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Museum

DDR Museum

Berlin · Deutschland

Gegenüber dem Berliner Dom führt die Ausstellung an der Spreepromenade in den DDR-Alltag. Eine originalgetreue WBS-70-Wohnung macht das Leben im Plattenbau greifbar; in der Trabant-Simulation wird daraus eine Fahrt durch eine virtuelle Plattenbausiedlung.

DDR Museum in Berlin
Romāns Kolduns / Wikimedia Commons / CC BY 3.0
Eintritt ab
ca. 13.9 EUR
Zeit einplanen
ca. 1,5 Stunden
Wetter
auch bei Regen möglich
Adresse
DDR-Museum, 1, Karl-Liebknecht-Straße, Friedrichswerder, Spandauer Vorstadt, Mitte, Berlin, 10178, Deutschland

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Die Ausstellung folgt dem Prinzip des Mitmachens. Viele Exponate lassen sich berühren und ausprobieren. Eine 3D-Fahrsimulation führt im Trabant durch eine virtuelle Plattenbausiedlung. Ein Kino gehört ebenfalls zum Rundgang. Am Kicker steht das Fußballspiel DDR–BRD im Mittelpunkt.

Eine originalgetreu eingerichtete WBS-70-Plattenbauwohnung macht den Alltag zum begehbaren Thema. Im Wohnzimmer lassen sich DDR- und Westfernsehen vergleichen. An einer Erika-Schreibmaschine wird aus der historischen Umgebung eine konkrete Schreibaufgabe. Digitale Kleidung und ausdruckbare DDR-Rezepte führen in weitere Bereiche des täglichen Lebens.

Politik und Kontrolle erscheinen in eigenen Stationen. Ein SED-Konferenztisch mit Multitouchscreen führt in politische Entscheidungsabläufe. Im nachgebauten Verhörraum und in einer Arrestzelle verschiebt sich der Blick zur staatlichen Überwachung. Der Spitzel-Raum führt in die Logik der Beobachtung. Ein Modell des Palastes der Republik im Maßstab 1:125 zeigt das Gebäude mit Originalmaterialien und originalem Lampenkonstrukt.

Die Installation „Ökonomie des Mangels“ versammelt rund 600 Exponate zu Preisen und Versorgung im DDR-Alltag. Auch regionale Unterschiede werden sichtbar. Direkt gegenüber liegen der Berliner Dom und die Museumsinsel mit fünf Museen des UNESCO-Welterbes. Alexanderplatz und Fernsehturm sind jeweils etwa zehn Gehminuten entfernt.

Am 29. August 2026 ist eine Lange Nacht mit Kurzführungen angekündigt. Ein Quiz und eine Filmvorführung gehören dazu; am 9. September folgt eine musikalische Podiumsdiskussion.

DDR Museum in Berlin
Romāns Kolduns / Wikimedia Commons / CC BY 3.0

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Wer DDR-Geschichte über eigenes Ausprobieren erschließen möchte, kann in der WBS-70-Wohnung Fernsehsendungen vergleichen und an einer Erika-Schreibmaschine schreiben.
  • Familien mit Kindern können in der Trabant-Simulation einen spielerischen Zugang zur Geschichte finden.
  • Die Lage an der Spree lässt sich mit dem Berliner Dom und der Museumsinsel auf der gegenüberliegenden Seite verbinden.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Während der Schulferien ist mit besonders vielen Besuchern zu rechnen; nach 17 Uhr fällt der Andrang in der Regel geringer aus.
  • Der Zugang über die Spreepromenade führt über Treppen oder eine steile Rampe; für einen barrierearmen Besuch eignen sich der Haupt- oder Seiteneingang.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Wer DDR-Geschichte über eigenes Ausprobieren erschließen möchte, kann in der WBS-70-Wohnung Fernsehsendungen vergleichen und an einer Erika-Schreibmaschine schreiben. Familien mit Kindern finden in der Trabant-Simulation einen spielerischen Zugang. Die Lage gegenüber der Museumsinsel passt zu einem Tag, der DDR-Geschichte mit fünf UNESCO-Welterbe-Museen und dem Berliner Dom verbindet.
Was man dort machen kann
Im Rundgang lassen sich zahlreiche Exponate anfassen und bedienen. Die 3D-Fahrt im Trabant führt durch eine virtuelle Plattenbausiedlung. In der WBS-70-Wohnung können Besucher DDR- und Westfernsehen vergleichen. Der SED-Konferenztisch arbeitet mit einem Multitouchscreen. Zusätzlich lassen sich Zeitzeugengespräche mit 60 oder 90 Minuten buchen.
Eintritt
Der Eintritt liegt bei etwa 13,90 Euro für Erwachsene und 8,50 Euro ermäßigt. Kinder unter sechs Jahren besuchen das Museum kostenlos.
Wie viel Zeit einplanen
Für den Rundgang sind etwa 90 Minuten ein guter Richtwert. Je nach Interesse kann der Besuch bis zu vier Stunden dauern.
Beste Zeit für einen Besuch
Wer dem stärkeren Besucheraufkommen ausweichen möchte, plant den Besuch nach 17 Uhr. In den Schulferien ist das Museum besonders voll.
Öffnungszeiten
Als Richtwert ist das Museum täglich von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Am 24. und 31. Dezember gelten verkürzte Zeiten von 9 bis 16 Uhr.
Praktische Tipps
Von der S-Bahn Hackescher Markt sind es etwa 300 Meter. Die U5-Stationen Museumsinsel und Rotes Rathaus liegen jeweils etwa 400 Meter entfernt. Das Parkhaus DomAquarée hat 600 Stellplätze und ist rund um die Uhr geöffnet.
Barrierefreiheit
Die Dauerausstellung ist über den Haupt- beziehungsweise Seiteneingang barrierefrei zugänglich; ein barrierefreies WC ist vorhanden. Der Zugang über die Spreepromenade führt über Treppen oder eine steile Rampe.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Der Weg zum Eingang führt an die Spreepromenade gegenüber dem Berliner Dom.
  • Fotografieren ist für private Zwecke gestattet; für Blindenführ- und Assistenzhunde gilt ein Nachweis.

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