben ist, markiert im Museum die „Godzina W“ – den Beginn des Warschauer Aufstands am 1. August 1944. Von diesem Moment aus führt der Besuch durch ein ehemaliges Straßenbahn-Elektrizitätswerk in Wola, in dem Geschichte über begehbare Rekonstruktionen, eine interaktive Karte und einen Liberator-Bomber vermittelt wird.
- Eintritt ab
- ca. 35 PLN
- Zeit einplanen
- ca. 2 Stunden
- Wetter
- auch bei Regen möglich
- Beste Zeit
- Aug
- Adresse
- Grzybowska 79, 00-844 Warszawa, Polen
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Das Museum öffnete am 31. Juli 2004 in einem ehemaligen Straßenbahn-Elektrizitätswerk, dessen Bauzeit auf 1904 bis 1908 datiert. Bei der Sanierung kam die ursprüngliche Ziegelfassade wieder zum Vorschein; sie gibt dem heutigen Ausstellungsort einen sichtbaren Bezug zur Industriegeschichte von Wola.
Auf rund 3.000 m² folgt die Dauerausstellung chronologisch der Besatzungszeit, den Vorbereitungen und dem Verlauf des Aufstands bis zur Kapitulation und zum Schicksal der Aufständischen nach 1945. Ein nachgebauter Abwasserkanal, eine Druckerei und ein Kommunikationsraum machen einzelne Stationen dieser Geschichte begehbar.
In der „Liberator Hall“ steht eine maßstabsgetreue Replik des B-24-Liberator-Bombers von Hauptmann Zbigniew Szostak. Die interaktive Karte „1944/Topography“ ordnet 15 Schlüsselmomente ein und zeigt unter anderem Frontverläufe, deutsche Angriffsrichtungen, alliierte Abwürfe und Kanalrouten.
Zum Komplex gehören ein Turm mit Aussichtsterrasse und der angrenzende „Park Wolności“. Dort trägt eine 156 Meter lange Gedenkmauer die Namen gefallener Aufständischer. Im Museum ergänzen das audiovisuelle „Archiv der erzählten Geschichte“ und der etwa fünfminütige Film „City of Ruins“ den Rundgang.
Höhepunkte
Was diesen Ort ausmacht
- Die „Godzina W“-Uhr steht auf 17:00 Uhr, dem Beginn des Aufstands am 1. August 1944.
- In der „Liberator Hall“ steht eine maßstabsgetreue Replik des B-24-Liberator-Bombers von Hauptmann Zbigniew Szostak.
- Die interaktive Karte „1944/Topography“ zeigt 15 Schlüsselmomente des Aufstands.
- Der Film „City of Ruins“ dauert etwa fünf Minuten und ist im Eintritt enthalten.
- Im „Park Wolności“ trägt eine 156 Meter lange Gedenkmauer die Namen gefallener Aufständischer.
Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer den Warschauer Aufstand in chronologischer Abfolge statt über einzelne Denkmäler kennenlernen möchte, findet hier einen entsprechend aufgebauten Rundgang.
- Wer historische Schauplätze über begehbare Rekonstruktionen erschließen möchte, kann einen Abwasserkanal, eine Druckerei und einen Kommunikationsraum sehen.
- Deutschsprachige Besucher können die Ausstellung mit einem Audioguide in deutscher Sprache erschließen.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- Dienstags bleibt das Museum geschlossen, sodass sich der Besuch an diesem Wochentag nicht einplanen lässt.
- Ein sehr kurzer Zwischenstopp wird der rund 3.000 m² großen Ausstellung mit einer empfohlenen Dauer von etwa zwei Stunden kaum gerecht.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Das Museum passt zu Besuchern, die den Warschauer Aufstand in einer chronologischen Ausstellung und anhand konkreter Rekonstruktionen nachvollziehen möchten. Deutschsprachige Besucher können einen Audioguide in deutscher Sprache nutzen; für die gesamte Ausstellung sind etwa zwei Stunden sinnvoll.
- Was man dort machen kann
- Der Rundgang führt durch rekonstruierte Räume und den Abwasserkanal, in die „Liberator Hall“ sowie zur interaktiven Karte „1944/Topography“. Im Anschluss lassen sich der Film „City of Ruins“, der Turm mit Aussichtsterrasse und der „Park Wolności“ in den Besuch einbeziehen.
- Eintritt
- Der reguläre Eintritt liegt bei etwa 35 PLN, ermäßigt bei etwa 30 PLN. Donnerstags ist der Eintritt frei.
- Wie viel Zeit einplanen
- Für die gesamte Ausstellung sind etwa zwei Stunden einzuplanen.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Der 1. August um 17:00 Uhr ist der jährliche Gedenktermin an den Beginn des Aufstands. Zu dieser Zeit werden Sirenen ausgelöst.
- Öffnungszeiten
- Montag sowie Mittwoch bis Freitag ist das Museum in der Regel von 08:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Samstags und sonntags gelten meist 10:00 bis 18:00 Uhr; dienstags bleibt es geschlossen.
- Praktische Tipps
- Donnerstags lässt sich der Besuch mit freiem Eintritt planen. Ein Audioguide ist unter anderem auf Deutsch verfügbar, und der Film „City of Ruins“ ist bereits im Eintritt enthalten.
- Barrierefreiheit
- Ein rollstuhlgerechter Parkplatz, ein stufenloser Eingang und ein rollstuhlgerechtes WC sind ausgewiesen.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Donnerstags ist der Eintritt frei.
- Für die Ausstellung steht ein Audioguide auf Deutsch bereit.
- Der kurze Film „City of Ruins“ ist bereits im Eintritt enthalten.
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