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Park

Spreepark

Berlin · Deutschland

Am Dammweg richtet eine Aussichtsplattform den Blick auf das wiederaufgestellte Riesenrad und das entstehende Wasserbecken. Bis zur geplanten Eröffnung im Frühjahr 2027 erlebt man das Areal vor allem bei ausgewiesenen Führungen und rund um das bereits geöffnete Eierhäuschen.

Zeit einplanen
ca. 1,5 Stunden
Beste Zeit
Apr, Mai, Jun, Jul, Aug, Sep
Adresse
Spreepark, Plänterwald, Treptow-Köpenick, Berlin, Deutschland

Unser Eindruck

Was dich hier erwartet

Das zentrale Gelände lässt sich derzeit nur bei ausgewiesenen Führungen und Veranstaltungen betreten. Die Baustellenführungen starten an der Einfahrt an der Kreuzung Kiehnwerderallee/Dammweg und enden am Eierhäuschen. Zwei Schaustellen informieren unabhängig davon über Planung und Baufortschritt; an der Station am Dammweg steht eine Aussichtsplattform bereit.

Auf 23,1 Hektar überlagern sich mehrere Parkgeschichten. Als VEB Kulturpark Berlin lief die Anlage von 1969 bis 1991, unter dem Namen Spreepark von 1992 bis 2001. Für die Zukunft ist ein Kunst-, Kultur- und Naturpark geplant, in dem frühere Fahrgeschäftsrelikte als einzelne Elemente weiterleben.

Der wichtigste bereits zugängliche Ort ist das Eierhäuschen. Karl Frobenius entwarf das Ausflugslokal 1890; bis heute prägen Backstein, Turm und Elemente norwegischer Holzbaukunst den denkmalgeschützten Bau. Seit März 2024 nutzt der Spreepark das Haus wieder als Gastronomie- und Kunststandort. Im Spreepark Art Space finden Ausstellungen statt, außerdem arbeiten dort Künstlerinnen und Künstler in Residenzen. Der Biergarten „Anleger zum Eierhäuschen“ ist in der Saison 2026 geöffnet; das Restaurant soll spätestens zur Spreepark-Saison 2027 zurückkehren.

Am Riesenrad lässt sich die technische Neuinterpretation ablesen: Der Radkranz wurde mit 40 sanierten und neu lackierten Speichen vervollständigt. Die 1969 im MERO-Stahlrohr-Stecksystem errichtete Mero-Halle wird als Kunst- und Kulturstandort genutzt. Das geplante Englische Dorf greift die frühere Kulissenarchitektur in einer neuen Holzbauweise auf und soll künftig als Veranstaltungslocation dienen.

Höhepunkte

Was diesen Ort ausmacht

  • Die Schaustelle am Dammweg hat eine Aussichtsplattform mit Blick auf das Baugeschehen.
  • Das Eierhäuschen wurde 1890 nach Plänen von Karl Frobenius als Ausflugslokal errichtet.
  • Die Mero-Halle entstand 1969 im MERO-Stahlrohr-Stecksystem.
  • Der Radkranz des Spreepark-Riesenrads trägt 40 sanierte und neu lackierte Speichen.
  • Der Spreepark Art Space zeigt Iván Argotes „A Place to Stay“ vom 5. Juli bis 1. November 2026.

Passt besonders gut

Für wen sich der Besuch lohnt

  • Wer den Wandel des historischen Freizeitparkgeländes Schritt für Schritt sehen möchte, kann an einer ausgewiesenen Führung von der Baustelleneinfahrt bis zum Eierhäuschen teilnehmen.
  • Kunstinteressierte verbinden den Spreepark Art Space im Eierhäuschen mit dem denkmalgeschützten Ausflugslokal und dem saisonalen Biergarten.
  • Naturkundlich Interessierte finden im Spreepark eigene Umweltbildungsformate zu Nachtfaltern und Fledermäusen.

Das solltest du wissen

Weniger geeignet, wenn

  • Das zentrale Spreepark-Gelände lässt sich bis zur geplanten Neueröffnung im Frühjahr 2027 nur bei ausgewiesenen Führungen und Veranstaltungen betreten.
  • Die öffentlichen Baustellenführungen am 15. August und 19. September 2026 sind auf jeweils 20 Personen begrenzt und derzeit ausgebucht.
  • Für die Anreise mit dem Auto gibt es in der Umgebung keine Parkplätze; zum Eierhäuschen führen Fußwege durch den Plänterwald.

Gut zu wissen

Praktisches für den Besuch

Für wen sich der Besuch lohnt
Der Spreepark passt zu Ausflügen, bei denen der Wandel eines historischen Freizeitparkgeländes selbst zum Thema wird. Besonders gut lässt sich der Baustellenblick mit dem Spreepark Art Space im Eierhäuschen und einem Spaziergang durch den Plänterwald verbinden.
Was man dort machen kann
Bei einer ausgewiesenen Führung lässt sich der Baufortschritt am Riesenrad und an den neuen Parkbereichen verfolgen. Im Eierhäuschen stehen Ausstellungen des Spreepark Art Space und saisonal der Biergarten „Anleger zum Eierhäuschen“ auf dem Programm. Umweltbildungsformate widmen sich unter anderem Nachtfaltern und Fledermäusen.
Eintritt
Die öffentlichen Baustellenführungen sind kostenfrei. Auch der Eintritt in den Spreepark Art Space im Eierhäuschen ist frei; das zentrale Parkareal öffnet für den regulären Besuch erst mit der geplanten Neueröffnung im Frühjahr 2027.
Wie viel Zeit einplanen
Eine öffentliche Baustellenführung dauert etwa 90 Minuten und endet am Eierhäuschen.
Beste Zeit für einen Besuch
Für einen Besuch mit Biergarten liegt die passende Saison zwischen April und September. Wer den fertig umgebauten Park erleben möchte, orientiert sich am geplanten Eröffnungstermin im Frühjahr 2027.
Öffnungszeiten
Die beiden Schaustellen an Dammweg/Kiehnwerderallee und am Vorplatz des Eierhäuschens sind in der Regel rund um die Uhr zugänglich. Der Spreepark Art Space öffnet mittwochs bis sonntags sowie an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr; der Biergarten ist saisonal geöffnet und startet unter der Woche in der Regel ab 12:30 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen ab 11 Uhr.
Praktische Tipps
Vom S-Bahnhof Plänterwald führt ein etwa 20-minütiger Fußweg durch den Plänterwald zum Eierhäuschen. Bei der Anreise per Fähre führt der etwa achtminütige Weg vom Anleger „Am Eierhäuschen“ entlang der Spree zum Gelände. Der Uferweg lässt sich mit dem Treptower Park verbinden; unterwegs gibt es Ausblicke auf die Rummelsburger Bucht und die Halbinsel Stralau.
Barrierefreiheit
Die Baustellenführungen sind wegen der laufenden Bauarbeiten nicht barrierefrei.

Tipps aus der Redaktion

Kleine Dinge, die den Besuch besser machen

  • Vom S-Bahnhof Plänterwald führt ein etwa 20-minütiger Fußweg durch den Plänterwald zum Eierhäuschen.
  • Bei der Anreise per Fähre führt der etwa achtminütige Weg vom Anleger „Am Eierhäuschen“ entlang der Spree zum Gelände.
  • Der Uferweg lässt sich mit dem Treptower Park verbinden; unterwegs gibt es Ausblicke auf die Rummelsburger Bucht und die Halbinsel Stralau.

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