Museum
Computerspielemuseum
Berlin · Deutschland
Nach wenigen Schritten von der U Weberwiese führt die Karl-Marx-Allee in eine andere Art von Geschichte: Das Computerspielemuseum macht Spielentwicklung an historischen Geräten und spielbaren Klassikern nachvollziehbar. Vom funktionalen Nimrod-Nachbau von 1950 bis zur Arcadehalle der 1980er-Jahre reicht ein Rundgang, bei dem Technikgeschichte an Tasten und Joysticks greifbar wird.
- Eintritt ab
- ca. 12 EUR
- Zeit einplanen
- ca. 1,5 Stunden
- Wetter
- auch bei Regen möglich
- Adresse
- Computerspielemuseum, 93a, Karl-Marx-Allee, Richard-Sorge-Viertel, Friedrichshain, Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin, 10243, Deutschland
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Im Zentrum steht die Dauerausstellung „Computerspiele. Evolution eines Mediums“, die seit dem 21. Januar 2011 zu sehen ist. Sie verfolgt rund 70 Jahre Computerspielgeschichte. Mehr als 300 Exponate gehören dazu; über 30 davon lassen sich direkt spielen.
Frühe Stationen setzen mit ComputerSpace von 1971 und der Odyssey-Konsole von 1972 ein. Der funktionale Nachbau des Nimrod von 1950 führt noch weiter zurück. An der „Wall of Hardware“ stehen mehr als 50 Computer und Konsolen, während historische Wohnzimmerszenen aus den 1970er-, 1980er- und 1990er-Jahren die Geräte in ihren zeitgenössischen Alltag einordnen.
In der spielbaren Arcadehalle stehen Originalautomaten der 1980er-Jahre. An der „Pain Station“ spürt die verlierende Person körperliche Reize. Die Sonderausstellung „A Fantastic Failure“ widmet sich seit dem 15. Dezember 2025 dem Nokia N-Gage. „Start Your Engines“ führt von „Pole Position“ aus dem Jahr 1982 bis zu „Crazy Taxi“ von 1999.
Entlang der Karl-Marx-Allee stehen DDR-Renommierbauten und historische Kandelaber. Café Moskau und Kino International liegen auf derselben Magistrale. Südlich schließt sich die 1,3 Kilometer lange East Side Gallery an.
Höhepunkte
Was diesen Ort ausmacht
- Die Dauerausstellung „Computerspiele. Evolution eines Mediums“ seit dem 21. Januar 2011.
- Der funktionale Nachbau des Nimrod von 1950.
- Die „Wall of Hardware“ mit mehr als 50 Computern und Konsolen.
- Die spielbare Arcadehalle mit Originalautomaten der 1980er-Jahre.
- Die Sonderausstellung „A Fantastic Failure“ seit dem 15. Dezember 2025.
Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer rund 70 Jahre Computerspielgeschichte an mehr als 30 spielbaren Stationen nachvollziehen möchte, kann den zeitlichen Wandel direkt ausprobieren.
- Familien können historische Wohnzimmerszenen und spielbare Geräte aus mehreren Jahrzehnten gemeinsam erkunden.
- Wer den Rundgang mit zusätzlicher Einordnung erleben möchte, kann eine öffentliche Führung am Samstag oder Sonntag um 12:30 Uhr wählen.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- Große Taschen und Rucksäcke müssen vor dem Rundgang in den Ausstellungsräumen bleiben; Schließkästen gibt es für Gruppen.
- Kinder unter 14 Jahren dürfen die Ausstellung nur in Begleitung und unter Aufsicht Erwachsener betreten.
- Bei stärkerem Andrang kann die Nutzung einzelner Spielstationen eingeschränkt sein.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Das Museum passt zu Technik- und Medieninteressierten, die Entwicklung an historischen Geräten nachvollziehen möchten. Familien können die Wohnzimmerszenen als Gesprächsanlass nehmen und an den spielbaren Stationen gemeinsam ausprobieren; Kinder unter 14 Jahren brauchen dabei eine erwachsene Begleitung.
- Was man dort machen kann
- An den Spielstationen lassen sich historische Konsolen und Arcade-Automaten selbst ausprobieren. Öffentliche Führungen beginnen samstags auf Englisch und sonntags auf Deutsch jeweils um 12:30 Uhr. Der Veranstaltungskalender führt außerdem Game Nights und LAN-Partys; für den 14. Februar 2026 ist eine Game Night ab 20 Uhr angekündigt.
- Eintritt
- Der reguläre Eintritt liegt bei etwa 12 Euro, ermäßigt bei etwa 8 Euro.
- Wie viel Zeit einplanen
- Für den Rundgang sollten Besucher meist etwa 1 bis 2 Stunden einplanen.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Für eine öffentliche Führung eignen sich Samstag und Sonntag: Samstags beginnt sie auf Englisch, sonntags auf Deutsch, jeweils um 12:30 Uhr.
- Öffnungszeiten
- Täglich ist das Museum etwa von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. An Neujahr gelten etwa 12:00 bis 20:00 Uhr, an Heiligabend etwa 10:00 bis 15:00 Uhr.
- Praktische Tipps
- Große Taschen und Rucksäcke müssen vor den Ausstellungsräumen bleiben; für Gruppen gibt es Schließkästen. Der Besuch lässt sich mit einem Spaziergang über die Karl-Marx-Allee zu Café Moskau und Kino International verbinden.
- Barrierefreiheit
- Eine Rampe führt zum rollstuhlgerechten Zugang; am linken Eingangspfeiler sitzt die Klingel. Sitzmöglichkeiten und ein Behinderten-WC gibt es vor Ort.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Die U5-Station Weberwiese liegt etwa 100 bis 200 Meter entfernt; dort halten auch die Buslinien 347 und N5.
- Die Karl-Marx-Allee führt vom Museum zu den historischen Kandelabern, zum Café Moskau und zum Kino International.
- Die 1,3 Kilometer lange East Side Gallery liegt südlich des Museums und lässt sich als weiterer Programmpunkt anschließen.
In der Nähe