Museum
DDR Museum
Berlin · Deutschland
Gegenüber dem Berliner Dom führt die Ausstellung an der Spreepromenade in den DDR-Alltag. Eine originalgetreue WBS-70-Wohnung macht das Leben im Plattenbau greifbar; in der Trabant-Simulation wird daraus eine Fahrt durch eine virtuelle Plattenbausiedlung.

- Eintritt ab
- ca. 13.9 EUR
- Zeit einplanen
- ca. 1,5 Stunden
- Wetter
- auch bei Regen möglich
- Adresse
- DDR-Museum, 1, Karl-Liebknecht-Straße, Friedrichswerder, Spandauer Vorstadt, Mitte, Berlin, 10178, Deutschland
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Die Ausstellung folgt dem Prinzip des Mitmachens. Viele Exponate lassen sich berühren und ausprobieren. Eine 3D-Fahrsimulation führt im Trabant durch eine virtuelle Plattenbausiedlung. Ein Kino gehört ebenfalls zum Rundgang. Am Kicker steht das Fußballspiel DDR–BRD im Mittelpunkt.
Eine originalgetreu eingerichtete WBS-70-Plattenbauwohnung macht den Alltag zum begehbaren Thema. Im Wohnzimmer lassen sich DDR- und Westfernsehen vergleichen. An einer Erika-Schreibmaschine wird aus der historischen Umgebung eine konkrete Schreibaufgabe. Digitale Kleidung und ausdruckbare DDR-Rezepte führen in weitere Bereiche des täglichen Lebens.
Politik und Kontrolle erscheinen in eigenen Stationen. Ein SED-Konferenztisch mit Multitouchscreen führt in politische Entscheidungsabläufe. Im nachgebauten Verhörraum und in einer Arrestzelle verschiebt sich der Blick zur staatlichen Überwachung. Der Spitzel-Raum führt in die Logik der Beobachtung. Ein Modell des Palastes der Republik im Maßstab 1:125 zeigt das Gebäude mit Originalmaterialien und originalem Lampenkonstrukt.
Die Installation „Ökonomie des Mangels“ versammelt rund 600 Exponate zu Preisen und Versorgung im DDR-Alltag. Auch regionale Unterschiede werden sichtbar. Direkt gegenüber liegen der Berliner Dom und die Museumsinsel mit fünf Museen des UNESCO-Welterbes. Alexanderplatz und Fernsehturm sind jeweils etwa zehn Gehminuten entfernt.
Am 29. August 2026 ist eine Lange Nacht mit Kurzführungen angekündigt. Ein Quiz und eine Filmvorführung gehören dazu; am 9. September folgt eine musikalische Podiumsdiskussion.

Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer DDR-Geschichte über eigenes Ausprobieren erschließen möchte, kann in der WBS-70-Wohnung Fernsehsendungen vergleichen und an einer Erika-Schreibmaschine schreiben.
- Familien mit Kindern können in der Trabant-Simulation einen spielerischen Zugang zur Geschichte finden.
- Die Lage an der Spree lässt sich mit dem Berliner Dom und der Museumsinsel auf der gegenüberliegenden Seite verbinden.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- Während der Schulferien ist mit besonders vielen Besuchern zu rechnen; nach 17 Uhr fällt der Andrang in der Regel geringer aus.
- Der Zugang über die Spreepromenade führt über Treppen oder eine steile Rampe; für einen barrierearmen Besuch eignen sich der Haupt- oder Seiteneingang.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer DDR-Geschichte über eigenes Ausprobieren erschließen möchte, kann in der WBS-70-Wohnung Fernsehsendungen vergleichen und an einer Erika-Schreibmaschine schreiben. Familien mit Kindern finden in der Trabant-Simulation einen spielerischen Zugang. Die Lage gegenüber der Museumsinsel passt zu einem Tag, der DDR-Geschichte mit fünf UNESCO-Welterbe-Museen und dem Berliner Dom verbindet.
- Was man dort machen kann
- Im Rundgang lassen sich zahlreiche Exponate anfassen und bedienen. Die 3D-Fahrt im Trabant führt durch eine virtuelle Plattenbausiedlung. In der WBS-70-Wohnung können Besucher DDR- und Westfernsehen vergleichen. Der SED-Konferenztisch arbeitet mit einem Multitouchscreen. Zusätzlich lassen sich Zeitzeugengespräche mit 60 oder 90 Minuten buchen.
- Eintritt
- Der Eintritt liegt bei etwa 13,90 Euro für Erwachsene und 8,50 Euro ermäßigt. Kinder unter sechs Jahren besuchen das Museum kostenlos.
- Wie viel Zeit einplanen
- Für den Rundgang sind etwa 90 Minuten ein guter Richtwert. Je nach Interesse kann der Besuch bis zu vier Stunden dauern.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Wer dem stärkeren Besucheraufkommen ausweichen möchte, plant den Besuch nach 17 Uhr. In den Schulferien ist das Museum besonders voll.
- Öffnungszeiten
- Als Richtwert ist das Museum täglich von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Am 24. und 31. Dezember gelten verkürzte Zeiten von 9 bis 16 Uhr.
- Praktische Tipps
- Von der S-Bahn Hackescher Markt sind es etwa 300 Meter. Die U5-Stationen Museumsinsel und Rotes Rathaus liegen jeweils etwa 400 Meter entfernt. Das Parkhaus DomAquarée hat 600 Stellplätze und ist rund um die Uhr geöffnet.
- Barrierefreiheit
- Die Dauerausstellung ist über den Haupt- beziehungsweise Seiteneingang barrierefrei zugänglich; ein barrierefreies WC ist vorhanden. Der Zugang über die Spreepromenade führt über Treppen oder eine steile Rampe.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Der Weg zum Eingang führt an die Spreepromenade gegenüber dem Berliner Dom.
- Fotografieren ist für private Zwecke gestattet; für Blindenführ- und Assistenzhunde gilt ein Nachweis.
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