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Street-Art-Museum

STRAAT Museum

Amsterdam · Nordholland · Niederlande

Die kostenlose NDSM-Fähre ab Amsterdam Centraal braucht weniger als 15 Minuten bis zur NDSM-Werft. In der ehemaligen Schiffbauhalle prägen großformatige Wandbilder auf rund 8.000 Quadratmetern den Rundgang; Skulpturen stehen ihnen zur Seite.

Eintritt ab
ca. 21.5 EUR
Zeit einplanen
ca. 1,8 Stunden
Wetter
auch bei Regen möglich
Adresse
STRAAT, 1, NDSM-plein, Cornelis Douwesterrein, Noord, Amsterdam, Nordholland, Niederlande, 1033 WC, Niederlande

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Mehr als 180 Werke von über 170 Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt bilden die Dauerausstellung. Wandbilder geben die Richtung vor. Gemälde führen das Thema in ein anderes Format; Skulpturen und Installationen erweitern die Präsentation um dreidimensionale Arbeiten.

Die Präsentation bleibt in Bewegung. Werke werden regelmäßig ausgetauscht, neue Arbeiten kommen laufend hinzu. Teilweise arbeiten Künstlerinnen und Künstler vor Ort an neuen Werken. Bei einem späteren Besuch kann die Auswahl daher anders aussehen.

Vom 10. April bis 30. Dezember 2026 widmet sich „the ESSENCE“ der kulturellen Bedeutung, den Codes und den Grundlagen von Graffiti. Vom 1. Juli bis 31. Dezember entsteht im Artist-at-work-Projekt „Bianca Nemelc x Clarice Gargard“ ein neues Werk von Bianca Nemelc, begleitet von einer Audioreflexion von Clarice Gargard. Am 16. August 2026 steht außerdem das Abschlusskonzert des Grachtenfestivals mit Lisa Jacobs und The String Soloists auf dem Programm.

Auf der NDSM-Werft am NDSM-Plein 1 lässt sich der Museumsbesuch mit NDSM Fuse verbinden, einer kostenlosen Galerie und einem Arbeitsraum in einer umgenutzten Industriehalle. Für eine Pause liegen Pllek und IJver in der Umgebung. Café Noorderlicht und Cannibale Royale erweitern die Auswahl.

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • Die Dauerausstellung versammelt mehr als 180 Werke von über 170 Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt.
  • Das Anne-Frank-Mural „Let Me Be Myself“ von Eduardo Kobra gehört zur sichtbaren Außenkunst der NDSM-Werft.
  • Die Ausstellung „the ESSENCE“ läuft vom 10. April bis 30. Dezember 2026.
  • Das Artist-at-work-Projekt „Bianca Nemelc x Clarice Gargard“ läuft vom 1. Juli bis 31. Dezember 2026.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Die kostenlose Fährfahrt ab Amsterdam Centraal macht die NDSM-Werft als Kunstziel leicht in einen Amsterdam-Tag einbindbar.
  • Wer großformatige Street Art in einer ehemaligen Schiffbauhalle sehen möchte, findet hier rund 8.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.
  • Für wiederkehrende Amsterdam-Besucher verändert sich die Auswahl durch den regelmäßigen Austausch der Werke.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Die ehemalige Industriehalle lässt sich nur teilweise temperieren; im Winter kann es kühl, im Sommer warm werden.
  • Der unebene Museumsboden und die Metallleisten erschweren die Rollstuhlnutzung; Panoramadeck und Besprechungsraum sind für Rollstuhlnutzende unzugänglich.
  • Kleine Taschen passen in die kostenlosen Schließfächer, Reisegepäck bleibt vom Museumsbesuch ausgeschlossen.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Das Museum passt zu einem Amsterdam-Tag, der die NDSM-Werft als Kunststandort einbezieht: Die kostenlose Fähre ab Amsterdam Centraal braucht weniger als 15 Minuten. Wer großformatige Street Art in einer ehemaligen Schiffbauhalle sehen möchte, findet hier einen ungewöhnlichen Ausstellungsmaßstab. Für wiederkehrende Amsterdam-Besucher bleibt der laufende Austausch der Werke ein guter Grund für einen weiteren Besuch.
Was man dort machen kann
Die kostenlose Audiotour läuft auf dem eigenen Smartphone in niederländischer und englischer Sprache; Kopfhörer sind empfehlenswert. Geführte Rundgänge finden regulär samstags und sonntags statt, in Schulferien können zusätzliche Termine hinzukommen. Am ersten Freitag im Monat verlängert STRAAT by Night den Museumsbesuch bis etwa 21 Uhr.
Eintritt
Der Eintritt für Erwachsene liegt bei etwa 21,50 Euro. Jugendliche von 13 bis 18 Jahren zahlen etwa 11,50 Euro, Studierende etwa 16,50 Euro; Kinder bis 12 Jahre haben in Verbindung mit einem Erwachsenenticket freien Eintritt. Mit der Amsterdam City Card ist der Eintritt kostenlos, eine Vorabreservierung wird empfohlen.
Wie viel Zeit einplanen
Für den Rundgang sind meist etwa 90 bis 120 Minuten einzuplanen.
Beste Zeit für einen Besuch
Die Abendöffnung STRAAT by Night fällt auf den ersten Freitag im Monat und reicht bis etwa 21 Uhr. Wer die für 2026 angekündigten Sonderprojekte sehen möchte, plant den Besuch zwischen dem 10. April und 31. Dezember; „the ESSENCE“ startet am 10. April, das Artist-at-work-Projekt am 1. Juli.
Öffnungszeiten
Regulär öffnet das Museum montags in der Regel von 12 bis 17 Uhr, dienstags bis sonntags meist von 10 bis 17 Uhr. Am ersten Freitag im Monat reicht die Öffnungszeit bei STRAAT by Night bis etwa 21 Uhr; an einzelnen Tagen sind Abweichungen möglich.
Praktische Tipps
Von der kostenlosen NDSM-Fähre sind es etwa drei Gehminuten bis zum Museum; von der Bushaltestelle Klaprozenweg führt ein etwa fünfminütiger Fußweg zum Eingang. Kleine Rucksäcke, Taschen und Jacken können kostenlos in Schließfächern deponiert werden, Reisegepäck wird nicht zugelassen. Fotografieren und Filmen ist für private Zwecke erlaubt, Blitz, Stative und Selfie-Sticks bleiben ausgeschlossen.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerechter Parkplatz, Eingang und eine zugängliche Toilette im Erdgeschoss sind vorhanden; zwei Aufzüge und Sitzgelegenheiten erleichtern den Rundgang. Der Museumsboden ist uneben, Metallleisten erschweren die Rollstuhlnutzung, und Panoramadeck sowie Besprechungsraum sind für Rollstuhlnutzende nicht zugänglich; die schmalste Passage misst 100 Zentimeter.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Von der NDSM-Fähre sind es etwa drei Gehminuten bis zum Museum.
  • Für die kostenlose Audiotour auf dem eigenen Smartphone sind Kopfhörer empfehlenswert.
  • Der Besuch lässt sich mit NDSM Fuse verbinden, einer kostenlosen Galerie und einem Arbeitsraum in einer umgenutzten Industriehalle.

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