Konzertsaal
Berliner Philharmonie
Berlin · Deutschland
Am Kulturforum im Tiergarten fällt die goldfarbene, zeltartige Fassade der Philharmonie ins Auge. Im Großen Saal steht das Orchesterpodium im Zentrum, während sich die terrassenförmigen Ränge darum staffeln – Architektur und Konzert sind hier eng miteinander verbunden.
- Zeit einplanen
- ca. 45 Minuten
- Wetter
- auch bei Regen möglich
- Beste Zeit
- Jan, Feb, Mär, Apr, Mai, Jun, Sep, Okt, Nov, Dez
- Adresse
- Philharmonie, 1, Herbert-von-Karajan-Straße, Tiergarten, Mitte, Berlin, 10785, Deutschland
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Nach Plänen des Architekten Hans Scharoun entstand die Philharmonie von 1960 bis 1963; eröffnet wurde sie am 15. Oktober 1963. Die goldfarbene Aluminiumfassade kam zwischen 1978 und 1981 hinzu.
Im Großen Saal steht das Orchesterpodium im Zentrum; terrassenförmige Ränge ordnen sich darum. Der asymmetrische, zeltartige Grundriss setzt sich im Foyer fort, wo ineinandergreifende Treppen und Gänge zu 27 Zugängen der Sitzplatzblöcke führen.
Von September bis Juni beginnen mittwochs um 13 Uhr die Lunchkonzerte im Foyer des Großen Saals. Der Eintritt ist frei, die Dauer liegt bei etwa 40 bis 50 Minuten. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, Reservierungen sind nicht möglich.
Im Foyer steht Bernhard Heiligers Skulptur „Auftakt“; auf der Dachspitze sitzt Hans Uhlmanns „Phoenix“. Direkt nebenan liegen der Kammermusiksaal und das Musikinstrumenten-Museum, die Neue Nationalgalerie ist etwa 200 Meter entfernt.
Höhepunkte
Was diesen Ort ausmacht
- Hans Scharouns Großer Saal ordnet die Sitzterrassen um das zentrale Orchesterpodium.
- Die Eröffnung der Philharmonie fand am 15. Oktober 1963 statt.
- Die Lunchkonzerte finden von September bis Juni mittwochs um 13 Uhr statt.
- Das Foyer führt über 27 Zugänge zu den Sitzplatzblöcken.
- Die goldfarbene Aluminiumfassade kam zwischen 1978 und 1981 hinzu.
Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Wer ein Konzert in einem Saal mit Orchesterpodium in der Mitte und Publikum auf allen Seiten sucht, findet hier eine ungewöhnliche Sitzanordnung.
- Mittwochs lässt sich von September bis Juni ein kostenloses Lunchkonzert mit etwa 40 bis 50 Minuten Dauer einplanen.
- Architekturinteressierte können den Scharoun-Bau bei einer öffentlichen Führung oder einer monatlichen Tonstudio-Führung erkunden.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- Die Lunchkonzerte haben eine begrenzte Besucherzahl; Reservierungen sind nicht möglich.
- Vom 28. Juni bis 20. August 2026 pausieren Veranstaltungen, Lunchkonzerte und Führungen.
- Die Tiefgarage unter dem Kammermusiksaal ist bis auf Weiteres geschlossen; das begrenzte APCOA-Parkangebot am Musikinstrumenten-Museum ist kostenpflichtig.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Die Berliner Philharmonie passt zu Konzertbesuchern, die den Klangkörper von terrassenförmigen Rängen rund um das Orchesterpodium erleben möchten. Architekturinteressierte können den Scharoun-Bau bei einer öffentlichen Führung oder einer monatlichen Tonstudio-Führung kennenlernen.
- Was man dort machen kann
- Im Großen Saal und im benachbarten Kammermusiksaal finden Konzerte statt. Mittwochs lassen sich von September bis Juni kostenlose Lunchkonzerte im Foyer besuchen. Öffentliche Führungen und monatliche Rundgänge durch das Tonstudio ergänzen den Besuch; rund um das Kulturforum liegen außerdem mehrere Museen.
- Eintritt
- Konzertkarten werden über die jeweilige Veranstaltung gebucht; die Preise richten sich nach dem Konzert. Öffentliche Führungen kosten etwa 10 Euro, ermäßigt etwa 5 Euro; Kinder und Schüler haben dabei freien Eintritt. Die Lunchkonzerte sind kostenlos.
- Wie viel Zeit einplanen
- Eine öffentliche Führung dauert etwa 45 Minuten. Die Tonstudio-Führung nimmt ebenfalls ungefähr 45 Minuten in Anspruch, ein Lunchkonzert dauert etwa 40 bis 50 Minuten.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Für die kostenlosen Lunchkonzerte eignen sich die Monate September bis Juni, wenn sie mittwochs um 13 Uhr stattfinden. Führungen werden mehrmals monatlich angesetzt.
- Öffnungszeiten
- Der Besuch erfolgt zu den angesetzten Konzert-, Führungs- und Veranstaltungsterminen. Weitere Termine für öffentliche Führungen werden jeweils am 20. für den Folgemonat veröffentlicht; vom 28. Juni bis 20. August 2026 pausieren Veranstaltungen, Lunchkonzerte und Führungen.
- Praktische Tipps
- Mit der U2 geht es bis Potsdamer Platz oder Mendelssohn-Bartholdy-Park; die S-Bahn-Linien S1, S2, S25 und S26 halten am Potsdamer Platz. Die Haltestelle Kulturforum der Linien M48 und M85 ist stadtauswärts wegen Bauarbeiten bis auf Weiteres außer Betrieb. APCOA-Parkplätze am Musikinstrumenten-Museum sind begrenzt und kostenpflichtig; die Tagespauschale liegt bei etwa 5 Euro, abends bei etwa 15 Euro.
- Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerechte Zugänge gibt es am Eingang Potsdamer Platz sowie am Süd-, West- und Osteingang; rollstuhlgerechte Toiletten sind vorhanden. Für Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen stehen 16 Plätze in einer speziellen Loge bereit; Leihrollstühle gibt es nicht. Im Großen Saal und im Kammermusiksaal können induktive Höranlagen genutzt werden, Zusatzempfänger sind kostenlos an den Infotresen erhältlich.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Die Termine für öffentliche Führungen werden jeweils am 20. für den Folgemonat veröffentlicht und ausschließlich online gebucht.
- Zum Lunchkonzert dürfen eigene Speisen und Getränke nicht mitgebracht werden.
- Für die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind Potsdamer Platz, Mendelssohn-Bartholdy-Park und die Haltestellen Philharmonie oder Varian-Fry-Straße die relevanten Zielpunkte.
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