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Park

Körnerpark

Berlin · Deutschland

Fünf bis sieben Meter unter dem Niveau der umliegenden Straßen öffnet sich eine neobarocke Parkanlage: Sechs Wasserstufen führen an der Hauptachse zur Fontäne. Wer durch die monumentalen Treppen hinabsteigt, trifft auf Kanäle, geschnittene Hecken und die ehemalige Orangerie mit Galerie und Café.

Körnerpark in Berlin
Dieter Brügmann / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0
Beste Zeit
Mai, Jun, Jul, Aug, Sep, Okt
Adresse
Körnerpark, Körnerkiez, Neukölln, Berlin, Deutschland

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Der abgesenkte Grundriss erinnert an die frühere Nutzung des Geländes als Kiesgrube. An der Ostseite staffelt sich die neobarocke Kaskadenanlage in sechs Wasserstufen bis zur Fontäne. Kleine Kanäle begleiten die Hauptachse. Geschnittene Hecken rahmen einen farbigen Blumengarten, während hohe Arkaden- und Stützmauern die Nord- und Südseite begrenzen.

An der Westseite steht die ehemalige Orangerie mit vorgelagerter Terrasse. In dem Bau liegen die Galerie im Körnerpark und ein Café. Die Galerie zeigt wechselnde zeitgenössische Ausstellungen bei freiem Eintritt. 2026 läuft dort vom 27. Juni bis 7. Oktober die Ausstellung „Louder, Taller, Uglier, Weirder – Von Unkraut lernen“.

Zwischen 1912 und 1916 entstand die Anlage auf dem Gelände der ehemaligen Kiesgrube; der Entwurf wird Hans Richard Küllenberg zugeschrieben. Die Rekonstruktion begann 1977. Dabei wurden unter anderem die Orangerie und die Kaskade saniert, später auch Kanäle und Umfassungsmauern. Seit dem 2. April 2004 steht der Körnerpark unter Denkmalschutz. Am 23. Januar 1912 wurde an der Ecke Jonasstraße/Selkestraße das Reitergrab von Neukölln entdeckt.

Im Körnerpark gehört auch das Sonntagsprogramm zum Besuch. Die Reihe „Chöre im Körnerpark“ gibt es seit 2017; im Mai und September singen jeweils zwei bis drei Chöre etwa eine halbe Stunde. Für 2026 sind die Sonntage vom 3. bis 31. Mai um 12 Uhr vorgesehen. Bei „Sommer im Park“ spielen sonntags um 18 Uhr vor der Galerie Künstler wie JEB-Band, Giorgia Job, Yamirah’s Solar Explorers und A Panda Do Sol. Bei Regen ist ein Auftritt nicht garantiert.

Körnerpark in Berlin
Dieter Brügmann / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • Sechs Wasserstufen der neobarocken Kaskadenanlage führen zur Fontäne.
  • Die Galerie im Körnerpark zeigt 2026 „Louder, Taller, Uglier, Weirder – Von Unkraut lernen“.
  • „Sommer im Park“ findet 2026 an vier Sonntagen vom 7. bis 28. Juni um 18 Uhr statt.
  • Die Konzertreihe nennt JEB-Band, Giorgia Job, Yamirah’s Solar Explorers und A Panda Do Sol.
  • Das Reitergrab von Neukölln wurde am 23. Januar 1912 am Parkrand entdeckt.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Die Kaskadenanlage mit sechs Wasserstufen macht den Körnerpark für Spaziergänge mit Blick auf formale Gartenkunst interessant.
  • Die Galerie in der ehemaligen Orangerie verbindet einen Kunstbesuch mit dem anschließenden Rundgang durch die Parkanlage.
  • Wer sonntags im Mai oder Juni unterwegs ist, kann den Parkbesuch mit einem kostenlosen Chor- oder Konzerttermin vor der Galerie verbinden.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Die Konzert- und Chortermine liegen im Freien; bei Regen ist ein Auftritt nicht garantiert.
  • Die monumentalen Treppenanlagen sind die historischen Zugänge von den angrenzenden Straßen; zur Galerie führt eine Rampe von der Wittmannsdorfer Straße.
  • Die Galerie schließt am 24. und 25. Dezember sowie am 31. Dezember und 1. Januar.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Der Körnerpark passt zu einem Spaziergang, bei dem die Kaskade und der formale Garten im Mittelpunkt stehen. Die Galerie in der ehemaligen Orangerie erlaubt einen kostenlosen Kunstbesuch innerhalb desselben Rundgangs. Sonntage im Mai und Juni lassen sich mit den kostenlosen Chor- und Konzertterminen vor der Galerie verbinden.
Was man dort machen kann
Ein Rundgang folgt der Hauptachse mit Kaskade, Fontäne, Kanälen und Blumengarten. In der Galerie wechseln zeitgenössische Ausstellungen. Im Mai und Juni kommen sonntags Chöre oder Open-Air-Konzerte auf der Freifläche vor der Galerie hinzu.
Eintritt
Der Eintritt in die Galerie sowie zu den genannten Konzert- und Chorveranstaltungen ist frei.
Beste Zeit für einen Besuch
Die Monate Mai bis Oktober verbinden die Chortermine im Frühjahr mit der Konzertreihe „Sommer im Park“ und der Ausstellung 2026 in der Galerie. Für die Open-Air-Veranstaltungen sind die Sonntage am besten geeignet.
Öffnungszeiten
Der Park ist täglich rund um die Uhr zugänglich. Die Galerie öffnet in der Regel täglich von 10 bis 20 Uhr; am 24. und 25. Dezember sowie am 31. Dezember und 1. Januar bleibt sie geschlossen.
Praktische Tipps
Der barrierefreie Zugang zur Galerie führt über eine Rampe von der Wittmannsdorfer Straße; dort gibt es auch ein barrierefreies WC. Die Open-Air-Termine finden auf der Freifläche beziehungsweise Terrasse vor der Galerie in der Schierker Straße 8 statt.
Barrierefreiheit
Die historischen Zugänge zum Park führen über monumentale Treppenanlagen. Zur Galerie gelangt man barrierefrei über eine Rampe von der Wittmannsdorfer Straße; ein barrierefreies WC ist vorhanden.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Vom S+U Neukölln sind 0,4 Kilometer bis zur Galerie angegeben; die Bushaltestelle Karl-Marx-Platz liegt 0,3 Kilometer entfernt.
  • Für den barrierefreien Zugang zur Galerie sollte die Rampe von der Wittmannsdorfer Straße genutzt werden.
  • Die Open-Air-Termine finden vor der Galerie an der Schierker Straße 8 statt.

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