Museum
Neues Museum
Berlin · Deutschland
Der Eingang liegt in der James-Simon-Galerie an der Bodestraße; im Gebäude öffnet sich die große Treppenhalle mit erhaltenen Eisenkonstruktionen und historischen Wandmalereien. Von dort spannt sich der Rundgang von Nofretete bis zu einem rund 700.000 Jahre alten Faustkeilfragment.

- Eintritt ab
- ca. 14 EUR
- Wetter
- auch bei Regen möglich
- Adresse
- Neues Museum, 1, Bodestraße, Spandauer Vorstadt, Mitte, Berlin, 10178, Deutschland
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Das ursprüngliche Museum entstand zwischen 1843 und 1855 nach Plänen von Friedrich August Stüler und öffnete 1859. Beim Wiederaufbau ab 2003 unter David Chipperfield blieben historische Wand- und Deckenmalereien sowie die Eisenkonstruktionen als sichtbare Teile des Hauses erhalten. Im Ägyptischen Hof und in der Treppenhalle wird diese Baugeschichte räumlich lesbar.
Im Nordflügel nimmt das Ägyptische Museum drei Etagen und rund 3.600 Quadratmeter ein. Mehr als 2.500 ausgestellte Objekte führen durch die altägyptische Sammlung; in der Nordkuppelhalle steht die Büste der Königin Nofretete aus der Zeit um 1340 v. Chr. allein in einer vier Meter hohen Vitrine.
Das Museum für Vor- und Frühgeschichte folgt einem chronologischen Weg von der Altsteinzeit bis ins Mittelalter. Ein Faustkeilfragment von rund 700.000 Jahren markiert den tiefsten zeitlichen Einschnitt; der Berliner Goldhut verweist mit seinen Kreisornamenten auf Kalender- und Symbolfunktionen.
Auch das Ausstellungsprogramm setzt eigene Akzente. „Schicksal in den Sternen – Die Anfänge des Tierkreises“ verfolgt die Geschichte des Tierkreises von Babylonien über Ägypten bis zur griechisch-römischen Welt und läuft vom 21. März 2026 bis 10. Januar 2027. „100 Jahre Wörterbuch der ägyptischen Sprache“ ist vom 6. Juni bis 31. Dezember 2026 zu sehen.
Als Teil der UNESCO-Welterbestätte Museumsinsel lässt sich der Besuch mit weiteren Sammlungen verbinden. Die Alte Nationalgalerie liegt direkt neben dem Neuen Museum. Auch Altes Museum, Bode-Museum und James-Simon-Galerie liegen in fußläufiger Nachbarschaft.

Höhepunkte
Was diesen Ort ausmacht
- Die Büste der Königin Nofretete aus der Zeit um 1340 v. Chr. in der Nordkuppelhalle.
- Der Berliner Goldhut mit seinen Kalender- und Symbolfunktionen.
- Ein rund 700.000 Jahre altes Faustkeilfragment aus der Altsteinzeit.
- Die große Treppenhalle mit erhaltenen Eisenkonstruktionen und historischen Wandmalereien.
- Die Sonderausstellung „Schicksal in den Sternen“ bis zum 10. Januar 2027.
Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer Nofretete und altägyptische Kunst gezielt sehen möchte, findet die Büste in der Nordkuppelhalle und mehr als 2.500 Objekte auf drei Etagen.
- Archäologieinteressierte können einen zeitlich weit gespannten Rundgang von der Altsteinzeit bis ins Mittelalter unternehmen.
- Wer mehrere Häuser der Museumsinsel verbinden möchte, erreicht die Alte Nationalgalerie direkt nebenan sowie Altes Museum und Bode-Museum zu Fuß.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- Mit rund 9.000 Objekten auf vier Ebenen ist das Museum auf einen ausführlichen Rundgang angelegt.
- Die Sonderausstellung „100 Jahre Wörterbuch der ägyptischen Sprache“ endet am 31. Dezember 2026; auch weitere Ausstellungen haben feste Laufzeiten.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer Nofretete und altägyptische Kunst gezielt sehen möchte, findet hier mehr als 2.500 Objekte auf drei Etagen sowie Papyrustexte und die Amarna-Sammlung. Der chronologische Rundgang von der Altsteinzeit bis ins Mittelalter passt zu einem Besuch mit Schwerpunkt auf Archäologie. Familien profitieren vom freien Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie von den ausgewiesenen Angeboten für Kinder und Familien.
- Was man dort machen kann
- Der Rundgang führt durch ägyptische Kunst und Papyrustexte. Ein weiterer Schwerpunkt reicht von der Altsteinzeit bis ins Mittelalter; Treppenhalle und historische Höfe machen auch die Architektur zum Teil des Besuchs. Öffentliche Führungen und Ausstellungsgespräche greifen einzelne Themen auf. Vor Ort gibt es ein Café und einen Museumsshop.
- Eintritt
- Der reguläre Eintritt liegt bei etwa 14 Euro, ermäßigt bei 7 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Für Führungen und Veranstaltungen richten sich passende Besuchszeiten nach dem Veranstaltungskalender; im August 2026 sind unter anderem der 9. und 26. August terminiert.
- Öffnungszeiten
- Das Museum empfängt Besucher in der Regel Dienstag bis Sonntag von etwa 10 bis 18 Uhr; montags bleibt es geschlossen.
- Praktische Tipps
- Der Zugang erfolgt über die James-Simon-Galerie an der Bodestraße. Online gekaufte Tageskarten gelten am gebuchten Tag zu jedem Zeitpunkt innerhalb der Öffnungszeiten und können Wartezeiten verkürzen. Per U-Bahn führt die Anreise bis Museumsinsel; per S-Bahn sind Friedrichstraße und Hackescher Markt die passenden Stationen.
- Barrierefreiheit
- Das Gebäude ist vollständig rollstuhlgeeignet. Ein tastbares Modell der Nofretete-Büste steht für die Erschließung der Sammlung bereit.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Der Zugang erfolgt über die James-Simon-Galerie an der Bodestraße.
- Online gekaufte Tageskarten gelten am gebuchten Tag zu jedem Zeitpunkt innerhalb der Öffnungszeiten und können Wartezeiten verkürzen.
- Per U-Bahn führt die Anreise bis Museumsinsel; per S-Bahn sind Friedrichstraße und Hackescher Markt die passenden Stationen.
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