Wahrzeichen
Alexanderplatz
Berlin · Berlin-Mitte · Deutschland
Am Bahnhof Alexanderplatz treffen S-Bahn, U-Bahn, Regionalbahn, Tram und Bus auf einen Platz, dessen Urania-Weltzeituhr 146 Orte nennt. Zwischen dem 365 Meter hohen Fernsehturm und dem Brunnen der Völkerfreundschaft wird Berliner Stadtgeschichte bis heute im Vorübergehen sichtbar.
- Eintritt
- frei
- Wetter
- überwiegend im Freien
- Adresse
- Alexanderplatz, 2, Dircksenstraße, Nikolaiviertel, Spandauer Vorstadt, Mitte, Berlin, 10179, Deutschland
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Rund 80.000 Quadratmeter Platzfläche und etwa 360.000 Passanten pro Tag prägen den Alexanderplatz. Seine heutige, von der DDR geprägte Gestalt entstand nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs in den 1960er- und 1970er-Jahren; bis 1969 kamen Fernsehturm, Weltzeituhr und Brunnen hinzu.
Die Urania-Weltzeituhr von Erich John wurde am 30. September 1969 öffentlich übergeben und steht seit 2015 unter Denkmalschutz. Auf zehn Metern Höhe verzeichnet sie 146 Orte sowie einen zusätzlichen Eintrag für die Datumsgrenze. Der Brunnen der Völkerfreundschaft entstand 1969 und 1970; seine 17 Schalen, acht Wasserauslässe und das Mosaik im unteren Becken wurden 2022 umfassend restauriert.
Seinen Namen erhielt der Platz nach dem Besuch Zar Alexanders I. Ende 1805. Später wurde er zum Schauplatz politischer Auseinandersetzungen: Während der Märzrevolution 1848 kam es hier zu Straßenschlachten, am 4. November 1989 erreichten die Demonstrationen gegen das DDR-Regime ihren Höhepunkt.
Vom Alexanderplatz führen kurze Wege zum Roten Rathaus, zum Neptunbrunnen, ins Nikolaiviertel und weiter zur Museumsinsel mit Berliner Dom und Lustgarten. Bahnhofsgeschäfte, Kaufhäuser, die Alex-Passagen und das Einkaufszentrum Alexa machen den Platz zugleich zu einer festen Berliner Einkaufsadresse.
Höhepunkte
Was diesen Ort ausmacht
- Die Urania-Weltzeituhr nennt auf zehn Metern Höhe 146 Orte und die Datumsgrenze.
- Der Brunnen der Völkerfreundschaft arbeitet mit 17 Schalen und acht Wasserauslässen.
- Der Berliner Fernsehturm ragt 365 Meter hoch auf.
- Am 4. November 1989 erreichten die Demonstrationen gegen das DDR-Regime hier ihren Höhepunkt.
Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Mehrere Wege durch die Berliner Mitte lassen sich von hier zu Fuß verbinden, etwa zum Roten Rathaus, zum Neptunbrunnen, ins Nikolaiviertel und zur Museumsinsel.
- Die direkte Anbindung mit S-Bahn, U-Bahn, Regionalbahn, Tram und Bus erleichtert Tagespläne mit wechselnden Zielen in Berlin.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- Rund 360.000 Passanten pro Tag und der stark frequentierte Verkehrsknotenpunkt prägen den Alexanderplatz als lebhaften, geschäftigen Ort.
- Das Platzbild ist durch eine fortlaufende Umgestaltung geprägt; moderne Hochhäuser sollen die Skyline künftig verändern.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Der Alexanderplatz passt zu einem Berlin-Tag, an dem DDR-geprägte Stadtplanung, politische Geschichte und moderne Einkaufsarchitektur zusammenkommen. Wer mehrere Ziele in der historischen Mitte verbinden möchte, findet hier einen gut nutzbaren Ausgangspunkt.
- Was man dort machen kann
- Auf dem Platz lassen sich Urania-Weltzeituhr und Brunnen der Völkerfreundschaft im direkten Vergleich betrachten. Eine Fahrt in die rotierende Kugel des Fernsehturms eröffnet den Blick über Berlin; anschließend führen Wege zu Rotem Rathaus, Nikolaiviertel und Museumsinsel.
- Eintritt
- Der öffentliche Stadtplatz ist frei zugänglich; Eintritt fällt nicht an.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Für Veranstaltungsbesuche sind das angekündigte Fashion Open Air vom 30. Juni bis 12. Juli 2026 und das Street Art Festival vom 12. bis 23. Oktober 2026 relevant.
- Praktische Tipps
- Am Bahnhof S+U Alexanderplatz halten die U-Bahn-Linien U2, U5 und U8 direkt am Platz; die S-Bahn-Station mit S3, S5, S7 und S9 liegt etwa 100 Meter entfernt. Das südwestlich des Bahnhofs gelegene Areal mit Park am Fernsehturm, Neptunbrunnen, Marienkirche, Rotem Rathaus und Marx-Engels-Forum zählt nicht zum eigentlichen Alexanderplatz.
- Barrierefreiheit
- Barrierefreie Parkplätze und ein barrierefreier Zugang sind ausgewiesen.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Die U-Bahn-Linien U2, U5 und U8 halten direkt am Platz, während die S-Bahn-Station S3, S5, S7 und S9 etwa 100 Meter entfernt liegt.
- Wer zur Museumsinsel oder zum Berliner Dom weitergeht, sollte den Weg über Rotes Rathaus, Neptunbrunnen und Lustgarten einplanen.
- Für die Orientierung hilft die Unterscheidung zwischen dem eigentlichen Alexanderplatz und dem südwestlich des Bahnhofs gelegenen Areal rund um Park am Fernsehturm und Marx-Engels-Forum.
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