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Kunstmuseum

Berlinische Galerie

Berlin · Deutschland

Eine zehn Meter hohe Halle, 1965 als Glaslager errichtet, gibt der Berlinischen Galerie ihren ungewöhnlichen Rahmen. Hier reicht der Blick auf in Berlin entstandene Kunst von der Malerei und Fotografie bis zur Architektur.

Berlinische Galerie in Berlin
Foto Christoph Rehbach / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0
Eintritt ab
ca. 12 EUR
Wetter
auch bei Regen möglich
Adresse
Berlinische Galerie, 124-128, Alte Jakobstraße, Ritterkiez, Luisenstadt, Kreuzberg, Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin, 10969, Deutschland

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Die Dauerausstellung „Kunst in Berlin 1880–1980“ erstreckt sich über mehr als 1.000 m². Die Auswahl verfolgt die Entwicklung der Berliner Kunst im 20. Jahrhundert. Malerei und Grafik stehen dabei neben fotografischen Positionen; Skulptur und Architektur erweitern den Blick auf die Stadtgeschichte.

Im Sonderausstellungsprogramm laufen „Marc Brandenburg. 20th Century Debris“ und „Emilio Vedova. Absurdes Berliner Tagebuch ’64“ bis zum 14. September 2026. „Monira Al Qadiri. Hero“ endet am 17. August, im Videoraum ist „Aralkum“ bis zum 7. September zu sehen. Im Vermittlungsraum „207 m²“ entstehen gemeinsam mit Kooperationspartnern Ausstellungen und Performances.

Jörg Fricke baute das frühere Glaslager zum Museum um; am 22. Oktober 2004 öffnete die Berlinische Galerie am heutigen Standort. Vor dem Haus markiert Fritz Balthaus’ Arbeit „marked space – unmarked space“ den Übergang in den öffentlichen Raum.

Ein kostenloser Mediaguide begleitet 17 Werke der Dauerausstellung und lässt sich als Leihgerät oder im Browser nutzen. Nach dem Rundgang serviert das Café Dix by BARK Berlin Kaffee, Kuchen, saisonale Speisen und wechselnde warme Tagesgerichte.

Berlinische Galerie in Berlin
Foto Christoph Rehbach / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • Die Dauerausstellung „Kunst in Berlin 1880–1980“ erstreckt sich über mehr als 1.000 m².
  • „Marc Brandenburg. 20th Century Debris“ läuft bis zum 14. September 2026.
  • „Aralkum“ ist bis zum 7. September 2026 im Videoraum zu sehen.
  • Das 1965 errichtete Gebäude besitzt eine zehn Meter hohe Gesamthalle.
  • Fritz Balthaus’ Arbeit „marked space – unmarked space“ prägt Fassade und Vorplatz.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Wer in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute verfolgen möchte, findet hier einen Sammlungsschwerpunkt, der diesen Zeitraum abdeckt.
  • Wer Fotografie und Architektur neben bildender Kunst sehen möchte, trifft auf etwa 73.000 Fotografien und rund 300.000 Architekturpläne.
  • Familien mit Kindern ab sechs Jahren können am 8. August 2026 am Workshop „Zeichnerisches Erkunden“ teilnehmen.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Dienstags bleibt das Museum geschlossen; die regulären Besuchszeiten liegen von Mittwoch bis Montag.
  • Mehrere aktuelle Sonderausstellungen enden zwischen dem 17. August und dem 14. September 2026, darunter „Monira Al Qadiri. Hero“ und „Aralkum“.
  • Die barrierefreien U-Bahn-Stationen Kochstraße/Checkpoint Charlie und Hallesches Tor liegen etwa 1 beziehungsweise 1,2 Kilometer entfernt.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Wer in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute verfolgen möchte, findet hier einen Sammlungsschwerpunkt, der diesen Zeitraum abdeckt. Fotografie- und Architekturinteressierte sehen neben bildender Kunst auch umfangreiche fotografische Bestände und Architekturpläne. Familien mit Kindern ab sechs Jahren können am 8. August 2026 am Workshop „Zeichnerisches Erkunden“ teilnehmen.
Was man dort machen kann
Regelmäßige Wochenend- und Kurator*innenführungen vertiefen die Ausstellungen; einige Termine werden in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Familien können am 8. August 2026 beim Workshop „Zeichnerisches Erkunden“ mitmachen, am 26. August folgt „Deine Kunstwerkstatt“ für Kinder von sechs bis 13 Jahren. Im Café Dix by BARK Berlin gibt es kleine Gerichte und wechselnde warme Tagesgerichte.
Eintritt
Die Tageskarte liegt bei etwa 12 Euro, ermäßigt bei etwa 7 Euro. Am ersten Mittwoch jedes Monats gilt für alle ein Eintrittspreis von etwa 7 Euro. Menschen bis 18 Jahre und Geflüchtete besuchen das Museum kostenfrei.
Beste Zeit für einen Besuch
Für den vergünstigten Eintritt eignet sich der erste Mittwoch jedes Monats; an diesem Tag zahlen alle etwa 7 Euro.
Öffnungszeiten
Das Museum öffnet Mittwoch bis Montag ungefähr von 10 bis 18 Uhr; dienstags bleibt es geschlossen.
Praktische Tipps
Der Bus M29 fährt bis Waldeckpark, der Bus 248 bis zum Jüdischen Museum; von beiden Haltestellen sind es etwa 400 Meter zu Fuß. Wer beide Museen besucht, kann mit dem Ticket des jeweils anderen Hauses einen ermäßigten Eintritt erhalten. Rucksäcke bis maximal 30 × 30 × 30 cm dürfen mitgenommen werden, größere Taschen kommen in die kostenfreie Garderobe oder ein Schließfach.
Barrierefreiheit
Das Museumsgebäude, die Ausstellungs- und Veranstaltungsräume sowie das Café Dix sind rollstuhlzugänglich. Sonderausstellungen liegen im Erdgeschoss, die Dauerausstellung im Obergeschoss ist per Aufzug erreichbar. Ein taktiles Bodenleitsystem führt zu Kasse, Garderobe, Aufzug, Toiletten und durch die Dauerausstellung; ausgewählte Exponate werden durch Tastmodelle ergänzt.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Der M29 fährt bis Waldeckpark, der 248er bis zum Jüdischen Museum; von beiden Haltestellen führt ein etwa 400 Meter langer Fußweg zum Museum.
  • Mit dem Ticket des benachbarten Jüdischen Museums gilt ein ermäßigter Eintritt in der jeweils anderen Institution.
  • Private Foto- und Videoaufnahmen sind erlaubt; Blitzlicht und Stative bleiben ausgeschlossen, für Sonderausstellungen können abweichende Regeln gelten.

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