Kunstmuseum
Hamburger Bahnhof - Nationalgalerie der Gegenwart
Berlin · Deutschland
Wo 1846 die Bahnstrecke Berlin–Hamburg endete, hängen heute Werke von 1960 bis zur Gegenwart. Der Rundgang führt durch die historische Bahnhofshalle und weiter in die Rieckhallen, deren Ausstellungsräume die Verkehrsgeschichte des Ortes fortschreiben.
- Eintritt ab
- ca. 16 EUR
- Wetter
- auch bei Regen möglich
- Beste Zeit
- Aug
- Adresse
- Hamburger Bahnhof - Nationalgalerie der Gegenwart, 50-51, Invalidenstraße, Europacity, Moabit, Mitte, Berlin, 10557, Deutschland
Unser Eindruck
Was dich hier erwartet
Der Hamburger Bahnhof ist laut Landesdenkmalamt der einzige erhaltene Berliner Kopfbahnhof aus der Frühzeit des Eisenbahnverkehrs. Der Personenverkehr endete 1884; 1904 zog das Verkehrs- und Baumuseum ein. Heute sind an der historischen Halle auch der Ehrenhofflügel von 1909, der westliche Flügel aus den Jahren 1914 bis 1916 und eine Erweiterung von Josef Paul Kleihues ablesbar.
Die Sammlung konzentriert sich auf Kunst von 1960 bis heute. Einen festen Bezugspunkt bildet „Joseph Beuys. Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie“, während „Tausendmal Berlin“ die Sammlung des Hauses auf Weiteres zeigt. Zeitlich begrenzte Ausstellungen setzen eigene Schwerpunkte, etwa Shilpa Gupta mit Arbeiten zu Sprache, Macht und Grenzen oder Lina Lapelytė mit einer partizipativen Installation in der historischen Halle.
Das Museum ist auch ein Ort für Veranstaltungen. Im August 2026 finden Überblicksführungen unter anderem donnerstags um 15 Uhr sowie freitags und samstags um 14 Uhr statt. Die Reihe „Berlin Beats“ bringt am 13., 20. und 27. August Konzert-, DJ- und Performance-Abende ins Haus. Sonntags läuft von 12 bis 17 Uhr das Programm der Familiensonntage.
Für eine Pause liegen das „Restaurant Konstantin“ und die Buchhandlung „Walther König“ im Gebäude. Der Hamburger Bahnhof gehört außerdem zur MuseumsMeileMitte: Das Futurium, das Museum für Naturkunde und das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité sind jeweils in weniger als zehn Gehminuten erreichbar.
Höhepunkte
Was diesen Ort ausmacht
- Der historische Kopfbahnhof wurde 1846 als Endbahnhof der Bahnstrecke Berlin–Hamburg eröffnet.
- Die Sammlungsausstellung „Tausendmal Berlin“ läuft seit dem 12.06.2026 auf Weiteres.
- „Joseph Beuys. Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie“ ist seit dem 12.04.2024 zu sehen.
- „Shilpa Gupta. What Still Holds“ läuft vom 27.03.2026 bis 03.01.2027.
- Die „CHANEL Commission: Lina Lapelytė“ ist vom 01.05.2026 bis 10.01.2027 in der historischen Halle zu sehen.
Passt besonders gut
Für wen sich der Besuch lohnt
- Die Kombination aus zeitgenössischer Kunst und dem einzigen erhaltenen Berliner Kopfbahnhof der Frühzeit passt zu einem Museumsbesuch mit sichtbarer Baugeschichte.
- Donnerstags reicht die Öffnungszeit bis 20 Uhr, was sich für einen späteren Rundgang nutzen lässt.
- Familien können sonntags von 12 bis 17 Uhr das Familiensonntagsprogramm besuchen und dafür das Familienticket nutzen.
Das solltest du wissen
Weniger geeignet, wenn
- Das Haupthaus ist nur eingeschränkt rollstuhlgeeignet; die Rieckhallen sind derzeit nicht barrierefrei zugänglich.
- Gruppen ab zehn Personen müssen angemeldet werden, und die Gruppengröße ist in der Regel auf 25 Personen begrenzt.
Gut zu wissen
Praktisches für den Besuch
- Für wen sich der Besuch lohnt
- Der Besuch passt zu Reisenden, die Gegenwartskunst mit sichtbarer Berliner Bau- und Verkehrsgeschichte verbinden möchten. Familien finden sonntags ein eigenes Programm, während die Abendöffnung am Donnerstag Raum für einen späteren Museumsrundgang lässt.
- Was man dort machen kann
- Zu sehen sind die Sammlung des Hauses, die Beuys-Werke und wechselnde Ausstellungen wie „Shilpa Gupta. What Still Holds“. Überblicksführungen, Familiensonntage und die Veranstaltungsreihe „Berlin Beats“ erweitern den Museumsbesuch um Gespräche, Vermittlung und Live-Formate.
- Eintritt
- Der Eintritt liegt bei etwa 16 € für die Tageskarte inklusive Sonderausstellungen; ermäßigt kostet sie etwa 8 €. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt. Für Familiensonntage gibt es Familientickets ab etwa 10 € für zwei Personen inklusive einer Person unter 18 Jahren.
- Beste Zeit für einen Besuch
- Donnerstags reicht die reguläre Öffnungszeit bis 20 Uhr. Im August 2026 liegen mehrere Überblicksführungen am Nachmittag sowie die „Berlin Beats“-Termine am Abend.
- Öffnungszeiten
- In der Regel ist das Museum dienstags, mittwochs und freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, donnerstags von 10 bis 20 Uhr sowie am Wochenende von 11 bis 18 Uhr. Montags bleibt es geschlossen.
- Praktische Tipps
- Tageskarten können online 28 Tage im Voraus gebucht werden und gelten am gebuchten Tag innerhalb der Öffnungszeit. Rucksäcke und Taschen über 30 × 20 × 10 cm müssen abgegeben oder in Schließfächern aufbewahrt werden; Gepäck größer als Kabinengepäck wird nicht angenommen.
- Barrierefreiheit
- Das Haupthaus ist eingeschränkt rollstuhlgeeignet. Der Zugang zu den Rieckhallen ist derzeit nicht barrierefrei; rollstuhlgerechte Parkplätze, ein zugänglicher Eingang und ein rollstuhlgerechtes WC sind ausgewiesen.
Tipps aus der Redaktion
Kleine Dinge, die den Besuch besser machen
- Die Haltestelle „Hauptbahnhof“ ist mit S-Bahn, U-Bahn, Tram und Bus erreichbar.
- Wer mehrere Museen verbinden möchte, erreicht das Futurium, das Museum für Naturkunde und das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité über die MuseumsMeileMitte in jeweils weniger als zehn Gehminuten.
- Für den Besuch mit leichtem Gepäck bleiben Taschen bis 30 × 20 × 10 cm ohne Abgabe nutzbar.
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