Wahrzeichen
East Side Gallery
Berlin · Deutschland
An der Mühlenstraße zieht sich ein bemaltes Mauerstück zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke an der Spree entlang. Kurz nach der Maueröffnung entstand hier die East Side Gallery – eine begehbare Folge von Bildern am historischen Grenzabschnitt.

- Eintritt
- frei
- Zeit einplanen
- ca. 1,5 Stunden
- Wetter
- überwiegend im Freien
- Adresse
- East Side Gallery, Hedwig-Wachenheim-Straße, Mediaspree, Friedrichshain, Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin, 10243, Deutschland
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Im Frühjahr 1990 gestalteten 118 Kunstschaffende aus 21 Ländern die 1.316 Meter lange Betonfläche. Zu den dokumentierten Werken zählen Dmitri Wrubels „Mein Gott, hilf mir, diese tödliche Liebe zu überleben“ und Birgit Kinders „Test the Best“.
Die Vor-Ort-Ausstellung ordnet die Bilder mit 59 Bildschildern und QR-Codes ein. Drei sogenannte „Mauerwinkel“ sowie 15 Spiegelglasstelen lenken den Blick auf den Verlauf und die Geschichte des Abschnitts.
Heute sind gut 100 Wandbilder dokumentiert. Viele ursprüngliche Bilder wurden 2009 als Repliken erneuert, während Feuchtigkeit, Graffiti und bröckelnder Beton den Erhalt der Mauer weiterhin erschweren. Die Online-Ausstellung zeigt 106 Bilder im heutigen Zustand und im Originalzustand von 1990. In 560 Videosequenzen kommen außerdem Künstlerinnen, Künstler sowie Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu Wort.
Zur Mühlenstraße hin bleibt der Straßenraum stark befahren, am östlichen Ende öffnet sich der Blick zur Oberbaumbrücke und zur Spree. Rund um den Uber Platz liegen mit der East Side Mall und dem UCI Luxe weitere Ziele für den Anschluss an den Rundgang.

Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer Kunst im öffentlichen Raum mit der Geschichte der Berliner Mauer verbinden möchte, kann hier 1.316 Meter Mauer am historischen Ort zu Fuß erkunden.
- Am östlichen Ende können Fotografierende die Oberbaumbrücke und die Spree in ihre Motive einbeziehen.
- Wer Inhalte vor Ort digital vertiefen möchte, kann die QR-Codes an den Bildschildern mit der Online-Ausstellung abgleichen.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- Die Mühlenstraße ist stark befahren, deshalb wirkt der Rundgang weniger abgeschirmt als eine klassische Museumsausstellung.
- Durch Reisegruppen und Fotografierende wird der Abschnitt zu manchen Zeiten voll; die frühen Morgenstunden sind meist ruhiger.
- Abends ist der Andrang geringer, doch die Beleuchtung reicht teilweise nicht aus, um die Bilder gut zu erkennen.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer Kunst im öffentlichen Raum mit der Geschichte der Berliner Mauer verbinden möchte, kann hier einen erhaltenen Grenzabschnitt zu Fuß erkunden. Fotografierende finden am östlichen Ende die Oberbaumbrücke und die Spree als konkreten Bildhintergrund.
- Was man dort machen kann
- Der Abschnitt wird zu Fuß entlang der Mühlenstraße erkundet. QR-Codes an den Bildschildern führen zu zusätzlichen Informationen. Regelmäßig gibt es die Führung „Spot on: Wie verlief die Grenze?“ zur Entstehung der Galerie und zum Grenzverlauf. Für den 15. August 2026 sind ein „Live Speaking“ mit Karina Bjerregaard um 14 Uhr und die Führung um 15 Uhr angekündigt; am 13. September 2026 folgt die Führung „Die East Side Gallery bewahren“.
- Eintritt
- Der Eintritt ist frei.
- Wie viel Zeit einplanen
- Für den Rundgang sind meist ein bis zwei Stunden sinnvoll.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Die frühen Morgenstunden sind meist ruhiger, während Reisegruppen und Fotografierende den Abschnitt später stärker füllen. Abends ist der Andrang geringer, doch die Beleuchtung reicht teilweise nicht aus, um die Wandbilder gut zu erkennen.
- Öffnungszeiten
- Die Open-Air-Galerie ist täglich rund um die Uhr zugänglich.
- Praktische Tipps
- Vom S+U Warschauer Straße sind es etwa 0,3 bis 0,5 Kilometer; dort halten unter anderem S3, S5, S7, S75, S9, U1, U3 und die M10. Die 1.316 Meter lassen sich zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke vollständig zu Fuß abgehen. Wer einzelne Motive vertiefen möchte, nutzt die QR-Codes vor Ort und vergleicht anschließend die Bilder in der Online-Ausstellung mit ihrem Zustand von 1990.
- Barrierefreiheit
- Für Rollstuhlnutzende sind ein zugänglicher Parkplatz, ein zugänglicher Eingang und Sitzgelegenheiten ausgewiesen.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Vom S+U Warschauer Straße sind es etwa 0,3 bis 0,5 Kilometer bis zur Galerie; dort halten S3, S5, S7, S75, S9, U1, U3 und die M10.
- Für den vollständigen Weg zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke sollte ein Zeitfenster von ein bis zwei Stunden eingeplant werden.
- Die QR-Codes an den 59 Bildschildern führen zu zusätzlichen Informationen über die Werke und den historischen Ort.
In der Nähe